{"id":12011,"date":"2025-10-08T09:25:00","date_gmt":"2025-10-08T07:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/?p=12011"},"modified":"2025-09-06T20:27:33","modified_gmt":"2025-09-06T18:27:33","slug":"sachverstaendigenrisiko-statt-werkstattrisiko-was-das-bgh-urteil-vi-zr-280-22-fuer-geschaedigte-und-unternehmen-aendert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/sachverstaendigenrisiko-statt-werkstattrisiko-was-das-bgh-urteil-vi-zr-280-22-fuer-geschaedigte-und-unternehmen-aendert\/","title":{"rendered":"Sachverst\u00e4ndigenrisiko statt Werkstattrisiko: Was das BGH-Urteil VI ZR 280\/22 f\u00fcr Gesch\u00e4digte und Unternehmen \u00e4ndert"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 12. M\u00e4rz 2024, Aktenzeichen <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%20280\/22\" title=\"BGH, 12.03.2024 - VI ZR 280\/22: &Uuml;bertragung der Grunds&auml;tze zum Werkstattrisiko auf den Sachvers...\">VI ZR 280\/22<\/a>, markiert einen Wendepunkt in der Rechtsprechung zu Kostenrisiken nach Verkehrsunf\u00e4llen: Die hier entwickelten Grunds\u00e4tze zum sogenannten Werkstattrisiko werden nun auch auf die Kosten von Kfz-Sachverst\u00e4ndigen \u00fcbertragen. F\u00fcr Gesch\u00e4digte, Unternehmen und Solo-Selbst\u00e4ndige bedeutet das erhebliche Rechtsklarheit, aber auch neue praktische Fragestellungen bei der Abwicklung von Schadensf\u00e4llen.<\/p>\n\n\n\n<nav aria-label=\"Inhaltsverzeichnis\">\n<p><strong>Inhaltsverzeichnis<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#einleitung\">Einleitung und Kontext<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#sachverhalt\">Sachverhalt und Verfahrensgang (BGH, Urt. v. 12.03.2024 \u2013 VI ZR 280\/22)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#rechtliche-einordnung\">Rechtliche Einordnung: Werkstattrisiko, \u00a7 249 BGB und Abtretung (\u00a7 398 BGB)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#entscheidung\">Entscheidung des BGH und Begr\u00fcndung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#praxisfolgen\">Konsequenzen f\u00fcr die Praxis: Was Verbraucher und Unternehmen wissen m\u00fcssen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#praxisanleitung\">Praktische Handlungsempfehlungen nach einem Unfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#beispiele\">Fallvarianten und ihre Bedeutung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#schlussfolgerung\">Schlussfolgerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#cta\">Wie LEGAL SMART Sie unterst\u00fctzen kann<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/nav>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"einleitung\">Einleitung und Kontext<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Frage, wer das wirtschaftliche Risiko f\u00fcr \u00fcberh\u00f6hte Kosten tr\u00e4gt, ist nach einem Verkehrsunfall von zentraler Bedeutung. Bisher hatte der Bundesgerichtshof in einer Reihe von Entscheidungen das Werkstattrisiko n\u00e4her ausgef\u00fchrt: Gesch\u00e4digte d\u00fcrfen sich dabei in einem gewissen Umfang auf die Sph\u00e4re Dritter verlassen, ohne zur umfassenden Markt- oder Preisrecherche verpflichtet zu sein. In seiner Entscheidung vom 12. M\u00e4rz 2024 hat der BGH (Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%20280\/22\" title=\"BGH, 12.03.2024 - VI ZR 280\/22: &Uuml;bertragung der Grunds&auml;tze zum Werkstattrisiko auf den Sachvers...\">VI ZR 280\/22<\/a>) diese Leitlinien auf die Kosten \u00fcbertragen, die von einem Kfz-Sachverst\u00e4ndigen bei der Begutachtung eines Fahrzeugs in Rechnung gestellt werden. Die praktische Folge ist, dass die Versicherung des Sch\u00e4digers grunds\u00e4tzlich auch f\u00fcr m\u00f6glicherweise \u00fcberh\u00f6hte Gutachterkosten einzustehen hat \u2013 jedoch unter Beachtung bestimmter Voraussetzungen und Schranken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"sachverhalt\">Sachverhalt und Verfahrensgang (BGH, Urt. v. 12.03.2024 \u2013 <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%20280\/22\" title=\"BGH, 12.03.2024 - VI ZR 280\/22: &Uuml;bertragung der Grunds&auml;tze zum Werkstattrisiko auf den Sachvers...\">VI ZR 280\/22<\/a>)<\/h2>\n\n\n\n<p>Im entschiedenen Fall war ein Pkw bei einem Verkehrsunfall besch\u00e4digt worden, f\u00fcr den die beklagte Haftpflichtversicherung des Unfallgegners dem Grunde nach voll haftete. Der Halter des Pkw beauftragte ein Sachverst\u00e4ndigenb\u00fcro mit der Begutachtung des Fahrzeugs und trat seine diesbez\u00fcglichen Schadensersatzanspr\u00fcche gegen die Haftpflichtversicherung an die Inhaberin des Sachverst\u00e4ndigenb\u00fcros ab. Die Versicherung erstattete die Kosten des Gutachtens, zog jedoch die Rechnungsposition &#8222;Zuschlag Schutzma\u00dfnahme Corona&#8220; in H\u00f6he von 20 Euro nicht anstandslos an.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kl\u00e4gerin begr\u00fcndete die Corona-Zuschlagsposition damit, dass sie Desinfektionsmittel, Einwegreinigungst\u00fccher und Einmalhandschuhe habe anschaffen m\u00fcssen. Vor den Vorinstanzen scheiterte die Kl\u00e4gerin mit ihrer Forderung: Sowohl das Amtsgericht als auch das Landgericht werteten die pauschal ausgewiesene Corona-Pauschale als nicht gesondert abrechenbar. Die Revision vor dem Bundesgerichtshof hatte jedoch Erfolg: Der BGH hob das Berufungsurteil auf und verwies die Sache zur erneuten Entscheidung an das Berufungsgericht zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"rechtliche-einordnung\">Rechtliche Einordnung: Werkstattrisiko, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/249.html\" title=\"&sect; 249 BGB: Art und Umfang des Schadensersatzes\">\u00a7 249 BGB<\/a> und Abtretung (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/398.html\" title=\"&sect; 398 BGB: Abtretung\">\u00a7 398 BGB<\/a>)<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Entscheidung des BGH ist in das bereits bestehende Gef\u00fcge des Schadensersatzrechts einzubetten, insbesondere unter Bezugnahme auf <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/249.html\" title=\"&sect; 249 BGB: Art und Umfang des Schadensersatzes\">\u00a7 249 BGB<\/a> (Art und Umfang des Schadensersatzes) und die Regeln zur Abtretung nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/398.html\" title=\"&sect; 398 BGB: Abtretung\">\u00a7 398 BGB<\/a>. Nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/249.html\" title=\"&sect; 249 BGB: Art und Umfang des Schadensersatzes\">\u00a7 249 Abs. 2 Satz 1 BGB<\/a> kann der Gl\u00e4ubiger statt der Wiederherstellung den hierzu erforderlichen Geldbetrag verlangen. Ziel ist es, den Zustand wiederherzustellen, der ohne das sch\u00e4digende Ereignis best\u00fcnde. Das Werkstattrisiko, wie es j\u00fcngst fortentwickelt wurde, bedeutet konkret, dass der Gesch\u00e4digte nicht verpflichtet ist, eine wirtschaftlich optimale L\u00f6sung durch intensive Marktpr\u00fcfung zu erzwingen. Er darf in vielen F\u00e4llen darauf vertrauen, dass die eingesetzte Werkstatt angemessen abrechnet. Das Risiko \u00fcberh\u00f6hter Kosten verbleibt grunds\u00e4tzlich beim Sch\u00e4diger \u2013 es sei denn, der Gesch\u00e4digte hat ein Auswahl- oder \u00dcberwachungsverschulden begangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Abtretung von Anspr\u00fcchen an Dritte \u2013 wie einem Sachverst\u00e4ndigen, der sich das Honorar durch Abtretung hat sichern lassen \u2013 verschiebt sich die Anspruchsinhaberschaft, jedoch nicht zwingend das Risiko. Der BGH macht deutlich, dass ein Zessionar, der aus abgetretenem Recht geltend macht, sich nicht auf das Sachverst\u00e4ndigenrisiko berufen kann: Das hei\u00dft in der Praxis, dass ein Sachverst\u00e4ndiger, der als Zessionar auftritt, die streitigen Rechnungspositionen darlegen und gegebenenfalls beweisen muss, wenn er seine Forderung gegen den Sch\u00e4diger durchsetzt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"entscheidung\">Entscheidung des BGH und Begr\u00fcndung<\/h2>\n\n\n\n<p>Der BGH hat in <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%20280\/22\" title=\"BGH, 12.03.2024 - VI ZR 280\/22: &Uuml;bertragung der Grunds&auml;tze zum Werkstattrisiko auf den Sachvers...\">VI ZR 280\/22<\/a> pr\u00e4zise drei Kernpunkte herausgearbeitet. Erstens hat das Gericht den Grundsatz best\u00e4tigt, dass dem Gesch\u00e4digten dem Grunde nach ein Anspruch auf Ersatz der Kosten des eingeholten Sachverst\u00e4ndigengutachtens gegen den Sch\u00e4diger zusteht; er ist berechtigt, einen qualifizierten Gutachter seiner Wahl zu beauftragen. Zweitens hat der BGH die auf Werkst\u00e4tten bezogenen Grunds\u00e4tze zum Werkstattrisiko auf Kfz-Sachverst\u00e4ndige \u00fcbertragen. Das entscheidende Motiv der \u00dcbertragbarkeit liegt in der gleichen Einengung der Erkenntnis- und Einwirkungsm\u00f6glichkeiten des Gesch\u00e4digten: Sobald das Fahrzeug in die H\u00e4nde des Gutachters gelangt, fehlen dem Gesch\u00e4digten in der Regel die fachlichen M\u00f6glichkeiten, einzelne Rechnungspositionen zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Drittens machte der BGH klar, dass der Anspruch des Gesch\u00e4digten auf Zahlung der Gutachterkosten auch dann nicht eingeschr\u00e4nkt ist, wenn die Rechnung noch nicht bezahlt worden ist; der Gesch\u00e4digte kann aber nur Zahlung an den Sachverst\u00e4ndigen Zug um Zug gegen Abtretung etwaiger Anspr\u00fcche gegen den Experten verlangen. Das Gericht betont weiter, dass der Zessionar (also der Sachverst\u00e4ndige, der abgetretene Forderungen geltend macht) sich nicht auf das Sachverst\u00e4ndigenrisiko berufen kann. Wenn der Sachverst\u00e4ndige aus abgetretenem Recht vorgeht, lastet auf ihm die Darlegungs- und Beweislast f\u00fcr die Notwendigkeit und die tats\u00e4chliche Durchf\u00fchrung der in Rechnung gestellten Ma\u00dfnahmen. Daraus folgt im vorliegenden Fall, dass die Kl\u00e4gerin die Corona-Pauschale konkret nachweisen muss: Die Schutzma\u00dfnahmen mussten tats\u00e4chlich durchgef\u00fchrt und objektiv erforderlich gewesen sein; dar\u00fcber hinaus muss die H\u00f6he der Pauschale das Erforderliche nicht \u00fcbersteigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der BGH hat zu der Frage, ob eine Corona-Pauschale \u00fcberhaupt gesondert berechnet werden kann, weiter ausgef\u00fchrt, dass grunds\u00e4tzlich nichts dagegen spricht: Ein Kfz-Sachverst\u00e4ndiger darf neben dem Grundhonorar Nebenkosten gesondert abrechnen, auch in Pauschalform, sofern diese tats\u00e4chlich angefallen sind. Die betriebswirtschaftliche Entscheidung, ob Hygienekosten in das Grundhonorar &#8222;eingepreist&#8220; werden oder gesondert ausgewiesen werden, steht dem Unternehmer grunds\u00e4tzlich frei; problematisch w\u00e4re nur eine doppelte Berechnung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"praxisfolgen\">Konsequenzen f\u00fcr die Praxis: Was Verbraucher und Unternehmen wissen m\u00fcssen<\/h2>\n\n\n\n<p>Aus der Entscheidung des BGH folgen mehrere weitreichende praktische Konsequenzen. F\u00fcr Gesch\u00e4digte bedeutet dies in erster Linie eine St\u00e4rkung ihrer Position gegen\u00fcber Haftpflichtversicherern: Sie k\u00f6nnen grunds\u00e4tzlich den von ihnen beauftragten Sachverst\u00e4ndigen und dessen Rechnung vom Sch\u00e4diger ersetzt verlangen, ohne zuvor in umfassende Marktrecherchen gehen zu m\u00fcssen. Das ist vor allem f\u00fcr kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen sowie Solo-Selbst\u00e4ndige wichtig, die im Falle eines Unfalls rasch handlungsf\u00e4hig sein m\u00fcssen und nicht die Ressourcen f\u00fcr umfassende Vergleichsangebote haben.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Versicherungen und Schadensregulierer ergibt sich hingegen eine erh\u00f6hte Pr\u00fcfpflicht: Zwar bleibt es m\u00f6glich, Regressanspr\u00fcche gegen\u00fcber dem Sachverst\u00e4ndigen durchzusetzen, etwa wenn abtr\u00e4gliche oder nicht sachgem\u00e4\u00dfe Kostenans\u00e4tze festgestellt werden k\u00f6nnen; diese Regressm\u00f6glichkeit erfordert jedoch eine substanzielle Pr\u00fcfung und gegebenenfalls eine Kl\u00e4rung im Regressverfahren. Versicherer d\u00fcrfen nicht mehr routinem\u00e4\u00dfig pauschal Positionen wie eine Corona-Pauschale abziehen, ohne dass eine sorgf\u00e4ltige Bewertung vorliegt.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Sachverst\u00e4ndige bedeutet die Entscheidung eine klare Verpflichtung zur Dokumentation: Wer sich Anspr\u00fcche abtreten l\u00e4sst und als Zessionar gegen\u00fcber dem Sch\u00e4diger auftritt, muss die Durchf\u00fchrung und die Erforderlichkeit der einzelnen Rechnungspositionen nachweisen k\u00f6nnen. Insbesondere bei pauschalen Nebenkostenpositionen \u2013 zum Beispiel f\u00fcr Hygienema\u00dfnahmen \u2013 sind Belege, nachvollziehbare Aufstellungen und gegebenenfalls Fotos oder Lieferscheine wichtige Nachweise.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"praxisanleitung\">Praktische Handlungsempfehlungen nach einem Unfall<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach dieser Entscheidung empfiehlt es sich, die Schadensabwicklung strategisch zu gestalten. Wer nach einem Unfall einen Gutachter beauftragt, sollte grunds\u00e4tzlich folgendes beachten: Dokumentieren Sie den Leistungsumfang des Gutachters bereits bei Auftragserteilung schriftlich, lassen Sie sich auf Verlangen eine nachvollziehbare Aufstellung der zu erwartenden Nebenkosten geben und bewahren Sie alle Belege auf. Bezahlt der Gesch\u00e4digte die Rechnung pers\u00f6nlich, ist die Position des Gesch\u00e4digten gegen\u00fcber dem Sch\u00e4diger gest\u00e4rkt. Falls die Rechnung noch nicht beglichen ist, kann der Gesch\u00e4digte \u2013 will er das Risiko nicht selbst tragen \u2013 die Zahlung Zug um Zug gegen Abtretung etwaiger Regressanspr\u00fcche verlangen. Entscheidend ist, dass der Gesch\u00e4digte in diesem Fall keine Zahlung an sich selbst, sondern nur an den Sachverst\u00e4ndigen verlangen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Unternehmen und Selbst\u00e4ndige empfiehlt sich zudem, bereits im Vorfeld zu \u00fcberlegen, ob und unter welchen Bedingungen eine Abtretung von Forderungen an den Sachverst\u00e4ndigen sinnvoll ist. Wenn eine Abtretung erfolgt, verschiebt sich die Beweislast erheblich auf den Sachverst\u00e4ndigen: Er muss als Zessionar darlegen, dass die in Rechnung gestellten Positionen tats\u00e4chlich durchgef\u00fchrt und erforderlich waren. Daraus folgt, dass Unternehmer und Verbraucher bei der Beauftragung entsprechende Vereinbarungen und Belegdokumentationen ansto\u00dfen sollten, um sp\u00e4teren Streit zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"beispiele\">Fallvarianten und ihre Bedeutung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Entscheidung des BGH l\u00e4sst sich an mehreren typischen Praxisbeispielen verdeutlichen. Zun\u00e4chst die Fallvariante, in der der Gutachter sein Honorar nach Schadensh\u00f6he berechnet und dadurch peripher einen hohen Betrag ansetzt: F\u00fcr den Gesch\u00e4digten ist dies oft nicht erkennbar, weil die fachliche Beurteilung der Schadensh\u00f6he in die Zust\u00e4ndigkeit des Sachverst\u00e4ndigen f\u00e4llt. Nach dem BGH sind solche &#8222;nicht erkennbar&#8220; \u00fcberh\u00f6hten Ans\u00e4tze grunds\u00e4tzlich ersatzf\u00e4hig gegen\u00fcber dem Sch\u00e4diger, weil sie in einer fremden Einflusssph\u00e4re entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Fallvariante betrifft Nebenkosten f\u00fcr tats\u00e4chlich durchgef\u00fchrte Ma\u00dfnahmen, etwa Messungen, Konservierungsarbeiten oder Hygienema\u00dfnahmen w\u00e4hrend einer Pandemie. Sind diese Aufwendungen tats\u00e4chlich angefallen und belegt, so sind sie vom Sch\u00e4diger zu ersetzen. Fehlt es an einem Nachweis oder sind die angegebenen Ma\u00dfnahmen objektiv nicht erforderlich, verbleibt die Belastung beim Sachverst\u00e4ndigen beziehungsweise kann der Sch\u00e4diger die Abtretung verlangen und die Anspr\u00fcche beim Sachverst\u00e4ndigen geltend machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich hat der BGH das Szenario ber\u00fccksichtigt, dass eine Abtretung der Forderung vorliegt: In diesem Fall kann sich der Sachverst\u00e4ndige als Zessionar nicht einfach darauf berufen, dass das Sachverst\u00e4ndigenrisiko beim Sch\u00e4diger liegt. Vielmehr muss er konkrete Darlegungen und Beweismittel vorlegen. Diese Nuancierung ist praktisch von gro\u00dfer Bedeutung, weil viele Sachverst\u00e4ndige ihre Honorarforderungen habituell durch Abtretungen absichern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"schlussfolgerung\">Schlussfolgerung<\/h2>\n\n\n\n<p>Das BGH-Urteil <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%20280\/22\" title=\"BGH, 12.03.2024 - VI ZR 280\/22: &Uuml;bertragung der Grunds&auml;tze zum Werkstattrisiko auf den Sachvers...\">VI ZR 280\/22<\/a> \u00fcbertr\u00e4gt konsequent die im Januar 2024 weiterentwickelten Grunds\u00e4tze zum Werkstattrisiko auf das Sachverst\u00e4ndigenrisiko. F\u00fcr Gesch\u00e4digte ist dies ein deutliches Signal: Sie k\u00f6nnen grunds\u00e4tzlich einen qualifizierten Gutachter ihrer Wahl beauftragen und die dadurch entstandenen Kosten vom Sch\u00e4diger ersetzt verlangen, ohne umfassende Marktrecherchen durchf\u00fchren zu m\u00fcssen. Versicherer m\u00fcssen im Gegenzug bereit sein, die ersatzf\u00e4higen Kosten zu tragen, k\u00f6nnen aber Regress beim Sachverst\u00e4ndigen nehmen, sofern sich Missst\u00e4nde feststellen lassen. Wenn der Sachverst\u00e4ndige als Zessionar auftritt, liegt die Darlegungs- und Beweislast f\u00fcr strittige Rechnungspositionen bei ihm.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"cta\">Wie LEGAL SMART Sie unterst\u00fctzen kann<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn Sie nach einem Unfall vor der Frage stehen, wie Sie mit Gutachterkosten, abgetretenen Forderungen oder strittigen Nebenkosten umgehen sollen, unterst\u00fctzen wir von LEGAL SMART Sie pragmatisch und l\u00f6sungsorientiert. Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Anspr\u00fcche gegen\u00fcber Versicherern durchzusetzen, pr\u00fcfen Rechnungen fachlich und rechtlich und begleiten bei Bedarf die Abtretungsmodalit\u00e4ten und die Beweissicherung. Kontaktieren Sie LEGAL SMART, wenn Sie eine rechtssichere Einsch\u00e4tzung zu Ihrer Sachlage ben\u00f6tigen oder wenn Sie Unterst\u00fctzung bei der Durchsetzung Ihrer berechtigten Anspr\u00fcche w\u00fcnschen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinweis:<\/strong> Dieser Beitrag basiert ausschlie\u00dflich auf den Informationen und dem Sachverhalt des BGH-Urteils vom 12. M\u00e4rz 2024 (Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=VI%20ZR%20280\/22\" title=\"BGH, 12.03.2024 - VI ZR 280\/22: &Uuml;bertragung der Grunds&auml;tze zum Werkstattrisiko auf den Sachvers...\">VI ZR 280\/22<\/a>) sowie den dort genannten gesetzlichen Grundlagen (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/249.html\" title=\"&sect; 249 BGB: Art und Umfang des Schadensersatzes\">\u00a7 249<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/398.html\" title=\"&sect; 398 BGB: Abtretung\">\u00a7 398 BGB<\/a>). Er stellt keine individuelle Rechtsberatung dar. F\u00fcr eine konkrete Pr\u00fcfung Ihres Einzelfalls empfehlen wir, direkten Kontakt mit uns aufzunehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 12. M\u00e4rz 2024, Aktenzeichen VI ZR 280\/22, markiert einen Wendepunkt in der Rechtsprechung zu Kostenrisiken nach Verkehrsunf\u00e4llen: Die hier entwickelten Grunds\u00e4tze zum sogenannten Werkstattrisiko werden nun auch auf die Kosten von Kfz-Sachverst\u00e4ndigen \u00fcbertragen. 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