{"id":182,"date":"2009-07-27T09:18:23","date_gmt":"2009-07-27T08:18:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wklegal.de\/wkblog\/2009\/07\/27\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\/"},"modified":"2009-07-27T09:18:23","modified_gmt":"2009-07-27T08:18:23","slug":"erschopfung-bei-vorinstallierter-software","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\/","title":{"rendered":"Ersch\u00f6pfung bei vorinstallierter Software"},"content":{"rendered":"<p>Nun hat sich auch das Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf zum Thema Ersch&ouml;pfung bei Softwareverk&auml;ufen ge&auml;u&szlig;ert. In seiner Entscheidung vom 29. Juni 2009 (AZ: <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=I-20%20U%20247\/08\" title=\"OLG D&uuml;sseldorf, 29.06.2009 - 20 U 247\/08: Ersch&ouml;pfung bei vorinstallierter Software\">I-20 U 247\/08<\/a>), hat das OLG D&uuml;sseldorf entschieden, dass sich das Verbreitungsrecht gem&auml;&szlig; <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\/69c.html\" title=\"&sect; 69c UrhG: Zustimmungsbed&uuml;rftige Handlungen\">&sect; 69c Nr. 3 Satz 2 UrhG<\/a> mit der Ausnahme desVermietrechts ersch&ouml;pft. Bez&uuml;glich eines Vervielf&auml;ltigungsst&uuml;ckes eines Computerprogramms, das mit der Zustimmung des Rechtsinhabers im Gebiet der EU oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens &uuml;ber den Europ&auml;ischen Wirtschaftsraum im Wege der Ver&auml;u&szlig;erung in Verkehr gebracht wird.<\/p>\n<p>Nach Ansicht des OLG D&uuml;sseldorf k&ouml;nne sich Ersch&ouml;pfung danach nur auf ein in einem Vervielf&auml;ltigungsst&uuml;ck k&ouml;rperlich festgelegtem Werk eintreten. Daher bleibe es der Entscheidung des Rechtsinhabers &uuml;berlassen, ob er die Weiterverbreitung durch die k&ouml;rperliche Fixierung auf einem Datentr&auml;ger erleichtere oder sie durch die Verk&ouml;rperung auf einer Ware (Vorinstallation auf einem Computer) erschwere. Jedenfalls sei eine Analogie zu <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\/69c.html\" title=\"&sect; 69c UrhG: Zustimmungsbed&uuml;rftige Handlungen\">&sect; 69c Nr. 3 Satz 2 UrhG<\/a> auch nicht mit der Erw&auml;gung des Landgerichts gerechtfertigt, die Art der Verk&ouml;rperung sei derart, dass sie die Verkehrsf&auml;higkeit der Software erheblich erschwere, und deshalb sei der vorliegende den F&auml;llen der Online-&Uuml;bertragung von Software gleichzustellen.<\/p>\n<p>Die Entscheidung im Volltext lautet:<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h4>Tenor<\/h4>\n<ol>\n<li>Auf die Berufung der      Antragstellerin wird das am 26. November 2008 verk&uuml;ndete Urteil der 12.      Zivilkammer des Landgerichts D&uuml;sseldorf ge&auml;ndert und wie folgt neu      gefasst:<\/li>\n<li>Der Antragsgegnerin wird im      Wege der einstweiligen Verf&uuml;gung untersagt, im gesch&auml;ftlichen Verkehr      Softwareprodukte des Programms &bdquo;A. O.-Version&ldquo; anzubieten, zu vertreiben      und\/oder in Verkehr zu bringen, wenn diese sich nicht auf einem      Hardwareger&auml;t befinden, auf dem sie von einem A. Distributor      vorinstalliert wurden.<\/li>\n<li>Der Antragsgegnerin wird      f&uuml;r jeden Fall der Zuwiderhandlung gegen dieses gerichtliche Verbot ein      Ordnungsgeld bis zu 250.000,&ndash; &euro; und f&uuml;r den Fall, dass dieses nicht      beigetrieben werden kann, Ordnungshaft bis zu 6 Monaten oder Ordnungshaft      bis zu 6 Monaten angedroht.<\/li>\n<li>Die Antragsgegnerin tr&auml;gt      die Kosten des Verf&uuml;gungsverfahrens einschlie&szlig;lich der Kosten des      Berufungsverfahrens.<\/li>\n<\/ol>\n<h4>Entscheidung<\/h4>\n<p>A. Von einem Tatbestand wird abgesehen. Zum Verst&auml;ndnis der Entscheidung sei nur Folgendes festgehalten:<\/p>\n<p>Die Antragstellerin stellt eine Anwaltssoftware her, die sie &uuml;ber mit ihr vertraglich verbundene &ldquo;Distributoren&rdquo; ausschlie&szlig;lich vorinstalliert auf Computern vertreibt. Die Antragsgegnerin verkauft &ldquo;gebrauchte&rdquo; Software. Sie erwirbt von Endkunden unter anderem auch die Software der Antragstellerin, allerdings ohne die Computer, auf denen die Software installiert war. Die Erstkunden &uuml;bergeben der Antragsgegnerin vielmehr die Sicherungskopie, die sie selbst mit Zustimmung der Antragstellerin angefertigt hatten, und l&ouml;schen die Installation auf ihren Computern vollst&auml;ndig. Die Antragsgegnerin bietet die Software sodann zum Kauf an und &uuml;bergibt an den K&auml;ufer die Sicherungskopie, damit der K&auml;ufer die Software auf seinem Computer installieren kann. Mit dem Verf&uuml;gungsantrag begehrt die Antragstellerin, gest&uuml;tzt auf ihr Urheberrecht an der Software, dass der Antragsgegnerin verboten werde, die Software ohne das Hardwareger&auml;t, auf dem sie vorinstalliert war, anzubieten, zu vertreiben oder in den Verkehr zu bringen. Das Landgericht hat mit dem angefochtenen Urteil, ver&ouml;ffentlicht in <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=CR%202009,%20221\" title=\"LG D&uuml;sseldorf, 26.11.2008 - 12 O 431\/08: Der Weitervertrieb von vorinstallierter Software von e...\">CR 2009, 221<\/a> und <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=MMR%202009,%20216\" title=\"MMR 2009, 216 (6 zugeordnete Entscheidungen)\">MMR 2009, 216<\/a> (Leitsatz), den Verf&uuml;gungsantrag zur&uuml;ckgewiesen und Ersch&ouml;pfung der Urheberrechte der Antragstellerin gem&auml;&szlig; <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\/69c.html\" title=\"&sect; 69c UrhG: Zustimmungsbed&uuml;rftige Handlungen\">&sect; 69c Nr. 3 Satz 2 UrhG<\/a> angenommen. Dagegen richtet sich die Berufung der Antragstellerin.<\/p>\n<p>B. Die zul&auml;ssige Berufung der Antragstellerin hat in der Sache Erfolg. Entgegen der Annahme des Landgerichts steht ihr der geltend gemachte Unterlassungsanspruch aus <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\/97.html\" title=\"&sect; 97 UrhG: Anspruch auf Unterlassung und Schadensersatz\">&sect; 97 Abs. 1 Satz 1 UrhG<\/a> zu. Die Antragsgegnerin zieht nicht in Zweifel, dass das Computerprogramm der Antragstellerin, f&uuml;r das diese Schutz beansprucht, ein urheberrechtlich gesch&uuml;tztes Werk im Sinne des <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\/2.html\" title=\"&sect; 2 UrhG: Gesch&uuml;tzte Werke\">&sect; 2 Nr. 1<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\/2.html\" title=\"&sect; 2 UrhG: Gesch&uuml;tzte Werke\">&sect; 2 Abs. 2 UrhG<\/a> darstellt. Damit steht der Antragstellerin gem&auml;&szlig; <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\/69c.html\" title=\"&sect; 69c UrhG: Zustimmungsbed&uuml;rftige Handlungen\">&sect; 69c Nr. 3 Satz 1 UrhG<\/a> das ausschlie&szlig;liche Recht zu, das Original oder ein Vervielf&auml;ltigungsst&uuml;ck des Computerprogramms in jeder Form zu verbreiten. Dieses Recht der Antragstellerin verletzt die Antragsgegnerin dadurch, dass sie die fragliche Software erwirbt und weiter verkauft.<\/p>\n<p>Dem steht eine Ersch&ouml;pfung der Rechte der Antragstellerin nicht entgegen. Gem&auml;&szlig; <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\/69c.html\" title=\"&sect; 69c UrhG: Zustimmungsbed&uuml;rftige Handlungen\">&sect; 69c Nr. 3 Satz 2 UrhG<\/a> ersch&ouml;pft sich das Verbreitungsrecht &ndash; mit Ausnahme des Vermietrechts &ndash; in Bezug auf ein Vervielf&auml;ltigungsst&uuml;ck eines Computerprogramms, das mit Zustimmung des Rechtsinhabers im Gebiet der Europ&auml;ischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens &uuml;ber den Europ&auml;ischen Wirtschaftsraum im Wege der Ver&auml;u&szlig;erung in Verkehr gebracht wird. Ersch&ouml;pfung kann danach nur bezogen auf ein in einem Vervielf&auml;ltigungsst&uuml;ck k&ouml;rperlich festgelegtes Werk eintreten (vgl. nur BGH GRUR 1986, 1251 &ndash; Videofilmvorf&uuml;hrung, zu <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\/17.html\" title=\"&sect; 17 UrhG: Verbreitungsrecht\">&sect; 17 Abs. 2 UrhG<\/a>; Gr&uuml;tzmacher, in: Wandtke\/Bullinger, Urheberrecht, 3. Aufl. 2009, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\/69c.html\" title=\"&sect; 69c UrhG: Zustimmungsbed&uuml;rftige Handlungen\">&sect; 69c UrhG<\/a> Rn. 30; Heerma, ebenda, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\/17.html\" title=\"&sect; 17 UrhG: Verbreitungsrecht\">&sect; 17 UrhG<\/a> Rn. 16; Bergmann, FS Erdmann, 2002, S. 17). Der Senat sieht keine Veranlassung, von diesem herk&ouml;mmlichen Verst&auml;ndnis des Ersch&ouml;pfungsgrundsatzes abzuweichen. Diese Auffassung wird etwa auch in dem von der Antragsgegnerin vorgelegten Gutachten von H. vom 12. April 2007 geteilt. Danach kann sich das Verbreitungsrecht der Antragstellerin nur hinsichtlich des Werkst&uuml;cks ersch&ouml;pft haben, in dem sich ihr Computerprogramm verk&ouml;rpert. Das ist die Hardware (der Computer), auf der das Programm von ihren &ldquo;Distributoren&rdquo; vorinstalliert wurde. Das urheberechtlich gesch&uuml;tzte Programm ist &ndash; derart verk&ouml;rpert &ndash; mit Zustimmung der Antragstellerin von deren &ldquo;Distributoren&rdquo; durch Ver&auml;u&szlig;erung an die Erstkunden in den Verkehr gebracht worden. Diese Computer werden indes im vorliegenden Fall nicht von der Antragsgegnerin weiter ver&auml;u&szlig;ert; vielmehr trennt sie Hard- und Software und ver&auml;u&szlig;ert letztere isoliert weiter. Diese Handlung unterf&auml;llt unzweifelhaft nicht dem <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\/69c.html\" title=\"&sect; 69c UrhG: Zustimmungsbed&uuml;rftige Handlungen\">&sect; 69c Nr. 3 Satz 2 UrhG<\/a> in seinem herk&ouml;mmlichen Verst&auml;ndnis.<\/p>\n<p>Entgegen der Auffassung des Landgerichts kann der Begriff des Vervielf&auml;ltigungsst&uuml;cks in F&auml;llen wie dem vorliegenden auch nicht &ldquo;unter Ber&uuml;cksichtigung der Zwecke des Ersch&ouml;pfungsgrundsatzes&rdquo; erweiternd ausgelegt werden. Das Landgericht sieht dies deshalb als erforderlich und m&ouml;glich an, weil im vorliegenden Fall die Antragstellerin als Rechtsinhaberin &ldquo;bewusst auf die &Uuml;bergabe eines f&uuml;r sich genommen handelbaren Speichermediums verzichtet&rdquo; habe. Daran trifft sicher zu, dass es zwar nicht ausgeschlossen, aber kaum praktikabel erscheint, die Software in der verk&ouml;rperten Form, in der sie der Erstkunde erworben hat, weiter zu ver&auml;u&szlig;ern. Dazu m&uuml;sste der gesamte Computer, auf dem das Programm installiert ist, oder zumindest die f&uuml;r die Speicherung wesentlichen Teile, die Festplatte, nach deren Ausbau ver&auml;u&szlig;ert werden. Diese Erschwernis mag von der Antragstellerin nicht ganz unbeabsichtigt erfolgt sein, um auf diese Weise den Weitervertrieb ihrer Software zu erschweren. Das kann indes nicht dazu f&uuml;hren, in derartigen F&auml;llen die gesetzliche Regelung der Ersch&ouml;pfung &ldquo;erweiternd auszulegen&rdquo;. Das Landgericht sieht dabei offensichtlich als Zweck des Ersch&ouml;pfungsgrundsatzes an, das urheberrechtlich gesch&uuml;tzte Werk in der Fassung der Erstverbreitung unabh&auml;ngig von seiner Verk&ouml;rperung verkehrsf&auml;hig zu erhalten.<\/p>\n<p>Das entspricht indes nicht dem traditionellen Verst&auml;ndnis dieses Rechtsinstituts, an dem der Senat festh&auml;lt. Die gesetzliche Regelung der Ersch&ouml;pfung ist n&auml;mlich vielmehr Ausdruck des allgemeinen Grundsatzes, dass das Urheberrecht ebenso wie andere Schutzrechte gegen&uuml;ber dem Interesse an der Verkehrsf&auml;higkeit der mit Zustimmung des Berechtigten in Verkehr gesetzten Waren zur&uuml;cktreten muss (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=BGHZ%20144,%20232\" title=\"BGH, 04.05.2000 - I ZR 256\/97: Parfumflakon; Vorrang der Verkehrsf&auml;higkeit\">BGHZ 144, 232<\/a> = <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=GRUR%202001,%2051\" title=\"GRUR 2001, 51 (2 zugeordnete Entscheidungen)\">GRUR 2001, 51<\/a> &ndash; Parfumflakon; BGH <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=GRUR%201986,%20736\" title=\"BGH, 06.03.1986 - I ZR 208\/83: Ersch&ouml;pfung des Verbreitungsrechts an Tontr&auml;gern\">GRUR 1986, 736<\/a> &ndash; Schallplattenvermietung &ndash; zu <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\/17.html\" title=\"&sect; 17 UrhG: Verbreitungsrecht\">&sect; 17 Abs. 2 UrhG<\/a>). Innerhalb eines einheitlichen Wirtschaftsraums soll das mit Zustimmung des Berechtigten in Verkehr gesetzte Werkst&uuml;ck ungeachtet des urheberrechtlichen Schutzes frei zirkulieren d&uuml;rfen (BGH a.a.O.). Dem Berechtigten ist es unbenommen, die Erstverbreitung des Werkst&uuml;cks zu untersagen oder von einer angemessenen, auch diese Nutzung seines Werks ber&uuml;cksichtigenden Verg&uuml;tung abh&auml;ngig zu machen. Hat er diese Zustimmung aber erst einmal erteilt, soll es ihm verwehrt sein, mit Hilfe des Urheberrechts die weiteren Absatzwege dieser Ware zu kontrollieren (BGH a.a.O.).<\/p>\n<p>Diese Erw&auml;gungen k&ouml;nnen sich nur auf das konkrete Werkst&uuml;ck beziehen, dessen Verkehrsf&auml;higkeit durch Urheberrechte an dem in ihm verk&ouml;rperten Werk nicht behindert werden soll. Wollte man sich hiervon l&ouml;sen, so w&auml;re letztlich das gesch&uuml;tzte Werk selbst unabh&auml;ngig von seiner Verk&ouml;rperung in jeder Form der Verbreitung (wenn auch nicht der Vervielf&auml;ltigung) frei. Gerade das ist nicht Zweck des Ersch&ouml;pfungsgrundsatzes. Es ist sicher richtig, wenn das Landgericht ausf&uuml;hrt, es komme dem Ersterwerber in erster Linie auf die Nutzbarkeit des Datenbestands an, nicht aber auf die gew&auml;hlte Art der Verk&ouml;rperung. Das ist beim Erwerb urheberrechtlich gesch&uuml;tzter Werke stets so. Demjenigen, der ein Buch erwirbt, kommt es regelm&auml;&szlig;ig in erster Linie auf den Inhalt an und nicht auf Einzelheiten der Verk&ouml;rperung. Das besagt f&uuml;r die Reichweite des Ersch&ouml;pfungsgrundsatzes indes nichts. Dessen Grenzen sind nicht aufgrund der Nutzerinteressen am Inhalt des Werks zu bestimmen oder zu erweitern; Ma&szlig;stab kann nur das Interesse &ndash; auch des Nutzers &ndash; an der Verkehrsf&auml;higkeit der konkreten Ware sein, n&auml;mlich die M&ouml;glichkeit der von Urheberrechten unbehinderten Ver&auml;u&szlig;erung von Waren nach dem Eigentumsmodell des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (Bergmann, FS Erdmann, 2002, S. 17, 25). Es bleibt der Entscheidung des Rechtsinhabers &uuml;berlassen, die Weiterverbreitung der k&ouml;rperlichen Werkst&uuml;cke zu erleichtern oder &ndash; wie im vorliegenden Fall &ndash; zu erschweren, indem er zur Verk&ouml;rperung eine Ware w&auml;hlt, die nur schwer handelbar ist. Auf diese Weise mag er die Weiterverbreitung in gewissem Umfang zu steuern versuchen. Keineswegs kann diese Wahl einer bestimmten Art der Verk&ouml;rperung aber sein Urheberrecht selbst inhaltlich &uuml;ber eine Erweiterung der Ersch&ouml;pfung beeinflussen. Immerhin erschwert der Rechtsinhaber auch sich selbst die Erstverbreitung. Als K&auml;ufer des Programms scheiden n&auml;mlich diejenigen Interessenten aus, die lediglich das Computerprogramm ohne einen Computer erwerben wollen, weil derart die Software von der Antragstellerin nicht angeboten wird. Die Entscheidung zur Ersch&ouml;pfung kann nicht davon abh&auml;ngen, wie leicht oder schwer das gesch&uuml;tzte Programm zusammen mit dem Speichermedium, mit dem es in den Verkehr gebracht worden war, auf dem Markt gehandelt werden kann (vgl. auch die ablehnende Anmerkung zum Urteil des Landgerichts von Moritz in jurisPR-ITR 5\/2009 Anm. 3).<\/p>\n<p>Ein abweichendes Ergebnis l&auml;sst sich entgegen der Auffassung des Landgerichts auch nicht aus der Entscheidung &ldquo;Parfumflakon&rdquo; des Bundesgerichtshofs (<a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=GRUR%202001,%2051\" title=\"GRUR 2001, 51 (2 zugeordnete Entscheidungen)\">GRUR 2001, 51<\/a>, 53) herleiten. Dort ging es um die Zul&auml;ssigkeit einer Werbung f&uuml;r das in Verkehr gebrachte Produkt, die eine Abbildung des gesch&uuml;tzten Gegenstands (eines Parfumflakons) enthielt. Hierin lag eine Vervielf&auml;ltigung des Flakons. Obwohl die Ersch&ouml;pfung der Rechte an dem abgebildeten Flakon sich zun&auml;chst nur auf das Verbreitungsrecht bezog, hat der Bundesgerichtshof die Zul&auml;ssigkeit gewisser Vervielf&auml;ltigungshandlungen, wie sie die Abbildung in der Werbung darstellt, f&uuml;r zul&auml;ssig erachtet. Er hat entschieden, dass derjenige, der urheberrechtlich berechtigt ist, die Ware zu vertreiben, auch hinsichtlich der dar&uuml;ber hinausgehenden, sich jedoch im Rahmen &uuml;blicher Absatzma&szlig;nahmen haltenden Nutzung ohne weiteres als berechtigt angesehen wird, ohne dass es der Konstruktion einer &ndash; m&ouml;glicherweise &uuml;ber mehrere Absatzstufen hinweg konkludent erteilten &ndash; zus&auml;tzlichen Nutzungsrechtseinr&auml;umung bed&uuml;rfte. Die Werbung, um die es im Fall des Bundesgerichtshofs ging, hatte gleichsam eine Hilfsfunktion f&uuml;r die Vermarktung des vom Rechtsinhaber in den Verkehr gebrachten Produkts. Darum geht es im vorliegenden Fall aber nicht (vgl. auch Moritz a.a.O.). Hier ist nicht &uuml;ber die Zul&auml;ssigkeit einer F&ouml;rderung des Absatzes des konkreten Vervielf&auml;ltigungsst&uuml;cks, in dem sich das Werk verk&ouml;rpert, zu entscheiden, sondern &uuml;ber die Zul&auml;ssigkeit einer Ver&auml;u&szlig;erung des Werks unabh&auml;ngig von der Verk&ouml;rperung, unter der es erstmals in den Verkehrs gebracht worden war.<\/p>\n<p>Auch eine analoge Anwendung des <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\/69c.html\" title=\"&sect; 69c UrhG: Zustimmungsbed&uuml;rftige Handlungen\">&sect; 69c Nr. 3 Satz 2 UrhG<\/a>, wie sie von manchen f&uuml;r die unk&ouml;rperliche Erstverbreitung eines Computerprogramms vertreten wird (z. B. H. in seinem Gutachten vom 12. April 2007; ders., CR 2006, 573; Gr&uuml;tzmacher, in: Wandtke\/Bullinger, Urheberrecht, 3. Aufl. 2009, &sect; 69c Rn. 31 m. w. Nachw.), scheidet aus. Im vorliegenden Fall fehlt es schon deshalb an den Voraussetzungen f&uuml;r eine Analogie, weil die Erstverbreitung nicht unk&ouml;rperlich erfolgte, sondern ein konkretes Werkst&uuml;ck, n&auml;mlich der Computer mit der vorinstallierten Software, ver&auml;u&szlig;ert wurde. Es liegt damit &ndash; wie ausgef&uuml;hrt &ndash; genau der vom Wortlaut des <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\/69c.html\" title=\"&sect; 69c UrhG: Zustimmungsbed&uuml;rftige Handlungen\">&sect; 69c Nr. 3 Satz 2 UrhG<\/a> erfasste Fall vor. Eine Analogie ist auch nicht mit der Erw&auml;gung des Landgerichts gerechtfertigt, die Art der Verk&ouml;rperung sei derart, dass sie die Verkehrsf&auml;higkeit der Software erheblich erschwere, und deshalb sei der vorliegende den F&auml;llen der Online-&Uuml;bertragung von Software gleichzustellen. Unabh&auml;ngig von der nicht leicht zu beantwortenden Frage einer Regelungsl&uuml;cke scheitert eine Analogie nach den vorstehenden Ausf&uuml;hrungen jedenfalls daran, dass dies nicht dem Zweck der Vorschrift entspricht. Letzterer besteht &ndash; wie ausgef&uuml;hrt &ndash; nicht darin, eine Verkehrsf&auml;higkeit des urheberrechtlich gesch&uuml;tzten Werks losgel&ouml;st von seiner Verk&ouml;rperung, sondern nur bezogen auf diese zu erm&ouml;glichen. Der Senat schlie&szlig;t sich der bislang in der obergerichtlichen &ndash; soweit ersichtlich allein &ndash; vertretenen Rechtsprechung an, die eine Ersch&ouml;pfung an unk&ouml;rperlich erstverbreiteten Computerprogrammen verneint (OLG M&uuml;nchen, OLGR M&uuml;nchen 2008, 722 = <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=ZUM%202009,%2070\" title=\"OLG M&uuml;nchen, 03.07.2008 - 6 U 2759\/07: Urheberrechtsschutz: Zustimmungserfordernis bei Gebrauch...\">ZUM 2009, 70<\/a> = <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=MMR%202008,%20601\" title=\"OLG M&uuml;nchen, 03.07.2008 - 6 U 2759\/07: Urheberrechtsschutz: Zustimmungserfordernis bei Gebrauch...\">MMR 2008, 601<\/a>, wiedergegeben in Anlage ASt 9; OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 12. Mai 2009 &ndash; <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=11%20W%2015\/09\" title=\"OLG Frankfurt, 12.05.2009 - 11 W 15\/09: Ersch&ouml;pfung des Verbreitungsrechts bei Lizenzverkauf\">11 W 15\/09<\/a>, zug&auml;nglich &uuml;ber juris). Die Entscheidung, ob Ersch&ouml;pfung &ndash; abweichend von den herk&ouml;mmlichen urheberrechtlichen Grunds&auml;tzen &ndash; bereits als Folge einer unk&ouml;rperlichen Erstverbreitung eines Computerprogramms eintreten kann, muss dem Gesetzgeber &uuml;berlassen bleiben.<\/p>\n<p>Ersch&ouml;pfung ist schlie&szlig;lich auch nicht eingetreten bezogen auf die von den Ersterwerbern an die Antragsgegnerin weitergegebene Sicherungskopie. Letztere wurde mit &ndash; vielleicht durch <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\/69d.html\" title=\"&sect; 69d UrhG: Ausnahmen von den zustimmungsbed&uuml;rftigen Handlungen\">&sect; 69d Abs. 2 UrhG<\/a> veranlasster &ndash; Zustimmung der Antragstellerin vom Ersterwerber zu Sicherungszwecken hergestellt und ist schon deshalb kein Vervielf&auml;ltigungsst&uuml;ck, das mit Zustimmung der Antragstellerin durch Ver&auml;u&szlig;erung in den Verkehr gebracht worden w&auml;re (vgl. auch Heerma, in: Wandtke\/Bullinger, Urheberrecht, 3. Aufl. 2009, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/UrhG\/17.html\" title=\"&sect; 17 UrhG: Verbreitungsrecht\">&sect; 17 UrhG<\/a> Rn. 16: &ldquo;Auch rechtm&auml;&szlig;ig hergestellte Vervielf&auml;ltigungsst&uuml;cke darf der Erwerber ohne Zustimmung des Urhebers demnach nicht vertreiben.&rdquo;).<\/p>\n<p>Die Kostenentscheidung beruht auf <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/91.html\" title=\"&sect; 91 ZPO: Grundsatz und Umfang der Kostenpflicht\">&sect; 91 Abs. 1 ZPO<\/a>. Ein Ausspruch zur vorl&auml;ufigen Vollstreckbarkeit unterbleibt, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/704.html\" title=\"&sect; 704 ZPO: Vollstreckbare Endurteile\">&sect; 704 Abs. 1<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/542.html\" title=\"&sect; 542 ZPO: Statthaftigkeit der Revision\">&sect; 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO<\/a>.<\/p>\n<p>Streitwert f&uuml;r das Berufungsverfahren: 100.000,&ndash; &euro; nach der Festsetzung des Landgerichts.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun hat sich auch das Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf zum Thema Ersch&ouml;pfung bei Softwareverk&auml;ufen ge&auml;u&szlig;ert. In seiner Entscheidung vom 29. Juni 2009 (AZ: I-20 U 247\/08), hat das OLG D&uuml;sseldorf entschieden, dass sich das Verbreitungsrecht gem&auml;&szlig; &sect; 69c Nr. 3 Satz 2 UrhG mit der Ausnahme desVermietrechts ersch&ouml;pft. Bez&uuml;glich eines Vervielf&auml;ltigungsst&uuml;ckes eines Computerprogramms, das mit der Zustimmung [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[190,1435,1436,1948,2170,3258,3795,3877,3878,3946],"class_list":["post-182","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-urheberrecht","tag-69c-urhg","tag-erschopfung","tag-erschopfungsgrundsatz","tag-i-20-u-24708","tag-korperlich-fixiert","tag-software","tag-vervielfaltigungsstuck","tag-vorinstallation","tag-vorinstallierte-software","tag-werk"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.7 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Ersch\u00f6pfung bei vorinstallierter Software | LEGAL SMART Online Blog<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Ersch\u00f6pfung bei vorinstallierter Software | LEGAL SMART Online Blog\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Nun hat sich auch das Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf zum Thema Ersch&ouml;pfung bei Softwareverk&auml;ufen ge&auml;u&szlig;ert. In seiner Entscheidung vom 29. Juni 2009 (AZ: I-20 U 247\/08), hat das OLG D&uuml;sseldorf entschieden, dass sich das Verbreitungsrecht gem&auml;&szlig; &sect; 69c Nr. 3 Satz 2 UrhG mit der Ausnahme desVermietrechts ersch&ouml;pft. Bez&uuml;glich eines Vervielf&auml;ltigungsst&uuml;ckes eines Computerprogramms, das mit der Zustimmung [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"LEGAL SMART Online Blog\" \/>\n<meta property=\"article:author\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/guido.kluck\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2009-07-27T08:18:23+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Guido Kluck, LL.M.\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@https:\/\/twitter.com\/kluck\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Guido Kluck, LL.M.\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"13\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Guido Kluck, LL.M.\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/0869c669bccbe2e56b149b214913b000\"},\"headline\":\"Ersch\u00f6pfung bei vorinstallierter Software\",\"datePublished\":\"2009-07-27T08:18:23+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\\\/\"},\"wordCount\":2562,\"commentCount\":0,\"keywords\":[\"\u00a769c UrhG\",\"ersch\u00f6pfung\",\"ersch\u00f6pfungsgrundsatz\",\"I-20 U 247\\\/08\",\"k\u00f6rperlich fixiert\",\"software\",\"Vervielf\u00e4ltigungsst\u00fcck\",\"Vorinstallation\",\"Vorinstallierte Software\",\"werk\"],\"articleSection\":[\"Urheberrecht\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\\\/\",\"name\":\"Ersch\u00f6pfung bei vorinstallierter Software | LEGAL SMART Online Blog\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2009-07-27T08:18:23+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/0869c669bccbe2e56b149b214913b000\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Ersch\u00f6pfung bei vorinstallierter Software\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/\",\"name\":\"LEGAL SMART Online Blog\",\"description\":\"Die innovative Kanzlei\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/0869c669bccbe2e56b149b214913b000\",\"name\":\"Guido Kluck, LL.M.\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/09\\\/cropped-IMG_2698-e1535879860494-96x96.jpg\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/09\\\/cropped-IMG_2698-e1535879860494-96x96.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.legalsmart.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2018\\\/09\\\/cropped-IMG_2698-e1535879860494-96x96.jpg\",\"caption\":\"Guido Kluck, LL.M.\"},\"description\":\"Rechtsanwalt Guido Kluck LL.M. ist Partner der Kanzlei LEGAL SMART am Standort Berlin. Er ist Ansprechpartner f\u00fcr das Recht der neuen Medien sowie f\u00fcr die Bereiche Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Urheberrecht, IT-Recht, Vertragsrecht und das Datenschutzrecht (DSGVO).\",\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/legalsmart.de\\\/team_kluck.php\",\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/guido.kluck\",\"https:\\\/\\\/x.com\\\/https:\\\/\\\/twitter.com\\\/kluck\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Ersch\u00f6pfung bei vorinstallierter Software | LEGAL SMART Online Blog","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Ersch\u00f6pfung bei vorinstallierter Software | LEGAL SMART Online Blog","og_description":"Nun hat sich auch das Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf zum Thema Ersch&ouml;pfung bei Softwareverk&auml;ufen ge&auml;u&szlig;ert. In seiner Entscheidung vom 29. Juni 2009 (AZ: I-20 U 247\/08), hat das OLG D&uuml;sseldorf entschieden, dass sich das Verbreitungsrecht gem&auml;&szlig; &sect; 69c Nr. 3 Satz 2 UrhG mit der Ausnahme desVermietrechts ersch&ouml;pft. Bez&uuml;glich eines Vervielf&auml;ltigungsst&uuml;ckes eines Computerprogramms, das mit der Zustimmung [&hellip;]","og_url":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\/","og_site_name":"LEGAL SMART Online Blog","article_author":"https:\/\/www.facebook.com\/guido.kluck","article_published_time":"2009-07-27T08:18:23+00:00","author":"Guido Kluck, LL.M.","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@https:\/\/twitter.com\/kluck","twitter_misc":{"Verfasst von":"Guido Kluck, LL.M.","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"13\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\/"},"author":{"name":"Guido Kluck, LL.M.","@id":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/#\/schema\/person\/0869c669bccbe2e56b149b214913b000"},"headline":"Ersch\u00f6pfung bei vorinstallierter Software","datePublished":"2009-07-27T08:18:23+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\/"},"wordCount":2562,"commentCount":0,"keywords":["\u00a769c UrhG","ersch\u00f6pfung","ersch\u00f6pfungsgrundsatz","I-20 U 247\/08","k\u00f6rperlich fixiert","software","Vervielf\u00e4ltigungsst\u00fcck","Vorinstallation","Vorinstallierte Software","werk"],"articleSection":["Urheberrecht"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\/","url":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\/","name":"Ersch\u00f6pfung bei vorinstallierter Software | LEGAL SMART Online Blog","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/#website"},"datePublished":"2009-07-27T08:18:23+00:00","author":{"@id":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/#\/schema\/person\/0869c669bccbe2e56b149b214913b000"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/erschopfung-bei-vorinstallierter-software\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Ersch\u00f6pfung bei vorinstallierter Software"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/#website","url":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/","name":"LEGAL SMART Online Blog","description":"Die innovative Kanzlei","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/#\/schema\/person\/0869c669bccbe2e56b149b214913b000","name":"Guido Kluck, LL.M.","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/cropped-IMG_2698-e1535879860494-96x96.jpg","url":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/cropped-IMG_2698-e1535879860494-96x96.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/cropped-IMG_2698-e1535879860494-96x96.jpg","caption":"Guido Kluck, LL.M."},"description":"Rechtsanwalt Guido Kluck LL.M. ist Partner der Kanzlei LEGAL SMART am Standort Berlin. Er ist Ansprechpartner f\u00fcr das Recht der neuen Medien sowie f\u00fcr die Bereiche Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Urheberrecht, IT-Recht, Vertragsrecht und das Datenschutzrecht (DSGVO).","sameAs":["https:\/\/legalsmart.de\/team_kluck.php","https:\/\/www.facebook.com\/guido.kluck","https:\/\/x.com\/https:\/\/twitter.com\/kluck"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/182","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=182"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/182\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=182"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=182"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=182"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}