{"id":12023,"date":"2025-09-08T15:49:00","date_gmt":"2025-09-08T13:49:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/?p=12023"},"modified":"2025-09-06T20:51:18","modified_gmt":"2025-09-06T18:51:18","slug":"ki-nachahmung-verletzt-recht-eigene-stimme-lg-berlin-2-o-202-24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/ki-nachahmung-verletzt-recht-eigene-stimme-lg-berlin-2-o-202-24\/","title":{"rendered":"KI-Nachahmung verletzt das Recht an der eigenen Stimme: Urteil des LG Berlin II (Az. 2 O 202\/24) und seine Bedeutung"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Klonung einer Stimme durch K\u00fcnstliche Intelligenz kann mehr sein als eine technische Spielerei: Sie kann die grundrechtlich gesch\u00fctzte Pers\u00f6nlichkeit verletzen und zivilrechtliche Anspr\u00fcche ausl\u00f6sen. Das Landgericht Berlin II hat mit Urteil vom 20. August 2025 (Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=2%20O%20202\/24\" title=\"2 O 202\/24 (2 zugeordnete Entscheidungen)\">2 O 202\/24<\/a>) entschieden, dass die Verwendung einer per KI erzeugten Stimme, die der bekannten Synchronstimme des Schauspielers Manfred Lehmann stark \u00e4hnelt, das Recht an der eigenen Stimme verletzt und einen Anspruch auf Zahlung einer fiktiven Lizenzgeb\u00fchr begr\u00fcndet. In diesem Beitrag erl\u00e4utern wir den zugrunde liegenden Sachverhalt, die rechtliche Einordnung, die Entscheidungsgr\u00fcnde des Gerichts sowie die praktischen Folgen f\u00fcr Creator, Unternehmen und Stimmschutzbetroffene. Am Ende finden Sie konkrete Handlungsempfehlungen, wie Sie rechtssicher mit synthetischen Stimmen umgehen und welche Unterst\u00fctzung LEGAL SMART bieten kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Inhalts\u00fcbersicht<\/h2>\n\n\n\n<nav aria-label=\"Inhaltsverzeichnis\">\n<ul>\n<li><a href=\"#sachverhalt\">Sachverhalt und Verfahrensstand (LG Berlin II, Az. 2 O 202\/24)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#rechtliche-einordnung\">Rechtliche Einordnung: Das Recht an der eigenen Stimme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#entscheidung\">Die Entscheidung des Landgerichts Berlin II und ihre Begr\u00fcndung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#rechtsfolgen\">Rechtsfolgen und praktische Konsequenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#praxisempfehlungen\">Praktische Empfehlungen f\u00fcr Creator, Unternehmen und Entwickler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#datenschutz-und-ki\">Datenschutzrechtliche Aspekte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#ausblick\">Ausblick: Gesetzgeberische Entwicklungen und Anforderungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#schlussfolgerung\">Schlussfolgerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#cta\">Handlungsaufruf (LEGAL SMART)<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/nav>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"sachverhalt\">Sachverhalt und Verfahrensstand (LG Berlin II, Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=2%20O%20202\/24\" title=\"2 O 202\/24 (2 zugeordnete Entscheidungen)\">2 O 202\/24<\/a>)<\/h2>\n\n\n\n<p>Der bekannte deutsche Synchronsprecher Manfred Lehmann, u. a. deutsche Stimme von Bruce Willis, entdeckte in zwei YouTube-Videos eines Kanals mit rund 190.000 Abonnenten seine Stimme wieder \u2014 oder besser: eine Stimme, die ihr so sehr \u00e4hnelte, dass zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer in den Kommentaren Lehmann als Sprecher identifizierten. Der Betreiber des Kanals verwendete f\u00fcr die Vertonung nicht eine Originalaufnahme Lehmanns, sondern eine von einer KI-Software erzeugte Nachahmung der Stimme. Es gab keine Kennzeichnung als KI-Generierung und keine Einwilligung von Lehmann.<\/p>\n\n\n\n<p>Lehmann lie\u00df abmahnen und forderte neben Unterlassung die Zahlung einer fiktiven Lizenzgeb\u00fchr in H\u00f6he von 2.000 Euro pro Clip sowie Ersatz der au\u00dfergerichtlichen Anwaltskosten. Nachdem der Beklagte eine Unterlassungserkl\u00e4rung abgegeben, aber die Zahlung verweigert hatte, klagte Lehmann vor dem Landgericht Berlin II. Das Gericht gab dem Kl\u00e4ger weitgehend Recht und verurteilte den Kanalbetreiber zur Zahlung von insgesamt 4.000 Euro sowie zur Erstattung au\u00dfergerichtlicher Rechtsanwaltskosten. Der Entscheidung lag das Urteil des LG Berlin II vom 20.08.2025, Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=2%20O%20202\/24\" title=\"2 O 202\/24 (2 zugeordnete Entscheidungen)\">2 O 202\/24<\/a> zugrunde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"rechtliche-einordnung\">Rechtliche Einordnung: Das Recht an der eigenen Stimme<\/h2>\n\n\n\n<p>In Deutschland ist die Stimme nicht ausdr\u00fccklich in einem Gesetz als eigenst\u00e4ndiges Schutzrechtsgut normiert. Schutz zieht sich hier aus dem allgemeinen Pers\u00f6nlichkeitsrecht, das <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/GG\/1.html\" title=\"Art. 1 GG\">Art. 1 Abs. 1<\/a> i. V. m. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/GG\/2.html\" title=\"Art. 2 GG\">Art. 2 Abs. 1<\/a> Grundgesetz (GG) gew\u00e4hrt. Dieses Rahmenrecht sch\u00fctzt die individuelle Identit\u00e4t und die pers\u00f6nliche Sph\u00e4re einer Person \u2014 dazu geh\u00f6ren auch kennzeichnende Merkmale wie Name, Bild und Stimme. Die Rechtsprechung sieht in der Stimme ein identifizierbares Pers\u00f6nlichkeitsmerkmal: Schon fr\u00fchere Entscheidungen, etwa des OLG Hamburg (Beschluss vom 8. Mai 1989, Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=3%20W%2045\/89\" title=\"OLG Hamburg, 08.05.1989 - 3 W 45\/89: Heinz Erhardt\">3 W 45\/89<\/a>), erkannten bei Stimmenimitationen eine m\u00f6gliche Verletzung des Pers\u00f6nlichkeitsrechts.<\/p>\n\n\n\n<p>Die juristische Dogmatik bleibt vielfach offen: Gerichte ziehen unterschiedliche Herleitungen heran \u2014 analoger Schutz nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/KunstUrhG\/22.html\" title=\"&sect; 22 KunstUrhG\">\u00a7\u00a7 22<\/a> ff. Kunsturhebergesetz (KUG), besondere Auspr\u00e4gung des allgemeinen Pers\u00f6nlichkeitsrechts oder Schutz \u00fcber <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/823.html\" title=\"&sect; 823 BGB: Schadensersatzpflicht\">\u00a7 823 Abs. 1 BGB<\/a> als \u201esonstiges Recht\u201c. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat klargestellt, dass das Pers\u00f6nlichkeitsrecht auch verm\u00f6genswerte Interessen sch\u00fctzt: Bildnis- und Namensnutzung f\u00fcr kommerzielle Zwecke k\u00f6nnen Wertersatzanspr\u00fcche begr\u00fcnden (u. a. BGH, Urteil 1 ZR 49\/97). Diese Erw\u00e4gungen haben Bedeutung, wenn es um fiktive Lizenzgeb\u00fchren als Ausgleich f\u00fcr die unbefugte Nutzung eines Pers\u00f6nlichkeitsmerkmals geht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"entscheidung\">Die Entscheidung des Landgerichts Berlin II und ihre Begr\u00fcndung<\/h2>\n\n\n\n<p>Das LG Berlin II stellte in seinem Urteil vom 20.08.2025 (Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=2%20O%20202\/24\" title=\"2 O 202\/24 (2 zugeordnete Entscheidungen)\">2 O 202\/24<\/a>) mehrere zentrale Feststellungen auf: Erstens umfasst das allgemeine Pers\u00f6nlichkeitsrecht auch das Recht an der eigenen Stimme. Zweitens ist es unerheblich, ob die Stimme im Original verwendet, von einem Stimmenimitator nachgemacht oder von einer KI generiert wurde. Entscheidend ist, ob beim angesprochenen Publikum eine Zuordnungsverwirrung entsteht, also der Eindruck, die betroffene Person habe der Verwendung zugestimmt oder die \u00c4u\u00dferung selbst gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Im konkreten Fall war f\u00fcr das Gericht ma\u00dfgeblich, dass ein nicht unerheblicher Teil des Publikums die Stimme als die des Synchronsprechers identifizierte. Die Kommentare unter den Videos belegten dies. Die Verwendung der KI-Stimme diente nicht prim\u00e4r einer k\u00fcnstlerischen Auseinandersetzung mit Lehmann oder seiner Stimme, sondern verfolgte kommerzielle Zwecke: Die Videos sollten Reichweite generieren und den angeschlossenen Online-Shop bewerben. Diese werblichen Motive sprachen gegen eine Rechtfertigung aus Meinungs- oder Kunstfreiheit. Weiterhin stellte das Gericht fest, dass eine Kennzeichnung als KI-generierte Stimme fehlte und durch die Zuordnung zu Lehmann der Eindruck entstehen konnte, Lehmann identifiziere sich mit den politisch ausgerichteten Inhalten des Kanalbetreibers, was seinem Ruf schaden k\u00f6nne.<\/p>\n\n\n\n<p>Als materielle Rechtsgrundlage f\u00fcr den Ersatz verpflichtete das Gericht den Beklagten nach den Regeln des Bereicherungsrechts (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/812.html\" title=\"&sect; 812 BGB: Herausgabeanspruch\">\u00a7 812 Abs. 1 Satz 1 Fall 2<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/818.html\" title=\"&sect; 818 BGB: Umfang des Bereicherungsanspruchs\">\u00a7 818 Abs. 2 BGB<\/a>). Wer sich ohne Rechtsgrund einen verm\u00f6genswerten Vorteil durch Nutzung der Pers\u00f6nlichkeit eines anderen verschafft, hat Wertersatz zu leisten. Zur Bemessung zog das Gericht die Praxis bei unberechtigter Bildnnisnutzung und die \u00fcblichen Sprecherhonorare heran und setzte eine fiktive Lizenzgeb\u00fchr von 2.000 Euro pro Video fest. Da zwei Clips betroffen waren, ergab sich ein Betrag von 4.000 Euro. Zudem sprach das Gericht die Erstattung au\u00dfergerichtlicher Anwaltskosten zu.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"rechtsfolgen\">Rechtsfolgen und praktische Konsequenzen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Entscheidung des LG Berlin II hat mehrere unmittelbare und mittelbare Auswirkungen. Erstens best\u00e4tigt sie einen klaren Schutzumfang des Pers\u00f6nlichkeitsrechts gegen\u00fcber KI-basierten Nachahmungen: Eine synthetische Stimme kann genauso schutzw\u00fcrdig sein wie eine menschliche Imitation. Das hei\u00dft: Das blo\u00dfe Argument, die Stimme sei \u201enur\u201c k\u00fcnstlich gefertigt, entsch\u00e4rft nicht die Rechtsverletzung, wenn eine Zuordnung zum Betroffenen m\u00f6glich ist und kommerzielle Zwecke verfolgt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zweitens zeigt das Urteil, dass Wertersatz in Form fiktiver Lizenzgeb\u00fchren durchsetzbar ist. F\u00fcr prominente Sprecherinnen und Sprecher, aber auch f\u00fcr andere Personen mit wiedererkennbaren Stimmen, hat das einen wirtschaftlichen Schutznutzen: Ihre Stimme kann nicht ohne Entgelt f\u00fcr Werbung, Reichweitengenerierung oder kommerzielle Produktpromotion genutzt werden. Drittens beeinflusst die Entscheidung das Gesch\u00e4ftsmodell von Content-Creators und Plattformbetreibern: F\u00fcr die rechtssichere Nutzung synthetischer Stimmen ist k\u00fcnftig die Einholung einer Einwilligung der betroffenen Person \u2014 oder die Verwendung eindeutig eigenst\u00e4ndiger, nicht an bekannte Stimmen angelehnter synthetischer Stimmen \u2014 erforderlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Viertens lenkt das Urteil die Aufmerksamkeit auf die Kennzeichnungspflicht von KI-generierten Inhalten. Das LG bem\u00e4ngelte die fehlende Kennzeichnung; k\u00fcnftig kann das Fehlen eines Hinweises auf KI-Erstellung als weiterer Umstand gegen eine Rechtfertigung sprechen und die Beurteilung einer Rechtsverletzung versch\u00e4rfen. F\u00fcnftens hat die Entscheidung auch eine Signalwirkung f\u00fcr die Zul\u00e4ssigkeit von Stimmklonen in politischen Kontexten: Wenn die Verwendung einer geklonten Stimme den Eindruck erwecken kann, eine Person unterst\u00fctze bestimmte politische Inhalte, \u00fcberwiegt regelm\u00e4\u00dfig das Interesse der betroffenen Person am Schutz ihres Ansehens gegen\u00fcber der Meinungsfreiheit des Verwenders, insbesondere bei kommerzieller Nutzung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"praxisempfehlungen\">Praktische Empfehlungen f\u00fcr Creator, Unternehmen und Entwickler<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr alle Player im digitalen \u00d6kosystem ergeben sich aus dem Urteil konkrete Handlungspflichten und Vorsichtsma\u00dfnahmen. Content-Creator sollten bereits in der Konzeptionsphase pr\u00fcfen, ob verwendete Stimmen einem erkennbaren Menschen zugeordnet werden k\u00f6nnen. Wenn Zweifel bestehen, ist die risikoarme L\u00f6sung die Einholung einer ausdr\u00fccklichen Einwilligung der betroffenen Person. Eine Einwilligung muss spezifisch, informiert und idealerweise dokumentiert erfolgen. Das blo\u00dfe Bezahlen einer Lizenz an den KI-Anbieter reicht nicht aus, wenn dieser nicht die Einwilligung der nachgeahmten Person nachweisen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmen, die Stimmen in Werbung, Erkl\u00e4rvideos oder f\u00fcr Sprachassistenten einsetzen wollen, sollten ihre internen Prozesse anpassen: Vertragsketten mit KI-Anbietern m\u00fcssen Transparenz \u00fcber die Herkunft der Trainingsdaten enthalten. Eink\u00e4ufer sollten verlangen, dass Anbieter belegen, dass die verwendeten Stimmmodelle auf rechtm\u00e4\u00dfig erworbenen oder freigegebenen Daten basieren und dass eine Nutzung f\u00fcr kommerzielle Zwecke zul\u00e4ssig ist. Bei Unsicherheit ist die Entwicklung eigener, klar als fiktiv gekennzeichneter Stimmen oder die Beauftragung professioneller Sprecherinnen und Sprecher die sicherere Alternative.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Entwickler von KI-Stimmen sind technische und organisatorische Ma\u00dfnahmen empfehlenswert: Watermarking synthetischer Stimmen, verpflichtende Labeling-Funktionen, die bei Export automatisch einen Hinweis erzeugen, und ein offenes Protokoll, das die Herkunft und Nutzungsrechte dokumentiert. Weiterhin ist die Implementierung von Missbrauchsschutzmechanismen sinnvoll: Pr\u00fcfungen gegen Prominentenstimmen oder Blacklists, automatisierte Alerts, wenn ein Modell einer bekannten Stimme zu sehr \u00e4hnelt, sowie M\u00f6glichkeiten zur Verifikation von Einwilligungen. Solche Ma\u00dfnahmen reduzieren das rechtliche Risiko und erh\u00f6hen das Vertrauen von Kundenseite.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"datenschutz-und-ki\">Datenschutzrechtliche Aspekte<\/h2>\n\n\n\n<p>Neben dem Pers\u00f6nlichkeitsrecht spielt Datenschutz eine Rolle. Stimmen k\u00f6nnen biometrische Merkmale enthalten und zur Identifizierung einer Person genutzt werden. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) differenziert biometrische Daten als besondere Kategorien personenbezogener Daten. Standpunktabh\u00e4ngig kann eine synthetische Stimme, die eindeutig einer realen Person zugeordnet werden kann, als Verarbeitung personenbezogener Daten zu qualifizieren sein. Ist dies der Fall, ist die Verarbeitung nur mit einer wirksamen Rechtsgrundlage zul\u00e4ssig; eine Einwilligung der betroffenen Person w\u00e4re die sicherste rechtliche Basis.<\/p>\n\n\n\n<p>Das LG Berlin II hat auch diese Perspektive kurz aufgegriffen: Selbst wenn man die KI-Stimme als personenbezogenes Datum einordne, fehle es an einer legitimen Einwilligung und an einem gesetzlichen Erlaubnistatbestand. Die Interessen der betroffenen Person \u00fcberw\u00f6gen. F\u00fcr Unternehmen bedeutet dies: Datenschutzrechtliche Pr\u00fcfungen sind erforderlich, wenn Stimmen analysiert, verarbeitet oder rekonstruiert werden. Unternehmen sollten zudem Data Protection Impact Assessments (DPIAs) bei der Entwicklung und dem Einsatz von Voice-Cloning-Tools durchf\u00fchren und sicherstellen, dass Verarbeitungsgrundlagen dokumentiert sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"ausblick\">Ausblick: Gesetzgeberische Entwicklungen und Anforderungen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Entscheidung des LG Berlin II ist ein wichtiges Signal, ersetzt aber nicht das Bed\u00fcrfnis nach klaren gesetzlichen Regelungen. In Deutschland fehlt bisher ein explizites \u201eRecht an der Stimme\u201c. Die Debatte in Wissenschaft und Praxis fordert zunehmend eine gesetzliche Verankerung des Stimmrechts, \u00e4hnlich dem Right of Publicity in angloamerikanischen Systemen, um Rechtssicherheit zu schaffen. Parallel dazu ist auf EU-Ebene die geplante KI-Verordnung (AI Act) relevant: Vorgesehen sind dort Transparenzpflichten und Kennzeichnungspflichten f\u00fcr KI-generierte Inhalte, die Missbrauch durch Deepfakes und Voice-Cloning eind\u00e4mmen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis zu einer gesetzgeberischen Klarstellung sind die Gerichte die wichtigste Instanz, die den Schutzrahmen auslegt. Die aktuelle Praxis zeigt, dass Gerichte bereit sind, moderne Technologien in vorhandene Pers\u00f6nlichkeitsrechtsdogmen einzupassen, um Betroffene zu sch\u00fctzen. Gleichwohl bleibt Rechtsunsicherheit in Randbereichen: Wann genau ist eine synthetische Stimme \u201eidentifizierbar\u201c? Wie intensiv muss die kommerzielle Nutzung sein, damit eine Rechtfertigung scheitert? Diese Fragen werden k\u00fcnftige Entscheidungen pr\u00e4zisieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"schlussfolgerung\">Schlussfolgerung<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Urteil des Landgerichts Berlin II (Az. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=2%20O%20202\/24\" title=\"2 O 202\/24 (2 zugeordnete Entscheidungen)\">2 O 202\/24<\/a>) macht deutlich: Die Stimme ist ein schutzw\u00fcrdiges Pers\u00f6nlichkeitsmerkmal \u2014 auch in k\u00fcnstlicher Nachahmung. Wer eine KI-generierte Stimme verwendet, die eindeutig einer realen Person zugeordnet werden kann, handelt nicht nur unsensibel gegen\u00fcber der betroffenen Person, sondern riskiert rechtliche Konsequenzen. Der Ersatzanspruch in Form einer fiktiven Lizenzgeb\u00fchr ist ein effektives Mittel, den wirtschaftlichen Wert einer Stimme zu sch\u00fctzen. F\u00fcr Creator, Unternehmen und Entwickler hei\u00dft das: Vorsicht ist geboten. Rechtssichere Verfahren, Einwilligungen und technische Kennzeichnungen sind keine Option, sondern Notwendigkeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"cta\">Handlungsaufruf (LEGAL SMART)<\/h2>\n\n\n\n<p>Stehen Sie vor einer Entscheidung zur Verwendung synthetischer Stimmen oder sind bereits betroffene von einer unerlaubten Stimmverwendung? LEGAL SMART unterst\u00fctzt Unternehmen, Creator und betroffene Personen mit ma\u00dfgeschneiderter Rechtsberatung: Wir pr\u00fcfen Ihre Inhalte, gestalten rechtskonforme Einwilligungs- und Lizenzvertr\u00e4ge, begleiten die Implementierung rechtssicherer Prozesse und vertreten Ihre Interessen au\u00dfer- oder gerichtlich. Kontaktieren Sie LEGAL SMART f\u00fcr eine Erstberatung und eine Risikoanalyse \u2014 fr\u00fchzeitiges Handeln sch\u00fctzt vor hohen Schadensersatzforderungen und Imagesch\u00e4den.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Klonung einer Stimme durch K\u00fcnstliche Intelligenz kann mehr sein als eine technische Spielerei: Sie kann die grundrechtlich gesch\u00fctzte Pers\u00f6nlichkeit verletzen und zivilrechtliche Anspr\u00fcche ausl\u00f6sen. Das Landgericht Berlin II hat mit Urteil vom 20. 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