{"id":12013,"date":"2025-09-23T11:28:00","date_gmt":"2025-09-23T09:28:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/?p=12013"},"modified":"2025-09-06T20:31:46","modified_gmt":"2025-09-06T18:31:46","slug":"arbeitsrecht-digital","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/arbeitsrecht-digital\/","title":{"rendered":"Arbeitsrecht digital: Wie 2025 der Arbeitsvertrag ins digitale Zeitalter eingezogen ist"},"content":{"rendered":"\n<p>Seit dem 1. Januar 2025 hat sich vieles, was seit Jahrzehnten den Alltag von Personalabteilungen, Besch\u00e4ftigten und Existenzgr\u00fcndern bestimmt hat, im Arbeitsrecht ge\u00e4ndert: Unbefristete Arbeitsvertr\u00e4ge k\u00f6nnen k\u00fcnftig vollst\u00e4ndig digital abgeschlossen werden. Diese Reform, Teil des sogenannten B\u00fcrokratieentlastungsgesetzes IV, ersetzt die teilweise starren Papierprozesse durch flexible Textformen \u2013 mit gro\u00dfen Chancen, aber auch konkreten Pflichten f\u00fcr Unternehmen und Besch\u00e4ftigte. Im folgenden Beitrag erl\u00e4utern wir praxisorientiert, welche Regeln gelten, welche Ausnahmen zu beachten sind, welche Gerichtsentscheidungen bereits Relevanz haben und welche Ma\u00dfnahmen Unternehmen jetzt ergreifen sollten, um rechtssicher und effizient zu agieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Inhalts\u00fcbersicht<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<nav>\n<ul>\n<li><a href=\"#was-ist-neu\">Was ist neu: Kurz\u00fcberblick zur Gesetzes\u00e4nderung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#rechtlicher-rahmen\">Rechtlicher Rahmen: Schriftform, Textform, elektronische Form<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#unbefristete-vertraege\">Unbefristete Arbeitsvertr\u00e4ge: Was \u00e4ndert sich konkret?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#befristete-vertraege\">Befristete Arbeitsvertr\u00e4ge: Warum die Schriftform bleibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#branchen-ausnahmen\">Branchenbezogene Ausnahmen: Schutz vor Schwarzarbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#folgepflichten\">Pflichten der Arbeitgeber: Datenschutz, Infrastruktur und Dokumentation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#arbeitsrechtliche-weitere-themen\">Weitere arbeitsrechtliche Bereiche: Elternzeit, Lohnabrechnung, K\u00fcndigung, Abmahnung, Arbeitszeugnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#gerichtliche-entscheidungen\">Wichtige Gerichtsentscheidungen und praktische Bedeutung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#praxis-fuer-unternehmen\">Konsequenzen f\u00fcr Unternehmen: Handlungsempfehlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#praxis-fuer-arbeitnehmer\">Was Besch\u00e4ftigte wissen sollten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#checkliste-legal-smart\">Checkliste: Technische und rechtliche To\u2011dos (LEGAL SMART)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#schlussfolgerung\">Schlussfolgerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#cta\">Wie LEGAL SMART Ihnen hilft<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/nav>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"was-ist-neu\">Was ist neu: Kurz\u00fcberblick zur Gesetzes\u00e4nderung<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit dem B\u00fcrokratieentlastungsgesetz IV wird die bislang in vielen Vorschriften verlangte restriktive Schriftform \u2013 also die eigenh\u00e4ndige Unterschrift auf einem Papierdokument \u2013 an zahlreichen Stellen durch die flexiblere Textform ersetzt. F\u00fcr unbefristete Arbeitsvertr\u00e4ge bedeutet das konkret: Arbeitgeber k\u00f6nnen die wesentlichen Vertragsbedingungen k\u00fcnftig in Textform \u00fcbermitteln. Damit sind E\u2011Mails, PDFs per E\u2011Mail, SMS oder sogar Nachrichten \u00fcber Messenger-Dienste rechtlich m\u00f6glich. Diese Neuerung tritt voraussichtlich Anfang 2025 in Kraft und soll administrative H\u00fcrden abbauen, Prozesse beschleunigen und die Nachhaltigkeit steigern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"rechtlicher-rahmen\">Rechtlicher Rahmen: Schriftform, Textform, elektronische Form<\/h2>\n\n\n\n<p>Um die Auswirkungen richtig einordnen zu k\u00f6nnen, sind drei Formbegriffe relevant: die Schriftform (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/126.html\" title=\"&sect; 126 BGB: Schriftform\">\u00a7 126 BGB<\/a>), die elektronische Form (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/126a.html\" title=\"&sect; 126a BGB: Elektronische Form\">\u00a7 126a BGB<\/a>) und die Textform (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/126b.html\" title=\"&sect; 126b BGB: Textform\">\u00a7 126b BGB<\/a>). Die Schriftform verlangt eine eigenh\u00e4ndige Unterschrift auf einer Urkunde. Die elektronische Form kann die Schriftform ersetzen, wenn ein Dokument mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (QES) versehen ist. Die Textform wiederum verlangt keine Unterschrift: Es gen\u00fcgt, dass der Inhalt in einer dauerhaften, lesbaren Form \u00fcbermittelt wurde, die das Speichern und sp\u00e4tere Wiedergeben erm\u00f6glicht (z. B. E\u2011Mail, PDF, SMS).<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist: Die Reform ersetzt die bisherige Papier\u2011Schriftform f\u00fcr bestimmte Tatbest\u00e4nde durch Textform. Die elektronische Form mit QES bleibt weiterhin gleichwertig zur Schriftform, hat aber andere Anwendungsf\u00e4lle \u2013 etwa bei der Ausstellung elektronischer Arbeitszeugnisse, wenn der Arbeitgeber eine QES verwendet und der Arbeitnehmer zustimmt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"unbefristete-vertraege\">Unbefristete Arbeitsvertr\u00e4ge: Was \u00e4ndert sich konkret?<\/h2>\n\n\n\n<p>Der zentrale Effekt ist, dass Unbefristete Arbeitsvertr\u00e4ge ab dem Stichtag vollst\u00e4ndig digital abgeschlossen und dokumentiert werden k\u00f6nnen. Arbeitgeber m\u00fcssen die wesentlichen Vertragsbedingungen weiterhin nachweisen; der Nachweis darf nun in Textform erfolgen. F\u00fcr die Praxis hei\u00dft das: Ein Anstellungsvertrag kann per E\u2011Mail als PDF verschickt werden; die \u00dcbermittlung per Messenger ist grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich. Auch \u00c4nderungen des Arbeitsvertrags k\u00f6nnen digital dokumentiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Regelung beseitigt nicht die Pflicht zur Dokumentation der wesentlichen Arbeitsbedingungen. Sie ver\u00e4ndert nur die Form. Die Arbeitgeberdokumentation bleibt wichtig, denn Verst\u00f6\u00dfe k\u00f6nnen weiterhin formale Sanktionen oder Bu\u00dfgelder nach sich ziehen, auch wenn der Vertrag nicht automatisch unwirksam wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"befristete-vertraege\">Befristete Arbeitsvertr\u00e4ge: Warum die Schriftform bleibt<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Befristungen \u00e4ndert sich nichts Grundlegendes: Nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/TzBfG\/14.html\" title=\"&sect; 14 TzBfG: Zul&auml;ssigkeit der Befristung\">\u00a7 14 Abs. 4 TzBfG<\/a> muss die Befristungsvereinbarung in schriftlicher Form vorliegen. Praxisgerecht bedeutet das: Beide Vertragsparteien m\u00fcssen den Vertrag auf Papier eigenh\u00e4ndig unterschreiben, bevor die T\u00e4tigkeit beginnt. Zweck dieser strikten Anforderung ist der besonders hohe Schutz der Arbeitnehmer vor willk\u00fcrlichen Befristungen. Wird die schriftliche Form nicht eingehalten, gilt der Vertrag regelm\u00e4\u00dfig als unbefristet.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob eine qualifizierte elektronische Signatur (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/126a.html\" title=\"&sect; 126a BGB: Elektronische Form\">\u00a7 126a BGB<\/a>) die Schriftform im Fall befristeter Vertr\u00e4ge ersetzt, ist in der Lehre und Judikatur umstritten und bislang nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt. Aus Sicht der Praxis ist derzeit nicht geplant, die Anforderungen an befristete Vertr\u00e4ge zu lockern. Unternehmen sollten daher weiterhin auf eine eigenh\u00e4ndige Unterschrift auf Papier bestehen, wenn Befristungen vereinbart werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"branchen-ausnahmen\">Branchenbezogene Ausnahmen: Schutz vor Schwarzarbeit<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Gesetzgeber sieht Ausnahmen f\u00fcr risikobehaftete Branchen vor. Insbesondere f\u00fcr das Baugewerbe, die Gastronomie und die Logistik bleibt die Schriftform verpflichtend. Diese Ausnahmen sind dem Ziel geschuldet, Schwarzarbeit und Missbrauch zu verhindern und Arbeitnehmer in besonders sensiblen Sektoren zus\u00e4tzlich zu sch\u00fctzen. Bei Besch\u00e4ftigten in diesen Branchen ist der digitale Abschluss unbefristeter Vertr\u00e4ge somit nicht zul\u00e4ssig; hier gelten weiterhin die bisherigen Papierformalit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"folgepflichten\">Pflichten der Arbeitgeber: Datenschutz, Infrastruktur und Dokumentation<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Umstellung auf digitale Arbeitsvertr\u00e4ge bringt weitreichendere Pflichten mit sich. Die sichere technische Infrastruktur ist wichtig: Zugriffsschutz, Verschl\u00fcsselung, revisionssichere Archivierung und Nachweisf\u00fchrung m\u00fcssen gew\u00e4hrleistet sein. Die DSGVO verlangt, dass personenbezogene Arbeitnehmerdaten vertraulich verarbeitet und nur nach Rechtsgrundlage oder Einwilligung verarbeitet werden. Arbeitgeber m\u00fcssen elektronische Einwilligungen protokollieren und nachweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Praktisch bedeutet das: Unternehmen brauchen eine verl\u00e4ssliche IT\u2011 und Archivl\u00f6sung, die nachweist, wann welche Vertragsunterlagen wem zugestellt wurden und die gleichzeitig den Zugriff von Unbefugten verhindert. Au\u00dferdem sollten Dokumentationsprozesse so gestaltet sein, dass sie die Aufbewahrungsfristen und die Nachweispflichten erf\u00fcllen \u2013 nicht zuletzt, um gegen\u00fcber Aufsichtsbeh\u00f6rden oder in arbeitsgerichtlichen Verfahren Rechenschaft ablegen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"arbeitsrechtliche-weitere-themen\">Weitere arbeitsrechtliche Bereiche: Elternzeit, Lohnabrechnung, K\u00fcndigung, Abmahnung, Arbeitszeugnis<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Reform wirkt sich nicht nur auf Vertragsabschl\u00fcsse aus. F\u00fcr die Beantragung von Elternzeit sieht <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BEEG\/16.html\" title=\"&sect; 16 BEEG: Inanspruchnahme der Elternzeit\">\u00a7 16 BEEG<\/a> bisher eine eigenh\u00e4ndige Unterschrift vor; das Bundesarbeitsgericht hat in einer Entscheidung (BAG, Urt. v. 10.05.2016 \u2013 <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=9%20AZR%20145\/15\" title=\"BAG, 10.05.2016 - 9 AZR 145\/15: Elternzeitverlangen - Schriftform\">9 AZR 145\/15<\/a>) die strenge Schriftformerfordernis betont. K\u00fcnftig soll die Beantragung von Elternzeit in Textform m\u00f6glich sein. Das erleichtert meisten Eltern die Organisationsprozesse deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Lohnabrechnungen greift <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/GewO\/108.html\" title=\"&sect; 108 GewO: Abrechnung des Arbeitsentgelts\">\u00a7 108 Abs. 1 GewO<\/a>: Lohnabrechnungen d\u00fcrfen digital \u00fcbermittelt werden, sofern sichergestellt ist, dass die Arbeitnehmer tats\u00e4chlich Zugang zur Abrechnung haben. Das Landesarbeitsgericht Niedersachsen hat in der Entscheidung vom 16.01.2024 \u2013 <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=9%20Sa%20575\/23\" title=\"9 Sa 575\/23 (2 zugeordnete Entscheidungen)\">9 Sa 575\/23<\/a> hervorgehoben, dass die digitale Bereitstellung nicht ausreicht, wenn der Arbeitgeber nicht nachweisen kann, dass der Arbeitnehmer die Abrechnung erreicht hat. Auch bei der Verwendung digitaler Mitarbeiterpostf\u00e4cher ist die ausdr\u00fcckliche Zustimmung des Arbeitnehmers erforderlich; eine Betriebsvereinbarung ersetzt diese Zustimmung nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die rechtliche Behandlung von K\u00fcndigungen bleibt unver\u00e4ndert streng: K\u00fcndigungen sind nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/623.html\" title=\"&sect; 623 BGB: Schriftform der K&uuml;ndigung\">\u00a7 623 BGB<\/a> schriftlich und mit eigenh\u00e4ndiger Unterschrift zu erfolgen; die elektronische Form ist hier nicht zul\u00e4ssig. Abmahnungen k\u00f6nnen hingegen formfrei erteilt werden \u2014 E\u2011Mail oder andere digitale Wege sind m\u00f6glich, doch aus Beweisgr\u00fcnden empfiehlt sich weiterhin eine schriftliche Dokumentation.<\/p>\n\n\n\n<p>Arbeitszeugnisse k\u00f6nnen k\u00fcnftig elektronisch ausgestellt werden, sofern der Arbeitnehmer zustimmt und die elektronische Form den Anforderungen des <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/126a.html\" title=\"&sect; 126a BGB: Elektronische Form\">\u00a7 126a BGB<\/a> entspricht (z. B. QES). Ohne Zustimmung bleibt die papierhafte Form notwendig.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"gerichtliche-entscheidungen\">Wichtige Gerichtsentscheidungen und praktische Bedeutung<\/h2>\n\n\n\n<p>Einige Gerichtsurteile geben bereits Orientierung f\u00fcr die digitale Praxis. Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 10.05.2016 (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=9%20AZR%20145\/15\" title=\"BAG, 10.05.2016 - 9 AZR 145\/15: Elternzeitverlangen - Schriftform\">9 AZR 145\/15<\/a>) klargestellt, dass die Anforderungen an die Schriftform bei der Beantragung von Elternzeit nicht leichtfertig aufgeweicht werden d\u00fcrfen. Diese Entscheidung belegt, warum der Gesetzgeber die Umstellung auf Textform bewusst gestaffelt und durch \u00dcbergangsregelungen begleitet. Die BAG\u2011Entscheidung ist ein Hinweis darauf, dass bei einschneidenden Arbeitnehmerrechten der Gesetzgeber und die Gerichte besonderen Schutz gew\u00e4hren.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die digitale Lohnabrechnung ist die Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Niedersachsen vom 16.01.2024 \u2013 <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=9%20Sa%20575\/23\" title=\"9 Sa 575\/23 (2 zugeordnete Entscheidungen)\">9 Sa 575\/23<\/a> praxisrelevant: Arbeitgeber m\u00fcssen sicherstellen, dass ein tats\u00e4chlich zugestellter Abruf stattgefunden hat und \u2013 sofern erforderlich \u2013 eine Einwilligung vorliegt. Diese Entscheidung unterstreicht die praktische Anforderung, nicht nur technische Schaltung, sondern nachweisbare Zugangswege und Einwilligungsprozesse zu implementieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"praxis-fuer-unternehmen\">Konsequenzen f\u00fcr Unternehmen: Handlungsempfehlungen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Reform bietet viel Potenzial, setzt aber klare Voraussetzungen. Unternehmen sollten folgende Priorit\u00e4ten setzen: Zun\u00e4chst ist eine rechtssichere technische Infrastruktur erforderlich. Dazu z\u00e4hlen verschl\u00fcsselte E\u2011Mail\u2011\u00dcbermittlungen, signierte PDFs, revisionssichere Archivsysteme und Protokollfunktionen, die Zustellung und Abruf dokumentieren. F\u00fcr die Lohnabrechnung sind transparente Einwilligungsprozesse und Nachweism\u00f6glichkeiten Pflicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen interne Prozesse und Policies angepasst werden: Welche Vertragsarten d\u00fcrfen digital \u00fcbertragen werden, welche nicht? Wie wird mit Befristungen verfahren? Welche Branchenliegen-Ausschl\u00fcsse m\u00fcssen strikt eingehalten werden? Diese Fragen sollten in Betriebsanweisungen, Arbeitsvertr\u00e4gen und gegebenenfalls Betriebsvereinbarungen klar geregelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Besondere Aufmerksamkeit erfordern auch Datenschutzfolgenabsch\u00e4tzungen (DSFA) bei der Verarbeitung besonders sensibler Personaldaten und die Vereinbarungen mit Dienstleistern (Auftragsverarbeiter). Technische und organisatorische Ma\u00dfnahmen m\u00fcssen dokumentiert werden. Schulungen f\u00fcr HR\u2011Mitarbeitende sind ein weiterer wichtiger Baustein, damit rechtliche und technische Anforderungen eingehalten werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"praxis-fuer-arbeitnehmer\">Was Besch\u00e4ftigte wissen sollten<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Arbeitnehmer bedeutet die Reform mehr Komfort: Vertr\u00e4ge, Arbeitszeitnachweise oder Zeugnisse k\u00f6nnen schneller und papier\u00e4rmer vorliegen. Dennoch bleibt Wachsamkeit wichtig: Besch\u00e4ftigte sollten darauf achten, dass ihnen die wesentlichen Arbeitsbedingungen tats\u00e4chlich dokumentiert und zug\u00e4nglich gemacht werden. Bei Befristungen ist weiterhin auf die eigenh\u00e4ndige Unterschrift zu bestehen. Wer digitale Lohnabrechnungen erh\u00e4lt, sollte pr\u00fcfen, ob er eine Einwilligung erteilt hat und ob der Zugang zuverl\u00e4ssig funktioniert.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Zweifeln an der Wirksamkeit einer Ma\u00dfnahme (z. B. K\u00fcndigung) bleibt der Papierweg \u2013 gerade bei einschneidenden Entscheidungen \u2013 die sicherste Option f\u00fcr Arbeitnehmer, die Rechtsnachteile vermeiden m\u00f6chten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"checkliste-legal-smart\">Checkliste: Technische und rechtliche To\u2011dos (LEGAL SMART)<\/h2>\n\n\n\n<p>Unternehmen, die die Reform rechtskonform und effizient umsetzen wollen, sollten systematisch vorgehen: Zuerst Inventarisierung der Vertragsarten, die digitalisiert werden d\u00fcrfen; zweitens Auswahl eines technisch sicheren Dokumentenmanagementsystems mit Nachweisfunktionen; drittens Anpassen von arbeitsvertraglichen Vorlagen und internen Richtlinien; viertens Einholung erforderlicher Zustimmungen (z. B. digitale Lohnabrechnung); f\u00fcnftens Schulungen f\u00fcr HR und F\u00fchrungskr\u00e4fte; sechstens regelm\u00e4\u00dfige \u00dcberpr\u00fcfung der Prozesse und Dokumentation von Datenschutzfolgen. LEGAL SMART kann hier standardisierte Bausteine, rechtliche Vorlagen und Unterst\u00fctzung bei der technischen Pr\u00fcfung liefern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"schlussfolgerung\">Schlussfolgerung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Digitalisierungsreform im Arbeitsrecht ist ein wichtiger und l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lliger Schritt in Richtung moderner Verwaltung. Die Abschaffung der starren Schriftform f\u00fcr unbefristete Arbeitsvertr\u00e4ge, die Umstellung auf Textform in vielen Bereichen und die Anerkennung elektronischer Arbeitszeugnisse bei Zustimmung schaffen Zeit\u2011 und Kostenvorteile und f\u00f6rdern Nachhaltigkeit. Gleichzeitig bleiben F\u00e4lligkeiten: Befristete Arbeitsvertr\u00e4ge, K\u00fcndigungen und in bestimmten Branchen bestehen weiterhin strenge Formanforderungen. Datenschutz, Nachweisf\u00fchrung und technische Infrastruktur sind die neuen zentralen Pflichten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"cta\">Wie LEGAL SMART Ihnen hilft.<\/h2>\n\n\n\n<p>Nutzen Sie die Reform als Chance zur Modernisierung Ihrer Personalprozesse. LEGAL SMART unterst\u00fctzt kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen sowie Solo\u2011Selbst\u00e4ndige mit praxisnahen Vorlagen, rechtlicher Bewertung und Implementierungsberatung. Wir helfen beim Aufsetzen sicherer Dokumentenworkflows, bei der Anpassung von Vertragsmustern und beim Erstellen von Einwilligungs\u2011 und Dokumentationsprozessen \u2013 damit digitale Arbeitsvertr\u00e4ge nicht nur bequem, sondern auch rechtssicher werden. Sprechen Sie uns an, wir f\u00fchren Sie Schritt f\u00fcr Schritt durch die Umstellung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem 1. 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