{"id":3946,"date":"2012-12-31T00:16:09","date_gmt":"2012-12-30T23:16:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/?p=3946"},"modified":"2012-12-31T00:16:09","modified_gmt":"2012-12-30T23:16:09","slug":"olg-hamm-onlinehandler-haftet-fur-markenrechtsverstos-der-von-ihm-beauftragten-preissuchmaschine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/olg-hamm-onlinehandler-haftet-fur-markenrechtsverstos-der-von-ihm-beauftragten-preissuchmaschine\/","title":{"rendered":"OLG Hamm: Onlineh\u00e4ndler haftet f\u00fcr Markenrechtsversto\u00df der von ihm beauftragten Preissuchmaschine"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center\"><strong>Oberlandesgericht Hamm<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>Urteil<\/strong><\/p>\n<p><em>Die Be\u00adru\u00adfung der Be\u00adklag\u00adten gegen das am 14.02.2012 ver\u00adk\u00fcn\u00adde\u00adte Urteil der 12. Zi\u00advil\u00adkam\u00admer &#8211; Kam\u00admer f\u00fcr Han\u00addels\u00adsa\u00adchen &#8211; des Land\u00adge\u00adrichts Bo\u00adchum wird mit der Ma\u00df\u00adga\u00adbe zu\u00adr\u00fcck\u00adge\u00adwie\u00adsen, dass die W\u00f6r\u00adter \u201ezur Be\u00adwer\u00adbung von Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adlen zu ver\u00adwen\u00adden, ins\u00adbe\u00adson\u00adde\u00adre das Zei\u00adchen\u201d eben\u00adso in dem land\u00adge\u00adricht\u00adli\u00adchen Unter\u00adlas\u00adsungs\u00adte\u00adnor ent\u00adfal\u00adlen wie die W\u00f6r\u00adter \u201ezu be\u00adnut\u00adzen und\/oder\u201d.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Be\u00adklag\u00adte tr\u00e4gt die Kos\u00adten der Be\u00adru\u00adfung.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Urteil ist vor\u00adl\u00e4u\u00adfig voll\u00adstreck\u00adbar. Der Be\u00adklag\u00adten wird nach\u00adge\u00adlas\u00adsen, die Zwangs\u00advoll\u00adstre\u00adckung durch Si\u00adcher\u00adheits\u00adleis\u00adtung in H\u00f6he 130.000,00 EUR ab\u00adzu\u00adwen\u00adden, wenn nicht die Kl\u00e4\u00adge\u00adrin vor der Voll\u00adstre\u00adckung Si\u00adcher\u00adheit in die\u00adser H\u00f6he leis\u00adtet.<\/em><\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcnde<\/strong><\/p>\n<p><strong>A.<\/strong><br \/>Die Kl\u00e4\u00adge\u00adrin ent\u00adwi\u00adckelt und pro\u00addu\u00adziert seit 1992 Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle und ver\u00adtreibt diese unter der seit dem 18.04.2000 ein\u00adge\u00adtra\u00adge\u00adnen Wort\u00admar\u00adke \u201eWl-Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle\u201d. Seit dem 12.05.2010 ist die Marke er\u00adneut zu ihren Guns\u00adten ein\u00adge\u00adtra\u00adgen (An\u00adla\u00adge K2 zur Kla\u00adge\u00adschrift vom 05.12.2011\/Bl. 13 f. d.A.).<\/p>\n<p>Die Kl\u00e4\u00adge\u00adrin nimmt die Be\u00adklag\u00adte wegen mar\u00adken\u00adrechts\u00adver\u00adlet\u00adzen\u00adder \u201eGoo\u00adgle-Ad\u00adwords-Wer\u00adbung\u201d der Firma T in An\u00adspruch<\/p>\n<p>Die Be\u00adklag\u00adte be\u00adtreibt ein Han\u00addels\u00adhaus mit Pro\u00adduk\u00adten aus dem Ge\u00adsund\u00adheits\u00adwe\u00adsen.<\/p>\n<p>In ihrem Sor\u00adti\u00adment f\u00fchrt sie auch sog. Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle, Roll\u00adst\u00fch\u00adle und Scoo\u00adter.<\/p>\n<p>Sie ver\u00adtreibt diese deutsch\u00adland\u00adweit \u00fcber ihre Do\u00admain www.T.de. Da\u00adr\u00fcber hi\u00adnaus lis\u00adte\u00adte die Be\u00adklag\u00adte ihre Ar\u00adti\u00adkel bei der (Inter\u00adnet-) Ein\u00adkaufs\u00adsuch\u00adma\u00adschi\u00adne T. Hier\u00adf\u00fcr schloss sie einen \u201eVer\u00adtrag \u00fcber die Teil\u00adnah\u00adme am T-N-Pro\u00adgramm\u201d mit der T Inc. und stell\u00adte die\u00adser die ge\u00adsam\u00adten Daten und In\u00adfor\u00adma\u00adtio\u00adnen aus ihrem On\u00adli\u00adne-Shop auto\u00adma\u00adti\u00adsiert zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung. Wegen der Ein\u00adzel\u00adhei\u00adten die\u00adses Ver\u00adtra\u00adges wird auf die als An\u00adla\u00adge K4 zur Kla\u00adge\u00adschrift vom 05.12.2011 (Bl. 16ff. d.A.) zu den Akten ge\u00adreich\u00adte Kopie des\u00adsel\u00adben Bezug ge\u00adnom\u00admen.<\/p>\n<p>Am 02.09.2011 ver\u00ad\u00f6f\u00adfent\u00adli\u00adche T fol\u00adgen\u00adde Goo\u00adgle-Ad\u00adwords-An\u00adzei\u00adge:<\/p>\n<p><em>\u201eWl Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle<\/em><\/p>\n<p><em>www.spard\u00adein\u00adgeld.de<\/em><\/p>\n<p><em>Hier W- Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle ver\u00adglei\u00adchen:<\/em><\/p>\n<p><em>Rie\u00adsen\u00adaus\u00adwahl zu Schn\u00e4pp\u00adchen\u00adprei\u00adsen\u201d<\/em><\/p>\n<p>\u00dcber den an\u00adge\u00adge\u00adbe\u00adnen Link ge\u00adlangt man zu einer Tref\u00adfer\u00adlis\u00adte der von T unter der an\u00adge\u00adge\u00adbe\u00adnen Ad\u00adres\u00adse be\u00adtrie\u00adbe\u00adnen Preis\u00adsuch\u00adma\u00adschi\u00adne. Die Liste f\u00fchrt u.a. zwei von der Be\u00adklag\u00adten ver\u00adtrie\u00adbe\u00adne Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle auf. Wegen der wei\u00adte\u00adren Ein\u00adzel\u00adhei\u00adten wird auf die als An\u00adla\u00adgen K5 und K6 zur Kla\u00adge\u00adschrift vom 05.12.2011 (Bl.25ff. d.A.) zu den Akten ge\u00adreich\u00adten Screen\u00adshots Bezug ge\u00adnom\u00admen.<\/p>\n<p>Die Kl\u00e4\u00adge\u00adrin, die im Sep\u00adtem\u00adber von die\u00adser Goo\u00adgle-Ad\u00adwords-Wer\u00adbung Kennt\u00adnis er\u00adlang\u00adte, mahn\u00adte die Be\u00adklag\u00adte mit Schrei\u00adben vom 12.09.2011 ab und for\u00adder\u00adte sie zur Ab\u00adga\u00adbe einer straf\u00adbe\u00adwehr\u00adten Unter\u00adlas\u00adsungs\u00ader\u00adkl\u00e4\u00adrung sowie zur \u00dcber\u00adnah\u00adme der an\u00adwalt\u00adli\u00adchen Ab\u00admahn\u00adkos\u00adten i.H.v. 1.780,20 \u20ac (netto) auf. Dies lehn\u00adte die Be\u00adklag\u00adte mit an\u00adwalt\u00adli\u00adchem Schrei\u00adben vom 26.09.2011 ab.<\/p>\n<p>Wegen des wei\u00adte\u00adren Vor\u00adbrin\u00adgens der Par\u00adtei\u00aden ers\u00adter Ins\u00adtanz ein\u00adschlie\u00df\u00adlich der An\u00adtr\u00e4\u00adge wird auf den Tat\u00adbe\u00adstand des an\u00adge\u00adfoch\u00adte\u00adnen Urteils Bezug ge\u00adnom\u00admen.<\/p>\n<p>Das Land\u00adge\u00adricht hat die Be\u00adklag\u00adte ver\u00adurteilt, es bei Mei\u00addung der ge\u00adsetz\u00adli\u00adchen Ord\u00adnungs\u00admit\u00adtel zu unter\u00adlas\u00adsen, im ge\u00adsch\u00e4ft\u00adli\u00adchen Ver\u00adkehr in der Bun\u00addes\u00adre\u00adpub\u00adlik Deutsch\u00adland das Kenn\u00adzei\u00adchen \u201eW-Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle\u201d zur Wer\u00adbung von Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adlen zu ver\u00adwen\u00adden, ins\u00adbe\u00adson\u00adde\u00adre das Zei\u00adchen im An\u00adzei\u00adgen\u00adtext einer Goo\u00adgle-Ad\u00adwords-Wer\u00adbung zu be\u00adnut\u00adzen und\/oder be\u00adnut\u00adzen zu las\u00adsen, wie aus der An\u00adla\u00adge K5 und K6 er\u00adsicht\u00adlich. Es hat die Be\u00adklag\u00adte fer\u00adner zur Zah\u00adlung von Ab\u00admahn\u00adkos\u00adten i.H.v. 1.780,20 \u20ac nebst Zin\u00adsen ver\u00adurteilt.<\/p>\n<p>Es hat dies im We\u00adsent\u00adli\u00adchen wie folgt be\u00adgr\u00fcn\u00addet:<\/p>\n<p>Die Klage sei be\u00adgr\u00fcn\u00addet. Der Kl\u00e4\u00adge\u00adrin stehe in dem gel\u00adtend ge\u00admach\u00adten Um\u00adfang ein Unter\u00adlas\u00adsungs\u00adan\u00adspruch gem\u00e4\u00df \u00a7\u00a7 4, 14 Abs. 2 Nr. 2 Mar\u00adkenG zu.<\/p>\n<p>Eine Ver\u00adlet\u00adzung der zu\u00adguns\u00adten der Kl\u00e4\u00adge\u00adrin ge\u00adsch\u00fctz\u00adten Marke durch die Firma T liege vor. Diese habe das Kenn\u00adzei\u00adchen f\u00fcr den Ver\u00adtrieb \u00e4hn\u00adli\u00adcher Waren ge\u00adnutzt. Die ge\u00adring\u00adf\u00fc\u00adgi\u00adge Ab\u00adwei\u00adchung durch Weg\u00adlas\u00adsen des Bin\u00adde\u00adstri\u00adches werde vom Ver\u00adkehr \u00fcber\u00adwie\u00adgend nicht wahr\u00adge\u00adnom\u00admen und trete hin\u00adter die Aus\u00adspra\u00adche des Kenn\u00adzei\u00adchens voll\u00adst\u00e4n\u00addig zu\u00adr\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Be\u00adklag\u00adte habe gem\u00e4\u00df \u00a7 14 Abs. 7 Mar\u00adkenG f\u00fcr das Ver\u00adhal\u00adten der Firma T ein\u00adzu\u00adste\u00adhen. Unter Be\u00adr\u00fcck\u00adsich\u00adti\u00adgung aller er\u00adkenn\u00adba\u00adren Um\u00adst\u00e4n\u00adde er\u00adschei\u00adne es sach\u00adge\u00adrecht, die Firma T auf\u00adgrund des zwi\u00adschen ihr und der Be\u00adklag\u00adten be\u00adstehen\u00adden Ver\u00adtrags\u00adver\u00adh\u00e4lt\u00adnis\u00adses als Be\u00adauf\u00adtrag\u00adte der Be\u00adklag\u00adten an\u00adzu\u00adse\u00adhen. Denn diese habe durch die \u00dcber\u00adga\u00adbe der kom\u00adplet\u00adten Daten ihres On\u00adli\u00adne-Shops den Ver\u00adtrieb ihrer Waren zu einem nicht un\u00adbe\u00adtr\u00e4cht\u00adli\u00adchen Teil auf diese aus\u00adge\u00adla\u00adgert. Sie sei mit der Firma T ein um\u00adfang\u00adrei\u00adches Ver\u00adtrags\u00adver\u00adh\u00e4lt\u00adnis ein\u00adge\u00adgan\u00adgen und habe damit in Kauf ge\u00adnom\u00admen, dass diese im Rah\u00admen der Wer\u00adbung f\u00fcr die Be\u00adklag\u00adte Rechts\u00adver\u00adst\u00f6\u00ad\u00dfe be\u00adgeht. Die Er\u00adwei\u00adte\u00adrung ihres Ge\u00adsch\u00e4fts\u00adbe\u00adreichs durch Ein\u00adbe\u00adzie\u00adhung der Firma T be\u00adgr\u00fcn\u00adde damit von der Be\u00adklag\u00adten be\u00adherrsch\u00adba\u00adre Ri\u00adsi\u00adken. Der Ab\u00adschluss des Ver\u00adtrags habe der Be\u00adklag\u00adten frei ge\u00adstan\u00adden. Sie habe grund\u00ads\u00e4tz\u00adlich die Ver\u00adtrags\u00adbe\u00adzie\u00adhung ge\u00adstal\u00adten k\u00f6n\u00adnen und habe aus\u00adrei\u00adchen\u00adde Ein\u00adfluss\u00adm\u00f6g\u00adlich\u00adkei\u00adten be\u00adses\u00adsen.<\/p>\n<p>Da sie die Ein\u00adhal\u00adtung der ge\u00adsetz\u00adli\u00adchen Be\u00adstim\u00admun\u00adgen durch die Firma T nicht \u00fcber\u00adwacht habe, habe die Be\u00adklag\u00adte der Kl\u00e4\u00adge\u00adrin die durch die Ab\u00admah\u00adnung ent\u00adstan\u00adde\u00adnen Kos\u00adten gem\u00e4\u00df \u00a7 14 Abs. 6 Mar\u00adkenG, zu\u00admin\u00addest je\u00addoch nach den Grund\u00ads\u00e4t\u00adzen der GoA zu er\u00adstat\u00adten. Der hier\u00adf\u00fcr an\u00adge\u00adsetz\u00adte Streit\u00adwert sei an\u00adge\u00adsichts der lang\u00adj\u00e4h\u00adri\u00adgen Nut\u00adzung des Kenn\u00adzei\u00adchens f\u00fcr hoch\u00adprei\u00adsi\u00adge Waren nicht zu be\u00adan\u00adstan\u00adden. Da die Be\u00adklag\u00adte den Zah\u00adlungs\u00adan\u00adspruch dem Grunde nach be\u00adstrei\u00adte, habe sich die\u00adser vom Frei\u00adstel\u00adlungs- zum Zah\u00adlungs\u00adan\u00adspruch ge\u00adwan\u00addelt.<\/p>\n<p>Hier\u00adge\u00adgen rich\u00adtet sich die Be\u00adklag\u00adte unter Wie\u00adder\u00adho\u00adlung und Ver\u00adtie\u00adfung ihres erst\u00adins\u00adtanz\u00adli\u00adchen Vor\u00adbrin\u00adgens mit der Be\u00adru\u00adfung wie folgt:<\/p>\n<p>Das Urteil be\u00adru\u00adhe auf einer Rechts\u00adver\u00adlet\u00adzung. Das Land\u00adge\u00adricht sei rechts\u00adir\u00adrig davon aus\u00adge\u00adgan\u00adgen, dass die Be\u00adklag\u00adte nach \u00a7 14 Abs. 7 Mar\u00adkenG f\u00fcr das Ver\u00adhal\u00adten der Firma T ein\u00adzu\u00adste\u00adhen habe.<\/p>\n<p>Es fehle an einer mar\u00adken\u00adm\u00e4\u00ad\u00dfi\u00adgen Be\u00adnut\u00adzung der streit\u00adgegen\u00adst\u00e4nd\u00adli\u00adchen Marke durch die Firma T. Wenng\u00adleich das Ge\u00adricht im Ver\u00adlet\u00adzungs\u00adpro\u00adzess an die Ein\u00adtra\u00adgung der kl\u00e4\u00adge\u00adri\u00adschen Marke im Re\u00adgis\u00adter ge\u00adbun\u00adden sei, blei\u00adbe den\u00adnoch fest\u00adzu\u00adhal\u00adten, dass die Wort\u00admar\u00adke der Kl\u00e4\u00adge\u00adrin eine Ge\u00adsamt\u00adaus\u00adsa\u00adge im Sinne von \u201ewen\u00addi\u00adges Elekt\u00adro\u00admo\u00adbil\u201d ent\u00adhal\u00adte und dem\u00adnach rein be\u00adschrei\u00adbend bzw. frei\u00adhal\u00adtungs\u00adbe\u00add\u00fcrf\u00adtig gem\u00e4\u00df \u00a7 8 Abs. 1 Nr. 1 &#8211; 2 Mar\u00adkenG sei. Die Ein\u00adtra\u00adgungs- und Schutz\u00adf\u00e4\u00adhig\u00adkeit der kl\u00e4\u00adge\u00adri\u00adschen Marke d\u00fcrfe sich daher aus\u00adschlie\u00df\u00adlich aus der re\u00adgel\u00adwid\u00adri\u00adgen Kom\u00adbi\u00adna\u00adtion bei\u00adder Wort\u00adbe\u00adstand\u00adtei\u00adle in Ver\u00adbin\u00addung mit dem Bin\u00adde\u00adstrich er\u00adge\u00adben.<\/p>\n<p>In der ein\u00adge\u00adtra\u00adge\u00adnen Form sei die Marke durch T nicht be\u00adnutzt wor\u00adden. Viel\u00admehr han\u00adde\u00adle es bei der Be\u00adnut\u00adzung des Zei\u00adchens \u201eW- Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle\u201d um eine rein be\u00adschrei\u00adben\u00adde Nut\u00adzung im Sinne von \u201ewen\u00addi\u00adge Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle\u201d.<\/p>\n<p>Hinzu komme, dass man bei An\u00adkli\u00adcken der Goo\u00adgle-Ad\u00adwords-An\u00adzei\u00adge der Firma T unter der \u00dcber\u00adschrift \u201evital elek\u00adtro\u00admo\u00adbi\u00adle von an\u00adde\u00adren Shops\u201d zu ge\u00adspon\u00adser\u00adten Links an\u00adde\u00adrer Unter\u00adneh\u00admen ge\u00adlan\u00adge. Die \u00dcber\u00adschrift be\u00adzie\u00adhe sich nur auf die dort ge\u00adnann\u00adten Unter\u00adneh\u00admen und nicht auf die wei\u00adter unten auf\u00adge\u00adf\u00fchr\u00adten Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle der Be\u00adklag\u00adten. Eine et\u00adwai\u00adge Mar\u00adken\u00adver\u00adlet\u00adzung der Firma T be\u00adg\u00fcns\u00adti\u00adge daher nicht die Be\u00adklag\u00adte.<\/p>\n<p>Ent\u00adge\u00adgen der Auf\u00adfas\u00adsung des Land\u00adge\u00adrichts fehle es f\u00fcr eine Be\u00adauf\u00adtrag\u00adten\u00adhaf\u00adtung nach \u00a7 14 Abs. 7 Mar\u00adkenG an der er\u00adfor\u00adder\u00adli\u00adchen Ein\u00adglie\u00adde\u00adrung der Firma T in die be\u00adtrieb\u00adli\u00adche Or\u00adga\u00adni\u00adsa\u00adtion der Be\u00adklag\u00adten. Das Land\u00adge\u00adricht habe die von der Recht\u00adspre\u00adchung ent\u00adwi\u00adckel\u00adten Prin\u00adzi\u00adpi\u00aden zur Be\u00adauf\u00adtrag\u00adten\u00adhaf\u00adtung \u00fcber\u00addehnt. Denn in allen ein\u00adschl\u00e4\u00adgi\u00adgen h\u00f6chst\u00adricht\u00adli\u00adchen Ent\u00adschei\u00addun\u00adgen, in denen das Er\u00adfor\u00adder\u00adnis des \u201eBe\u00adauf\u00adtrag\u00adten\u201d be\u00adjaht wor\u00adden sei, habe der Unter\u00adneh\u00admer sich in einem di\u00adrek\u00adten Ver\u00adtrags\u00adver\u00adh\u00e4lt\u00adnis den Ein\u00adfluss auf den Part\u00adner si\u00adchern k\u00f6n\u00adnen.<\/p>\n<p>Von einer Ein\u00adglie\u00adde\u00adrung in die be\u00adtrieb\u00adli\u00adche Or\u00adga\u00adni\u00adsa\u00adtion k\u00f6nne je\u00addoch keine Rede sein, wenn sich ein Part\u00adner &#8211; wie hier die Be\u00adklag\u00adte &#8211; mit\u00adtels eines Soft\u00adware\u00adpro\u00adgramms an\u00admel\u00adde, ohne dass eine Aus\u00adwahl ge\u00adtrof\u00adfen werde, ohne dass der Mer\u00adchant selbst ver\u00adtrag\u00adli\u00adche Vor\u00adga\u00adben zu sei\u00adner T\u00e4\u00adtig\u00adkeit mache und ohne dass ihm sp\u00e4\u00adter recht\u00adli\u00adche M\u00f6g\u00adlich\u00adkei\u00adten zu\u00adst\u00fcn\u00adden, gegen einen rechts- oder ab\u00adspra\u00adche\u00adwid\u00adrig han\u00addeln\u00adden Af\u00adfi\u00adlia\u00adte vor\u00adzu\u00adge\u00adhen.<\/p>\n<p>Dies gelte ins\u00adbe\u00adson\u00adde\u00adre dann, wenn es um ein Ver\u00adhal\u00adten ginge, das &#8211; wie vor\u00adlie\u00adgend &#8211; au\u00ad\u00dfer\u00adhalb des eigent\u00adli\u00adchen Auf\u00adtrags\u00adver\u00adh\u00e4lt\u00adnis\u00adses liege. Die Be\u00adklag\u00adte habe die Firma T le\u00addig\u00adlich damit be\u00adauf\u00adtragt, die von ihr an\u00adge\u00adbo\u00adte\u00adnen Pro\u00adduk\u00adte in die Ein\u00adkaufs\u00adsuch\u00adma\u00adschi\u00adne auf\u00adzu\u00adneh\u00admen. Eine wei\u00adter\u00adge\u00adhen\u00adde Ver\u00adein\u00adba\u00adrung, dass T f\u00fcr die Pro\u00adduk\u00adte der Be\u00adklag\u00adten aktiv Wer\u00adbung be\u00adtrei\u00adben darf oder soll, sei weder ge\u00adtrof\u00adfen wor\u00adden noch den Nut\u00adzungs\u00adbe\u00addin\u00adgun\u00adgen der Firma T zu ent\u00adneh\u00admen. Die Be\u00adklag\u00adte habe sich nur ein\u00adver\u00adstan\u00adden er\u00adkl\u00e4rt, dass die von ihr zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung ge\u00adstell\u00adten Daten und In\u00adfor\u00adma\u00adtio\u00adnen im \u201eT-Netz\u00adwerk\u201d ge\u00adnutzt wer\u00adden.<\/p>\n<p>Das Wer\u00adbe\u00adver\u00adhal\u00adten der Firma T f\u00fcr ihre eige\u00adnen Such\u00adma\u00adschi\u00adnen liege damit au\u00ad\u00dfer\u00adhalb des eigent\u00adli\u00adchen Auf\u00adtrags\u00adver\u00adh\u00e4lt\u00adnis\u00adses und k\u00f6nne keine Haf\u00adtung nach \u00a7 14 Abs. 7 Mar\u00adkenG be\u00adgr\u00fcn\u00adden.<\/p>\n<p>Ent\u00adge\u00adgen der Auf\u00adfas\u00adsung des Land\u00adge\u00adrichts habe auch keine M\u00f6g\u00adlich\u00adkeit be\u00adstan\u00adden, das eigen\u00adm\u00e4ch\u00adti\u00adge Ver\u00adhal\u00adten von T zu \u00fcber\u00adpr\u00fc\u00adfen und zu unter\u00adbin\u00adden.<\/p>\n<p>Der zu\u00aderkann\u00adte Unter\u00adlas\u00adsungs\u00adan\u00adspruch sei zudem viel zu weit\u00adge\u00adhend. Hier\u00addurch werde der Be\u00adklag\u00adten ge\u00adne\u00adrell unter\u00adsagt, im ge\u00adsch\u00e4ft\u00adli\u00adchen Ver\u00adkehr in der Bun\u00addes\u00adre\u00adpub\u00adlik Deutsch\u00adland das Kenn\u00adzei\u00adchen \u201eW\u2013Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle\u201d zur Be\u00adwer\u00adbung von Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adlen zu ver\u00adwen\u00adden. Dies gehe weit \u00fcber das Cha\u00adrak\u00adte\u00adris\u00adti\u00adsche der et\u00adwai\u00adgen kon\u00adkre\u00adten Ver\u00adlet\u00adzungs\u00adhand\u00adlung hi\u00adnaus. Denn die Be\u00adklag\u00adte habe das Kenn\u00adzei\u00adchen \u201eW-Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle\u201d selbst nie in der Wer\u00adbung be\u00adnutzt.<\/p>\n<p>Da\u00adr\u00fcber hi\u00adnaus be\u00adst\u00fcn\u00adden auch Be\u00adden\u00adken gegen die Be\u00adstimmt\u00adheit des an\u00adge\u00adfoch\u00adte\u00adnen Unter\u00adlas\u00adsungs\u00adurteils, die sich da\u00adraus er\u00adg\u00e4\u00adben, dass in dem mit \u201eins\u00adbe\u00adson\u00adde\u00adre\u201d be\u00adgin\u00adnen\u00adden Ein\u00adschub le\u00addig\u00adlich auf die An\u00adla\u00adgen K5 und K6 ver\u00adwei\u00adsen werde. Die An\u00adla\u00adge K5 zeige je\u00addoch einen Inter\u00adnet\u00adaus\u00addruck von di\u00adver\u00adsen Goo\u00adgle-Such\u00ader\u00adgeb\u00adnis\u00adsen, die kei\u00adnen Bezug zu der Be\u00adklag\u00adten h\u00e4t\u00adten. Die blo\u00dfe Be\u00adzug\u00adnah\u00adme auf die An\u00adla\u00adgen K5 und K6 lasse keine kon\u00adkre\u00adte Ver\u00adlet\u00adzungs\u00adhand\u00adlung er\u00adken\u00adnen.<\/p>\n<p>Die Be\u00adklag\u00adte be\u00adan\u00adtragt des\u00adhalb, das am 14.02.2012 ver\u00adk\u00fcn\u00adde\u00adte Urteil des Land\u00adge\u00adrichts Bo\u00adchum &#8211; Az.: I-12 O 247\/\/11 &#8211; auf\u00adzu\u00adhe\u00adben und die Klage ab\u00adzu\u00adwei\u00adsen.<\/p>\n<p>Die Kl\u00e4\u00adge\u00adrin be\u00adan\u00adtragt, die Be\u00adru\u00adfung zu\u00adr\u00fcck\u00adzu\u00adwei\u00adsen.<\/p>\n<p>Sie tr\u00e4gt unter Wie\u00adder\u00adho\u00adlung und Ver\u00adtie\u00adfung ihres erst\u00adins\u00adtanz\u00adli\u00adchen Vor\u00adbrin\u00adgens vor:<\/p>\n<p>Der Ein\u00adwand der Be\u00adklag\u00adten, die Kla\u00adge\u00admar\u00adke sei wegen ab\u00adso\u00adlu\u00adter Schutz\u00adhin\u00adder\u00adnis\u00adse l\u00f6\u00adschungs\u00adfrei, sei un\u00ader\u00adheb\u00adlich. Das Ver\u00adlet\u00adzungs\u00adge\u00adricht sei an den Be\u00adstand der Ein\u00adtra\u00adgung ge\u00adbun\u00adden. Die Kla\u00adge\u00admar\u00adke be\u00adsit\u00adze im \u00dcb\u00adri\u00adgen nicht nur einen rein be\u00adschrei\u00adben\u00adden Cha\u00adrak\u00adter im Sinne des \u00a7 8 Abs. 1 Nr. 1 bis 2 Mar\u00adkenG. Viel\u00admehr han\u00adde\u00adle es sich um eine ein\u00adtra\u00adgungs\u00adf\u00e4\u00adhi\u00adge \u201espre\u00adchen\u00adde\u201d Marke mit sprach\u00adli\u00adchen und be\u00adgriff\u00adli\u00adchen Be\u00adson\u00adder\u00adhei\u00adten. Die Ver\u00adbin\u00addung der Be\u00adgrif\u00adfe \u201eW-\u201d und \u201eElekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle\u201d sei f\u00fcr den Ver\u00adbrau\u00adcher un\u00adge\u00adw\u00f6hn\u00adlich. Die Kom\u00adbi\u00adna\u00adtion bei\u00adder Ele\u00admen\u00adte ent\u00adspre\u00adche nicht dem \u00fcb\u00adli\u00adchen Sprach\u00adge\u00adbrauch. Ihre Dif\u00adfe\u00adren\u00adzie\u00adrung werde durch die unter\u00adschied\u00adli\u00adche Gro\u00df- und Klein\u00adschrei\u00adbung unter\u00adstri\u00adchen. Der her\u00adkunfts\u00adhin\u00adwei\u00adsen\u00adde Ge\u00adsamt\u00adein\u00addruck ent\u00adste\u00adhe nicht durch den Bin\u00adde\u00adstrich zwi\u00adschen den bei\u00adden Ele\u00admen\u00adten. Die\u00adser habe kei\u00adnen pr\u00e4\u00adgen\u00adden Cha\u00adrak\u00adter.<\/p>\n<p>Die Firma T habe in der Goo\u00adgle-Ad\u00adwords-Wer\u00adbung zu ihrem Ein\u00adkaufs\u00adpor\u00adtal \u201espard\u00adein\u00adgeld.de\u201d das Kenn\u00adzei\u00adchen \u201eW-Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle\u201d un\u00adbe\u00adfugt mar\u00adken\u00adm\u00e4\u00ad\u00dfig be\u00adnutzt. Diese mar\u00adken\u00adm\u00e4\u00ad\u00dfi\u00adge Nut\u00adzung werde nicht da\u00addurch auf\u00adge\u00adho\u00adben, dass T den Bin\u00adde\u00adstrich zwi\u00adschen den bei\u00adden Ein\u00adzel\u00adele\u00admen\u00adten der Kl\u00e4\u00adger\u00admar\u00adke ent\u00adfernt habe. Der Ver\u00adbrau\u00adcher werde durch die Nut\u00adzung der Sprach\u00adele\u00admen\u00adte des Kenn\u00adzei\u00adchens auf die An\u00adzei\u00adge auf\u00admerk\u00adsam.<\/p>\n<p>Durch die Auf\u00adnah\u00adme des Mar\u00adken\u00adbe\u00adgriffs in den Text der mo\u00adnier\u00adten An\u00adzei\u00adge werde dem Ver\u00adbrau\u00adcher sug\u00adge\u00adriert, dass ihm bei der An\u00adwahl der An\u00adzei\u00adge Pro\u00adduk\u00adte der Kl\u00e4\u00adge\u00adrin als Mar\u00adken\u00adin\u00adha\u00adberin an\u00adge\u00adzeigt w\u00fcr\u00adden. Dies sei nicht der Fall. Denn er werde di\u00adrekt auf die Tref\u00adfer\u00adlis\u00adte des Por\u00adtals \u201espard\u00adein\u00adgeld.de\u201d ge\u00adlei\u00adtet, die keine Ar\u00adti\u00adkel der Kl\u00e4\u00adge\u00adrin auf\u00adf\u00fch\u00adre. Die Ver\u00adwen\u00addung der Kla\u00adge\u00admar\u00adke sei damit ir\u00adre\u00adf\u00fch\u00adrend.<\/p>\n<p>Die Be\u00adklag\u00adte hafte f\u00fcr diese Rechts\u00adver\u00adlet\u00adzung gem\u00e4\u00df \u00a7 14 Abs. 7 Mar\u00adkenG, f\u00fcr des\u00adsen Aus\u00adle\u00adgung un\u00adein\u00adge\u00adschr\u00e4nkt auf die zu\u00a0<a title=\"\u00a7 8 UWG: Beseitigung und Unterlassung\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/8.html\" target=\"_blank\">\u00a7 8 Abs. 2 UWG<\/a>\u00a0gel\u00adten\u00adden Grund\u00ads\u00e4t\u00adze der wei\u00adten Haf\u00adtung des Ge\u00adsch\u00e4fts\u00adherrn f\u00fcr Be\u00adauf\u00adtrag\u00adte zu\u00adr\u00fcck\u00adzu\u00adgrei\u00adfen sei.<\/p>\n<p>Es werde in die\u00adsem Zu\u00adsam\u00admen\u00adhang be\u00adstrit\u00adten, dass die Firma T das Kenn\u00adzei\u00adchen eigen\u00adm\u00e4ch\u00adtig zur F\u00f6r\u00adde\u00adrung des On\u00adli\u00adne-An\u00adge\u00adbo\u00adtes der Be\u00adklag\u00adten ver\u00adwen\u00addet habe. Viel\u00admehr habe die Be\u00adklag\u00adte ihr den Be\u00adgriff im Rah\u00admen der be\u00adreit ge\u00adstell\u00adten Daten und In\u00adfor\u00adma\u00adtio\u00adnen zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung ge\u00adstellt. Hier\u00adf\u00fcr spre\u00adche schon der erste An\u00adschein. Im Gegen\u00adsatz zur Be\u00adklag\u00adten be\u00adsit\u00adze die Firma T keine n\u00e4\u00adhe\u00adren Bran\u00adchen\u00adkennt\u00adnis\u00adse im Be\u00adreich von Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adlen und Scoo\u00adtern in Deutsch\u00adland. Sie nutze aus\u00adweis\u00adlich ihrer all\u00adge\u00admei\u00adnen Ge\u00adsch\u00e4fts\u00adbe\u00addin\u00adgun\u00adgen nur das von den Part\u00adnern selbst zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung ge\u00adstell\u00adte In\u00adfor\u00adma\u00adtions\u00adma\u00adte\u00adrial. Die Be\u00adklag\u00adte habe nicht den gegen\u00adtei\u00adli\u00adgen Be\u00adweis er\u00adbracht, dass die Firma T eigen\u00adm\u00e4ch\u00adtig und ohne ihr Zutun die Kla\u00adge\u00admar\u00adke zur F\u00f6r\u00adde\u00adrung des Ver\u00adkaufs\u00adan\u00adge\u00adbots der Be\u00adklag\u00adten ge\u00adnutzt habe. Hier\u00adf\u00fcr fehle es auch an subs\u00adtan\u00adtiier\u00adtem Vor\u00adbrin\u00adgen. Die nun\u00admehr be\u00adnann\u00adten Be\u00adweis\u00adan\u00adge\u00adbo\u00adte seien ver\u00adsp\u00e4\u00adtet und ziel\u00adten auf eine un\u00adzu\u00adl\u00e4s\u00adsi\u00adge Aus\u00adfor\u00adschung der be\u00adnann\u00adten Zeu\u00adgen ab.<\/p>\n<p>Das Land\u00adge\u00adricht habe rechts\u00adfeh\u00adler\u00adfrei er\u00adkannt, dass die Firma T nach der ge\u00adsam\u00adten Aus\u00adge\u00adstal\u00adtung und Durch\u00adf\u00fch\u00adrung des auf Dauer an\u00adge\u00adleg\u00adten Part\u00adner\u00adpro\u00adgramms in die be\u00adtrieb\u00adli\u00adche Or\u00adga\u00adni\u00adsa\u00adtion der Be\u00adklag\u00adten ein\u00adge\u00adglie\u00addert ge\u00adwe\u00adsen sei. Der Er\u00adfolg der Wer\u00adbung sei der Be\u00adklag\u00adten un\u00admit\u00adtel\u00adbar zu\u00adgu\u00adte ge\u00adkom\u00admen. Die Firma T habe durch die be\u00adan\u00adstan\u00adde\u00adte Goo\u00adgle-Ad\u00adwords-Wer\u00adbung er\u00adm\u00f6g\u00adlicht, dass eine gr\u00f6\u00ad\u00dfe\u00adre An\u00adzahl von In\u00adte\u00adres\u00adsen\u00adten un\u00admit\u00adtel\u00adbar auf das An\u00adge\u00adbot der Be\u00adklag\u00adten Zu\u00adgriff neh\u00admen kann. Hier\u00adzu habe die Be\u00adklag\u00adte die\u00adser die Nut\u00adzungs\u00adrech\u00adte an den Daten und In\u00adfor\u00adma\u00adtio\u00adnen ein\u00adge\u00adr\u00e4umt. Der Firma T habe es frei ge\u00adstan\u00adden, wie sie diese, und zwar nicht nur auf das \u201eT-Netz\u00adwerk\u201d be\u00adschr\u00e4nkt, nutzt.<\/p>\n<p>Die Be\u00adklag\u00adte habe die Ge\u00adsch\u00e4fts\u00adbe\u00adzie\u00adhung k\u00fcn\u00addi\u00adgen und die Nut\u00adzung der Ar\u00adti\u00adkel\u00adlis\u00adten ein\u00adschr\u00e4n\u00adken k\u00f6n\u00adnen. Hier\u00advon habe sie je\u00addoch kei\u00adnen Ge\u00adbrauch ge\u00admacht.<\/p>\n<p>Et\u00adwai\u00adge Kom\u00admu\u00adni\u00adka\u00adtions\u00adprob\u00adle\u00adme zwi\u00adschen der Be\u00adklag\u00adten und ihrem Wer\u00adbe\u00adpart\u00adner w\u00fcr\u00adden sie nicht von einer Haf\u00adtung frei\u00adstel\u00adlen. Im \u00dcb\u00adri\u00adgen werde be\u00adstrit\u00adten, dass die Be\u00adklag\u00adte kei\u00adnen Ein\u00adfluss auf die Firma T aus\u00ad\u00fcben k\u00f6nne und diese nicht auf ihre Schrei\u00adben re\u00adagiert habe. Schlie\u00df\u00adlich sei es der Kl\u00e4\u00adge\u00adrin selbst ge\u00adlun\u00adgen, die Firma T mit\u00adtels E-Mail zur L\u00f6\u00adschung der mo\u00adnier\u00adten Wer\u00adbung zu ver\u00adan\u00adlas\u00adsen.<\/p>\n<p>Der te\u00adno\u00adrier\u00adte Unter\u00adlas\u00adsungs\u00adan\u00adspruch sei weder zu un\u00adbe\u00adstimmt noch zu weit ge\u00adfasst. Auf\u00adgrund der Be\u00adzug\u00adnah\u00adme auf die kon\u00adkre\u00adte Ver\u00adlet\u00adzungs\u00adhand\u00adlung um\u00adfas\u00adse das Ver\u00adbot nicht die ge\u00adne\u00adrel\u00adle Unter\u00adsa\u00adgung der Be\u00adzeich\u00adnun\u00adgen \u201eW-Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle\u201d. Durch die Be\u00adzug\u00adnah\u00admen auf die An\u00adla\u00adgen K5 und K6 werde der Ver\u00adbots\u00adkern kon\u00adkret de\u00adfi\u00adniert. Aus dem er\u00adgan\u00adge\u00adnen Unter\u00adlas\u00adsungs\u00adge\u00adbot k\u00f6nn\u00adten kern\u00adglei\u00adche sp\u00e4\u00adte\u00adre Ver\u00adlet\u00adzungs\u00adhand\u00adlun\u00adgen kon\u00adkret be\u00adstimmt und ge\u00adahn\u00addet wer\u00adden.<\/p>\n<p>Die Be\u00adklag\u00adte rep\u00adli\u00adziert hie\u00adrauf wie folgt:<\/p>\n<p>Dem Vor\u00adtrag der Kl\u00e4\u00adge\u00adrin, durch die Ein\u00adblen\u00addung des Zei\u00adchens \u201eW Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle\u201d in der Goo\u00adgle-Ad\u00adwords-An\u00adzei\u00adge werde sug\u00adge\u00adriert, dass zwi\u00adschen den Be\u00adtei\u00adlig\u00adten eine wirt\u00adschaft\u00adli\u00adche Ver\u00adbin\u00addung be\u00adste\u00adhe und hier\u00addurch eine Mar\u00adken\u00adrechts\u00adver\u00adlet\u00adzung ein\u00adge\u00adtre\u00adten sei, sei zu wi\u00adder\u00adspre\u00adchen. Eine Mar\u00adken\u00adver\u00adlet\u00adzung liege nur vor, wenn die Be\u00adnut\u00adzung der Marke ge\u00adeig\u00adnet sei, die Funk\u00adtion der Marke und ins\u00adbe\u00adson\u00adde\u00adre ihre Haupt\u00adfunk\u00adtion, die Ge\u00adw\u00e4hr\u00adleis\u00adtung der Her\u00adkunft der Ware gegen\u00ad\u00fcber Ver\u00adbrau\u00adchern zu\u00admin\u00addest poten\u00adtiell zu be\u00adein\u00adtr\u00e4ch\u00adti\u00adgen. Eine Be\u00adein\u00adtr\u00e4ch\u00adti\u00adgung liege vor, wenn aus der An\u00adzei\u00adge f\u00fcr einen nor\u00admal in\u00adfor\u00admier\u00adten und an\u00adge\u00admes\u00adsen auf\u00admerk\u00adsa\u00admen Inter\u00adnet\u00adnut\u00adzer nicht oder nur schwer zu er\u00adken\u00adnen sei, ob die in der An\u00adzei\u00adge be\u00adwor\u00adbe\u00adnen Waren oder Dienst\u00adleis\u00adtun\u00adgen von dem In\u00adha\u00adber der Marke oder einem ihm wirt\u00adschaft\u00adlich ver\u00adbun\u00adde\u00adnen Unter\u00adneh\u00admen oder viel\u00admehr einem Drit\u00adten stam\u00admen. Bei der streit\u00adgegen\u00adst\u00e4nd\u00adli\u00adchen An\u00adzei\u00adge gehe der Inter\u00adnet\u00adnut\u00adzer nicht von einer sol\u00adchen wirt\u00adschaft\u00adli\u00adchen Ver\u00adbin\u00addung aus. Es han\u00adde\u00adle sich um eine Wer\u00adbung f\u00fcr die Preis\u00adsuch\u00adma\u00adschi\u00adne www.spard\u00adein\u00adgeld.de. Eine Mar\u00adken\u00adrechts\u00adver\u00adlet\u00adzung liege nicht vor, weil der an\u00adge\u00adzeig\u00adte Do\u00admain-Name auf eine an\u00adde\u00adre be\u00adtrieb\u00adli\u00adche Her\u00adkunft hin\u00adwei\u00adse. Je\u00adden\u00adfalls durch den An\u00adzei\u00adgen\u00adzu\u00adsatz \u201eHier W- Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle ver\u00adglei\u00adchen: Rie\u00adsen\u00adaus\u00adwahl zu Schn\u00e4pp\u00adchen\u00adprei\u00adsen\u201d werde die Ge\u00adfahr einer Mar\u00adken\u00adver\u00adlet\u00adzung vol\u00adlends be\u00adsei\u00adtigt. Dem Inter\u00adnet\u00adnut\u00adzer sei be\u00adwusst, dass ihm le\u00addig\u00adlich die M\u00f6g\u00adlich\u00adkeit eines Preis\u00adver\u00adglei\u00adches of\u00adfe\u00adriert werde und nicht der di\u00adrek\u00adte Kon\u00adtakt zu dem Mar\u00adken\u00adin\u00adha\u00adber oder einem ver\u00adbun\u00adde\u00adnen Unter\u00adneh\u00admen. Man\u00adgels Ein\u00adgriffs in die Her\u00adkunfts\u00adfunk\u00adtion schei\u00adde eine Mar\u00adken\u00adver\u00adlet\u00adzung aus.<\/p>\n<p>Sie (die Be\u00adklag\u00adte) habe das Zei\u00adchen \u201eW- Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle\u201d weder im Rah\u00admen ihrer Ar\u00adti\u00adkel\u00adlis\u00adte noch im Rah\u00admen ihrer Pro\u00addukt\u00adan\u00adge\u00adbo\u00adte be\u00adnutzt. Dies sei bis\u00adlang un\u00adstrei\u00adtig ge\u00adwe\u00adsen. Wenn die Kl\u00e4\u00adge\u00adrin dies nun be\u00adhaup\u00adte, sei ihr Vor\u00adbrin\u00adgen ver\u00adsp\u00e4\u00adtet.<\/p>\n<p>Wegen des wei\u00adte\u00adren Vor\u00adbrin\u00adgens wird auf den In\u00adhalt der Schrift\u00ads\u00e4t\u00adze nebst An\u00adla\u00adgen ver\u00adwie\u00adsen.<\/p>\n<p><strong>B.<\/strong><br \/>Die zu\u00adl\u00e4s\u00adsi\u00adge Be\u00adru\u00adfung der Be\u00adklag\u00adten ist un\u00adbe\u00adgr\u00fcn\u00addet.<\/p>\n<p>Die Klage ist mit dem im Se\u00adnats\u00adter\u00admin am 13.09.2012 ge\u00adstell\u00adten Kla\u00adge\u00adan\u00adtrag so\u00adwohl zu\u00adl\u00e4s\u00adsig als auch voll\u00adum\u00adf\u00e4ng\u00adlich be\u00adgr\u00fcn\u00addet.<\/p>\n<p>I.<br \/>Der Kl\u00e4\u00adge\u00adrin steht gegen die Be\u00adklag\u00adte ein Unter\u00adlas\u00adsungs\u00adan\u00adspruch gem\u00e4\u00df \u00a7 14 Abs. 5 S. 1 Mar\u00adkenG in dem (noch) von ihr be\u00adgehr\u00adten Um\u00adfang zu.<\/p>\n<p>1.<br \/>Die Kl\u00e4\u00adge\u00adrin ist In\u00adha\u00adbe\u00adrin der kraft er\u00adneu\u00adter Ein\u00adtra\u00adgung am 12.05.2010 beim DPMA (wie\u00adder) gem\u00e4\u00df \u00a7 4 Zif\u00adfer 1. Mar\u00adkenG in Deutsch\u00adland ge\u00adsch\u00fctz\u00adten Wort\u00admar\u00adke \u201eW\u2013Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle\u201d.<\/p>\n<p>2.<br \/>Die Be\u00adklag\u00adte hat durch die Firma T das sol\u00adcher\u00adma\u00ad\u00dfen ge\u00adsch\u00fctz\u00adte &#8211; und in\u00adso\u00adweit kommt es nicht mehr auf die Schutz\u00adf\u00e4\u00adhig\u00adkeit an (vgl. BGH\u00a0<a title=\"BGH, 22.09.2005 - I ZR 188\/02: Dentale Abformmasse\" href=\"http:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=GRUR%202005,%201044\" target=\"_blank\">GRUR 2005, 1044<\/a>\u00a0&#8211; Den\u00adta\u00adle Ab\u00adform\u00admas\u00adse) &#8211; Kenn\u00adzei\u00adchen der Kl\u00e4\u00adge\u00adrin i.S.d. \u00a7 14 Abs. 2 Nr. 2 Mar\u00adkenG be\u00adnutzt.<\/p>\n<p>a)<br \/>Tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich hat die Firma T mit der im Sep\u00adtem\u00adber 2011 ver\u00ad\u00f6f\u00adfent\u00adlich\u00adten \u201eGoo\u00adgle-Ad\u00adwords-An\u00adzei\u00adge\u201d, die \u00fcber den Link www.spard\u00adein\u00adgeld.de zu einer Tref\u00adfer\u00adlis\u00adte der unter die\u00adser Be\u00adzeich\u00adnung von ihr be\u00adtrie\u00adbe\u00adnen Preis\u00adsuch\u00adma\u00adschi\u00adne f\u00fchrt, den Ver\u00adlet\u00adzungs\u00adtat\u00adbe\u00adstand des \u00a7 14 Abs. 2 Nr. 2 Mar\u00adkenG er\u00adf\u00fcllt.<\/p>\n<p>aa)<br \/>Denn sie hat im Text die\u00adser An\u00adzei\u00adge den Be\u00adgriff \u201eW- Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle\u201d ver\u00adwen\u00addet und damit im ge\u00adsch\u00e4ft\u00adli\u00adchen Ver\u00adkehr ein Zei\u00adchen, und zwar wegen der Un\u00ad\u00fcb\u00adlich\u00adkeit der Kom\u00adbi\u00adna\u00adtion bei\u00adder Be\u00adgrif\u00adfe und der Gro\u00df\u00adschrei\u00adbung des Be\u00adgriffs \u201eW\u201d nicht etwa rein be\u00adschrei\u00adbend, be\u00adnutzt, das wegen sei\u00adner \u00c4hn\u00adlich\u00adkeit mit der kl\u00e4\u00adge\u00adri\u00adschen Marke und der \u00c4hn\u00adlich\u00adkeit der durch das Zei\u00adchen wie die Marke er\u00adfass\u00adten Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle f\u00fcr das Pub\u00adli\u00adkum die Ge\u00adfahr von Ver\u00adwechs\u00adlun\u00adgen be\u00adgr\u00fcn\u00addet.<\/p>\n<p>Die Ver\u00adwechs\u00adlungs\u00adge\u00adfahr l\u00e4sst sich vor\u00adlie\u00adgend un\u00adschwer nicht nur mit der be\u00adgriff\u00adli\u00adchen, son\u00addern auch mit der klang\u00adli\u00adchen Iden\u00adti\u00adt\u00e4t des von der Firma T ver\u00adwen\u00adde\u00adten Be\u00adgriffs \u201eW- Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle\u201d mit der ge\u00adsch\u00fctz\u00adten Marke be\u00adgr\u00fcn\u00adden.<\/p>\n<p>Dem steht nicht ent\u00adgegen, dass User der Inter\u00adnet\u00adplatt\u00adform Goo\u00adgle das in Rede ste\u00adhen\u00adde Kol\u00adli\u00adsions\u00adzei\u00adchen lesen. Denn selbst beim Lesen wird der Klang einer Be\u00adzeich\u00adnung, gleich\u00adsam in\u00adner\u00adlich ge\u00adh\u00f6rt (vgl. zur er\u00adheb\u00adli\u00adchen Be\u00addeu\u00adtung der Klang\u00adwir\u00adkung Fezer, 4. Aufl., \u00a7 14 Mar\u00adkenG Rdnr. 500 m.w.N.).<\/p>\n<p>Die die Ver\u00adwechs\u00adlungs\u00adge\u00adfahr be\u00adgr\u00fcn\u00adden\u00adde klang\u00adli\u00adche Iden\u00adti\u00adt\u00e4t wird auch nicht durch die bild\u00adli\u00adchen Unter\u00adschie\u00adde des Key\u00adwords \u201eW- Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle\u201d zur Wort\u00admar\u00adke \u201eW\u2013Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle\u201d in Frage ge\u00adstellt. Denn der Klein\u00adschrei\u00adbung des Be\u00adgriffs \u201eW-\u201d und dem feh\u00adlen\u00adden Bin\u00adde\u00adstrich kommt an\u00adge\u00adsichts der im \u00dcb\u00adri\u00adgen iden\u00adti\u00adschen Schreib\u00adwei\u00adse schon im Hin\u00adblick auf den bild\u00adli\u00adchen Ein\u00addruck und damit erst recht auf den Ge\u00adsamt\u00adein\u00addruck des Kol\u00adli\u00adsions\u00adzei\u00adchens keine er\u00adheb\u00adli\u00adche Be\u00addeu\u00adtung zu. Die Inter\u00adnet\u00adre\u00adcher\u00adche \u00fcber die Platt\u00adform Goo\u00adgle ist weder auf die kor\u00adrek\u00adte Gro\u00df-\/ Klein\u00adschrei\u00adbung noch auf das Set\u00adzen eines Bin\u00adde\u00adstri\u00adches an\u00adge\u00adwie\u00adsen. Beide As\u00adpek\u00adte haben damit f\u00fcr den User per se nur eine unter\u00adge\u00adord\u00adne\u00adte Be\u00addeu\u00adtung. Zudem bleibt von der op\u00adti\u00adschen Wahr\u00adneh\u00admung des Be\u00adgriffs auf der Suche nach dem eigent\u00adli\u00adchen Er\u00adgeb\u00adnis der Re\u00adcher\u00adche im Me\u00addium Inter\u00adnet oh\u00adne\u00adhin nur ein fl\u00fcch\u00adti\u00adger Ein\u00addruck, der \u201eFein\u00adhei\u00adten\u201d der Schreib\u00adwei\u00adse eines Be\u00adgriffs re\u00adgel\u00adm\u00e4\u00ad\u00dfig nicht um\u00adfasst.<\/p>\n<p>bb)<br \/>Die Be\u00adnut\u00adzung des frem\u00adden Mar\u00adken\u00adna\u00admens im Rah\u00admen der Ad\u00adwords-Wer\u00adbung stellt in der vor\u00adlie\u00adgen\u00adden Form eine Kenn\u00adzei\u00adchen\u00adver\u00adlet\u00adzung dar.<\/p>\n<p>Denn die An\u00adzei\u00adge selbst &#8211; und dies ist aus\u00adweis\u00adlich des Kla\u00adge\u00adan\u00adtra\u00adges auch der ma\u00df\u00adgeb\u00adli\u00adche Streit\u00adgegen\u00adstand &#8211; ent\u00adh\u00e4lt so\u00adwohl in der unter\u00adstri\u00adche\u00adnen \u00dcber\u00adschrift in Fett\u00addruck als auch im fol\u00adgen\u00adden An\u00adzei\u00adgen\u00adtext den be\u00adan\u00adstan\u00adde\u00adten Be\u00adgriff und be\u00adnutzt ihn damit mar\u00adken\u00adm\u00e4\u00ad\u00dfig. Dass die Firma T f\u00fcr den In\u00adhalt die\u00adses Tex\u00adtes ver\u00adant\u00adwort\u00adlich ist, steht nicht in Streit.<\/p>\n<p>Hier\u00adbei wird an kei\u00adner Stel\u00adle auf die tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich an\u00adde\u00adre be\u00adtrieb\u00adli\u00adche Her\u00adkunft der be\u00adwor\u00adbe\u00adnen Waren hin\u00adge\u00adwie\u00adsen. Allein der an\u00adge\u00adge\u00adbe\u00adne Link www.spard\u00adein\u00adgeld.de auf eine Preis\u00adsuch\u00adma\u00adschi\u00adne gibt dem Inter\u00adnet\u00adnut\u00adzer kei\u00adnen An\u00adlass zu der An\u00adnah\u00adme, die An\u00adzei\u00adge weise nicht auf Pro\u00adduk\u00adte des Mar\u00adken\u00adin\u00adha\u00adbers hin. Im Gegen\u00adteil wird er unter die\u00adsem Link einen Preis\u00adver\u00adgleich f\u00fcr An\u00adbie\u00adter die\u00adser Pro\u00adduk\u00adte er\u00adwar\u00adten, zumal ihm der An\u00adzei\u00adgen\u00adtext \u201eHier W- Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle ver\u00adglei\u00adchen: Rie\u00adsen\u00adaus\u00adwahl zu Schn\u00e4pp\u00adchen\u00adprei\u00adsen\u201d genau dies aus\u00addr\u00fcck\u00adlich in Aus\u00adsicht stellt. Selbst in der ver\u00adlink\u00adten Tref\u00adfer\u00adlis\u00adte unter www.spard\u00adein\u00adgeld.de zum Such\u00ader\u00adgeb\u00adnis \u201ew-e-lek\u00adtro\u00admo\u00adbi\u00adle von an\u00adde\u00adren Shops\u201d wird (al\u00adlein) durch die op\u00adti\u00adsche Ab\u00adgren\u00adzung der von der Be\u00adklag\u00adten an\u00adge\u00adbo\u00adte\u00adnen Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adle nicht ohne wei\u00adte\u00adres klar ge\u00admacht, dass es sich hier\u00adbei &#8211; ent\u00adgegen dem durch das wie\u00adde\u00adrum als Such\u00ader\u00adgeb\u00adnis res\u00adpek\u00adti\u00adve \u201e\u00dcber\u00adschrift\u201d auf\u00adschei\u00adnen\u00adde Key\u00adword \u201ew- elek\u00adtro\u00admo\u00adbi\u00adle\u201d er\u00adweck\u00adten Ein\u00addruck &#8211; nicht um sol\u00adche der kl\u00e4\u00adge\u00adri\u00adschen Marke han\u00addelt.<\/p>\n<p>Die Ad\u00adwords-Wer\u00adbung der Firma T unter\u00adschei\u00addet sich damit ma\u00df\u00adgeb\u00adlich von den \u00fcb\u00adri\u00adgen mar\u00adken\u00adrecht\u00adlich ein\u00adwand\u00adfrei\u00aden An\u00adzei\u00adgen in der rech\u00adten Spal\u00adte des als An\u00adla\u00adge K5 zur Kla\u00adge\u00adschrift vom 05.12.2011 (Bl. 25 d.A.) zu den Akten ge\u00adreich\u00adten Screen\u00adshots der Goo\u00adgle-Tref\u00adfer\u00adlis\u00adte zum in Rede ste\u00adhen\u00adden Key\u00adword. Denn diese An\u00adzei\u00adgen wei\u00adsen teil\u00adwei\u00adse schon durch den an\u00adge\u00adge\u00adbe\u00adnen Do\u00admain\u00adna\u00admen auf eine an\u00adde\u00adre be\u00adtrieb\u00adli\u00adche Her\u00adkunft hin und ent\u00adhal\u00adten die frem\u00adden Kenn\u00adzei\u00adchen aus\u00adnahms\u00adlos nicht im sicht\u00adba\u00adren Teil der An\u00adzei\u00adge (zu die\u00adser Form des un\u00adbe\u00addenk\u00adli\u00adchen Key\u00adword-Ad\u00adver\u00adti\u00adsing BGH\u00a0<a title=\"BGH, 22.01.2009 - I ZR 139\/07: Markenrecht - Kennzeichenm\u00e4\u00dfige Verwendung durch Keyword?\" href=\"http:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=MMR%202009,%20331\" target=\"_blank\">MMR 2009, 331<\/a>\u00a0&#8211; pcb; NJW 2011, 3005 &#8211; Ba\u00adna\u00adna\u00adbay II).<\/p>\n<p>b)<br \/>Die kenn\u00adzei\u00adchen\u00adrecht\u00adli\u00adche Ver\u00adlet\u00adzung durch die Ad\u00adwords-Wer\u00adbung der Firma T ist der Be\u00adklag\u00adten gem\u00e4\u00df \u00a7 14 Abs. 7 Mar\u00adkenG zu\u00adzu\u00adrech\u00adnen, selbst wenn die Be\u00adklag\u00adte hier\u00advon keine Kennt\u00adnis er\u00adlangt und der streit\u00adgegen\u00adst\u00e4nd\u00adli\u00adchen Wer\u00adbung der Firma T auch nicht zu\u00adge\u00adstimmt haben soll\u00adte.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Haf\u00adtung i.S.d.\u00a0<a title=\"\u00a7 14 UWG: \u00d6rtliche Zust\u00e4ndigkeit\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/14.html\" target=\"_blank\">\u00a7 14 Abs. 7 UWG<\/a>\u00a0ge\u00adn\u00fcgt n\u00e4m\u00adlich prin\u00adzi\u00adpiell das Han\u00addeln von Mit\u00adarbei\u00adtern oder Be\u00adauf\u00adtrag\u00adten eines von der Be\u00adklag\u00adten be\u00adauf\u00adtrag\u00adten Unter\u00adneh\u00admens. Die Haf\u00adtung recht\u00adfer\u00adtigt sich in einem sol\u00adchen Falle da\u00adraus, dass der in An\u00adspruch Ge\u00adnom\u00adme\u00adne durch den Ein\u00adsatz von Mit\u00adarbei\u00adtern und Be\u00adauf\u00adtrag\u00adten sei\u00adnen Ge\u00adsch\u00e4fts\u00adkreis er\u00adwei\u00adtert und damit zu\u00adgleich das Ri\u00adsi\u00adko von Zu\u00adwi\u00adder\u00adhand\u00adlun\u00adgen in\u00adner\u00adhalb sei\u00adnes Unter\u00adneh\u00admens schafft (vgl. u.a. BGH\u00a0<a title=\"BGH, 05.04.1995 - I ZR 133\/93: Franchise-Nehmer\" href=\"http:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=GRUR%201995,%20605\" target=\"_blank\">GRUR 1995, 605<\/a>\u00a0&#8211; Fran\u00adchi\u00adse-Neh\u00admer;\u00a0<a title=\"BGH, 07.10.2009 - I ZR 109\/06: Markenrecht - Markenverletzung durch Trefferliste einer Suchmasc...\" href=\"http:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=GRUR%202009,%201167\" target=\"_blank\">GRUR 2009, 1167<\/a>\u00a0&#8211; Part\u00adner\u00adpro\u00adgramm; Fezer, 4. Aufl., \u00a7 14 Mar\u00adkenG Rdnr. 1060; K\u00f6h\u00adler\/Born\u00adkamm, 30. Aufl.,\u00a0<a title=\"\u00a7 8 UWG: Beseitigung und Unterlassung\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/8.html\" target=\"_blank\">\u00a7 8 UWG<\/a>, Rn. 2.3, 2.43 m.w.N.).<\/p>\n<p>Be\u00adauf\u00adtrag\u00adter ist, wer, ohne Mit\u00adarbei\u00adter zu sein, f\u00fcr den Unter\u00adneh\u00admens\u00adin\u00adha\u00adber kraft Ab\u00adspra\u00adche t\u00e4tig wird (BGH\u00a0<a title=\"BGH, 05.04.1995 - I ZR 133\/93: Franchise-Nehmer\" href=\"http:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=GRUR%201995,%20605\" target=\"_blank\">GRUR 1995, 605<\/a>\u00a0&#8211; Fran\u00adchise\u00adneh\u00admer). Der Be\u00adgriff ist weit aus\u00adzu\u00adle\u00adgen (BGH\u00a0<a title=\"BGH, 31.05.1990 - I ZR 228\/88: Anzeigenauftrag\" href=\"http:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=GRUR%201990,%201039\" target=\"_blank\">GRUR 1990, 1039<\/a>\u00a0&#8211; An\u00adzei\u00adgen\u00adauf\u00adtrag; Fezer, 4. Aufl., \u00a7 14 Mar\u00adkenG Rdnr. 1062). Der Be\u00adauf\u00adtrag\u00adte muss in die be\u00adtrieb\u00adli\u00adche Or\u00adga\u00adni\u00adsa\u00adtion des Be\u00adtriebs\u00adin\u00adha\u00adbers in der Weise ein\u00adge\u00adglie\u00addert sein, dass einer\u00adseits der Be\u00adtriebs\u00adin\u00adha\u00adber auf das be\u00adauf\u00adtrag\u00adte Unter\u00adneh\u00admen einen be\u00adstim\u00admen\u00adden, durch\u00adsetz\u00adba\u00adren Ein\u00adfluss auf die\u00adje\u00adni\u00adge T\u00e4\u00adtig\u00adkeit des be\u00adauf\u00adtrag\u00adten Unter\u00adneh\u00admens hat, in deren Be\u00adreich das be\u00adan\u00adstan\u00adde\u00adte Ver\u00adhal\u00adten f\u00e4llt, und dass an\u00adde\u00adrer\u00adseits der Er\u00adfolg der Ge\u00adsch\u00e4fts\u00adt\u00e4\u00adtig\u00adkeit des be\u00adauf\u00adtrag\u00adten Unter\u00adneh\u00admens dem Be\u00adtriebs\u00adin\u00adha\u00adber zu Gute kommt (BGH\u00a0<a title=\"BGH, 07.04.2005 - I ZR 221\/02: Mei\u00dfner Dekor II\" href=\"http:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=GRUR%202005,%20864\" target=\"_blank\">GRUR 2005, 864<\/a>\u00a0&#8211; Mei\u00df\u00adner Dekor). Des\u00adhalb ist es un\u00ader\u00adheb\u00adlich, wie die Be\u00adtei\u00adlig\u00adten ihre Rechts\u00adbe\u00adzie\u00adhung aus\u00adge\u00adstal\u00adtet haben. Trotz des Kri\u00adte\u00adriums \u201eEin\u00adglie\u00adde\u00adrung\u201d k\u00f6n\u00adnen damit auch selb\u00adst\u00e4n\u00addi\u00adge Unter\u00adneh\u00admer wie bei\u00adspiels\u00adwei\u00adse Wer\u00adbe\u00adagen\u00adtu\u00adren Be\u00adauf\u00adtrag\u00adte sein. Dabei kommt es nicht da\u00adrauf an, wel\u00adchen Ein\u00adfluss der In\u00adha\u00adber des Unter\u00adneh\u00admens sich auf diese tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich ge\u00adsi\u00adchert hat, son\u00addern wel\u00adchen Ein\u00adfluss er sich h\u00e4tte si\u00adchern k\u00f6n\u00adnen und m\u00fcs\u00adsen (BGH\u00a0<a title=\"BGH, 07.10.2009 - I ZR 109\/06: Markenrecht - Markenverletzung durch Trefferliste einer Suchmasc...\" href=\"http:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=GRUR%202009,%201167\" target=\"_blank\">GRUR 2009, 1167<\/a>\u00a0&#8211; Part\u00adner\u00adpro\u00adgramm; Fezer, aaO.).<\/p>\n<p>Ent\u00adspre\u00adchend die\u00adsen Grund\u00ads\u00e4t\u00adzen ist die Firma T unter den ge\u00adge\u00adbe\u00adnen Um\u00adst\u00e4n\u00adden als Be\u00adauf\u00adtrag\u00adte der Be\u00adklag\u00adten an\u00adzu\u00adse\u00adhen.<\/p>\n<p>aa)<br \/>Der Er\u00adfolg der Ge\u00adsch\u00e4fts\u00adt\u00e4\u00adtig\u00adkeit der Firma T kommt der Be\u00adklag\u00adten un\u00admit\u00adtel\u00adbar zu\u00adgu\u00adte. Denn je \u00f6fter Inter\u00adnet-Nut\u00adzer \u00fcber ent\u00adspre\u00adchen\u00adde Links zu den Ein\u00adkaufs\u00adsuch\u00adma\u00adschi\u00adnen der Firma T und dort zu den das An\u00adge\u00adbot der Be\u00adklag\u00adten um\u00adfas\u00adsen\u00adden Ein\u00adkaufs\u00adlis\u00adten ge\u00adlan\u00adgen, desto gr\u00f6\u00ad\u00dfer ist die Chan\u00adce, dass sie von dort zum ver\u00adlink\u00adten Inter\u00adnet\u00adauf\u00adtritt der Be\u00adklag\u00adten ge\u00adlan\u00adgen. Die Pr\u00e4\u00adsenz der Be\u00adklag\u00adten im Inter\u00adnet wird damit deut\u00adlich ge\u00adstei\u00adgert. Ihre Ab\u00adsatz\u00adchan\u00adcen er\u00adh\u00f6\u00adhen sich.<\/p>\n<p>bb)<br \/>Die Be\u00adklag\u00adte ver\u00adf\u00fcg\u00adte auch prin\u00adzi\u00adpiell \u00fcber einen be\u00adstim\u00admen\u00adden, durch\u00adsetz\u00adba\u00adren Ein\u00adfluss auf ihren Ver\u00adtrags\u00adpart\u00adner, die Firma T.<\/p>\n<p>(1)<br \/>Die Be\u00adklag\u00adte kann nicht ein\u00adwen\u00adden, in An\u00adbe\u00adtracht eines stan\u00addar\u00addi\u00adsier\u00adten Ver\u00adtrags mit der Firma T in einem in\u00adso\u00adweit gleich\u00adsam auto\u00adma\u00adti\u00adsier\u00adten An\u00admel\u00adde\u00adver\u00adfah\u00adren im Inter\u00adnet kei\u00adnen tat\u00ads\u00e4ch\u00adli\u00adchen Ein\u00adfluss auf deren T\u00e4\u00adtig\u00adkeit ge\u00adhabt zu haben.<\/p>\n<p>Denn hie\u00adrauf kommt es nicht an. Ma\u00df\u00adge\u00adblich ist n\u00e4m\u00adlich nicht, wel\u00adchen Ein\u00adfluss sich der Be\u00adtriebs\u00adin\u00adha\u00adber ge\u00adsi\u00adchert hat, son\u00addern wel\u00adchen Ein\u00adfluss er sich si\u00adchern konn\u00adte und muss\u00adte (BGH<a title=\"BGH, 05.04.1995 - I ZR 133\/93: Franchise-Nehmer\" href=\"http:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=GRUR%201995,%20605\" target=\"_blank\">GRUR 1995, 605<\/a>\u00a0&#8211; Fran\u00adchise\u00adneh\u00admer). Dass hei\u00dft, die Be\u00adklag\u00adte k\u00f6nn\u00adte sich einer Haf\u00adtung selbst dann nicht ent\u00adzie\u00adhen, wenn sie sich s\u00e4mt\u00adli\u00adcher un\u00admit\u00adtel\u00adba\u00adrer ver\u00adtrag\u00adli\u00adcher Ein\u00adfluss\u00adnah\u00adme\u00adm\u00f6g\u00adlich\u00adkei\u00adten auf ihren Ver\u00adtrags\u00adpart\u00adner be\u00adge\u00adben h\u00e4tte (BGH\u00a0<a title=\"BGH, 07.10.2009 - I ZR 109\/06: Markenrecht - Markenverletzung durch Trefferliste einer Suchmasc...\" href=\"http:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=GRUR%202009,%201167\" target=\"_blank\">GRUR 2009, 1167<\/a>\u00a0&#8211; Part\u00adner\u00adpro\u00adgramm).<\/p>\n<p>Tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich stan\u00adden ihr im \u00dcb\u00adri\u00adgen im Falle einer ver\u00adtrags\u00adwid\u00adri\u00adgen, da mar\u00adken\u00adrechts\u00adver\u00adlet\u00adzen\u00adden T\u00e4\u00adtig\u00adkeit durch\u00adaus recht\u00adli\u00adche M\u00f6g\u00adlich\u00adkei\u00adten zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung. Ab\u00adge\u00adse\u00adhen davon, dass unter C. 9 des Ver\u00adtra\u00adges ein Ver\u00adfah\u00adren zur Bei\u00adle\u00adgung von Mei\u00adnungs\u00adver\u00adschie\u00adden\u00adhei\u00adten der Ver\u00adtrags\u00adpar\u00adtei\u00aden ge\u00adre\u00adgelt ist, h\u00e4tte die Be\u00adklag\u00adte jeden\u00adfalls die M\u00f6g\u00adlich\u00adkeit der K\u00fcn\u00addi\u00adgung des Ver\u00adtra\u00adges ge\u00adhabt.<\/p>\n<p>(2)<br \/>Die Be\u00adklag\u00adte kann sich auch nicht da\u00adrauf be\u00adru\u00adfen, dass die sol\u00adcher\u00adma\u00ad\u00dfen be\u00adauf\u00adtrag\u00adte Firma T sich \u00fcber die ver\u00adtrag\u00adli\u00adchen Ein\u00adschr\u00e4n\u00adkun\u00adgen ihrer Be\u00adfug\u00adnis\u00adse hin\u00adweg\u00adge\u00adsetzt habe. Ohne Be\u00adlang ist in\u00adso\u00adweit vor allem, ob die Be\u00adklag\u00adte an\u00adge\u00adsichts der von ihr selbst unter A. 4. A. gegen\u00ad\u00fcber der Firma T \u00fcber\u00adnom\u00adme\u00adnen Zu\u00adsa\u00adge, keine mar\u00adken\u00adrechts\u00adver\u00adlet\u00adzen\u00adden Daten ein\u00adzu\u00adbrin\u00adgen, da\u00adrauf ver\u00adtrau\u00adte, ihr Ver\u00adtrags\u00adpart\u00adner werde sich in\u00adso\u00adweit auch sei\u00adner\u00adseits recht\u00adm\u00e4\u00ad\u00dfig ver\u00adhal\u00adten.<\/p>\n<p>Denn f\u00fcr die Haf\u00adtung nach \u00a7 14 Abs. 7 Mar\u00adkenG, f\u00fcr die die zu\u00a0<a title=\"\u00a7 8 UWG: Beseitigung und Unterlassung\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/8.html\" target=\"_blank\">\u00a7 8 Abs. 2 UWG<\/a>\u00a0ent\u00adwi\u00adckel\u00adten Grund\u00ads\u00e4t\u00adze gel\u00adten, ist es un\u00ader\u00adheb\u00adlich, ob der Be\u00adauf\u00adtrag\u00adte gegen den Wil\u00adlen des Unter\u00adneh\u00admens\u00adin\u00adha\u00adbers seine ver\u00adtrag\u00adli\u00adchen Be\u00adfug\u00adnis\u00adse \u00fcber\u00adschrit\u00adten oder ob der Be\u00adauf\u00adtrag\u00adte ohne Wis\u00adsen oder sogar gegen den Wil\u00adlen des Unter\u00adneh\u00admens\u00adin\u00adha\u00adbers ge\u00adhan\u00addelt hat. Die Be\u00adstim\u00admung in\u00a0<a title=\"\u00a7 8 UWG: Beseitigung und Unterlassung\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/8.html\" target=\"_blank\">\u00a7 8 Abs. 2 UWG<\/a>\u00a0re\u00adgelt viel\u00admehr den Unter\u00adlas\u00adsungs\u00adan\u00adspruch gegen den Unter\u00adneh\u00admens\u00adin\u00adha\u00adber bei Zu\u00adwi\u00adder\u00adhand\u00adlun\u00adgen sei\u00adner Mit\u00adarbei\u00adter und Be\u00adauf\u00adtrag\u00adten im Sinne einer Er\u00adfolgs\u00adhaf\u00adtung ohne jeg\u00adli\u00adche Ent\u00adlas\u00adtungs\u00adm\u00f6g\u00adlich\u00adkeit (BGH\u00a0<a title=\"BGH, 07.10.2009 - I ZR 109\/06: Markenrecht - Markenverletzung durch Trefferliste einer Suchmasc...\" href=\"http:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=GRUR%202009,%201167\" target=\"_blank\">GRUR 2009, 1167<\/a>\u00a0&#8211; Part\u00adner\u00adpro\u00adgramm; In\u00adgerl\/Rohn\u00adke, Mar\u00adken\u00adge\u00adsetz, 3. Aufl., Vor \u00a7\u00a7 14-19 Rn. 43; Ha\u00adcker in Str\u00f6\u00adbe\u00adle\/Ha\u00adcker, Mar\u00adkenG, 10. Aufl., \u00a7 14 Rn. 552).<\/p>\n<p>Der Auf\u00adtrag\u00adge\u00adber haf\u00adtet le\u00addig\u00adlich dann nicht als Unter\u00adneh\u00admens\u00adin\u00adha\u00adber im Sinne von\u00a0<a title=\"\u00a7 8 UWG: Beseitigung und Unterlassung\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/8.html\" target=\"_blank\">\u00a7 8 Abs. 2 UWG<\/a>, wenn das be\u00adtref\u00adfen\u00adde ge\u00adsch\u00e4ft\u00adli\u00adche Han\u00addeln nicht der Ge\u00adsch\u00e4fts\u00ador\u00adga\u00adni\u00adsa\u00adtion des Auf\u00adtrag\u00adge\u00adbers, son\u00addern der\u00adje\u00adni\u00adgen eines Drit\u00adten oder des Be\u00adauf\u00adtrag\u00adten selbst zu\u00adzu\u00adrech\u00adnen ist, etwa weil er noch f\u00fcr an\u00adde\u00adre Per\u00adso\u00adnen oder Unter\u00adneh\u00admen t\u00e4tig wird oder weil er neben dem Ge\u00adsch\u00e4fts\u00adbe\u00adreich, in dem er f\u00fcr den Auf\u00adtrag\u00adge\u00adber t\u00e4tig wird, noch wei\u00adte\u00adre, davon zu unter\u00adschei\u00adden\u00adde Ge\u00adsch\u00e4fts\u00adbe\u00adrei\u00adche unter\u00adh\u00e4lt. Denn die Haf\u00adtung nach\u00a0<a title=\"\u00a7 8 UWG: Beseitigung und Unterlassung\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/8.html\" target=\"_blank\">\u00a7 8 Abs. 2 UWG<\/a>\u00a0er\u00adstreckt sich nicht auf jeg\u00adli\u00adche ge\u00adsch\u00e4ft\u00adli\u00adche T\u00e4\u00adtig\u00adkeit des Be\u00adauf\u00adtrag\u00adten auch au\u00ad\u00dfer\u00adhalb des ihm zu\u00adge\u00adwie\u00adse\u00adnen Ge\u00adsch\u00e4fts\u00adbe\u00adreichs. Dies gilt jeden\u00adfalls dann, wenn der Auf\u00adtrag auf einen be\u00adstimm\u00adten Ge\u00adsch\u00e4fts\u00adbe\u00adreich des Be\u00adauf\u00adtrag\u00adten be\u00adschr\u00e4nkt ist und der Auf\u00adtrag\u00adge\u00adber nicht damit rech\u00adnen muss, dass der Be\u00adauf\u00adtrag\u00adte auch an\u00adder\u00adwei\u00adtig f\u00fcr ihn t\u00e4tig wird. Nur in die\u00adsem Um\u00adfang ist es im Hin\u00adblick auf das vom Auf\u00adtrag\u00adge\u00adber be\u00adherrsch\u00adba\u00adre Ri\u00adsi\u00adko ge\u00adrecht\u00adfer\u00adtigt, ihn der wei\u00adten Haf\u00adtung des\u00a0<a title=\"\u00a7 8 UWG: Beseitigung und Unterlassung\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/UWG\/8.html\" target=\"_blank\">\u00a7 8 Abs. 2 UWG<\/a>\u00a0zu unter\u00adwer\u00adfen (vgl. BGH,\u00a0<a title=\"BGH, 07.10.2009 - I ZR 109\/06: Markenrecht - Markenverletzung durch Trefferliste einer Suchmasc...\" href=\"http:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=GRUR%202009,%201167\" target=\"_blank\">GRUR 2009, 1167<\/a>\u00a0&#8211; Part\u00adner\u00adpro\u00adgramm).<\/p>\n<p>Sol\u00adche Um\u00adst\u00e4n\u00adde lie\u00adgen hier je\u00addoch nicht vor. Die Be\u00adauf\u00adtra\u00adgung der Firma T be\u00adschr\u00e4nk\u00adte sich &#8211; im Gegen\u00adsatz zu dem der Ent\u00adschei\u00addung BGH\u00a0<a title=\"BGH, 07.10.2009 - I ZR 109\/06: Markenrecht - Markenverletzung durch Trefferliste einer Suchmasc...\" href=\"http:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=GRUR%202009,%201167\" target=\"_blank\">GRUR 2009, 1167<\/a>\u00a0&#8211; Part\u00adner\u00adpro\u00adgramm zu\u00adgrun\u00adde lie\u00adgen\u00adden Sach\u00adver\u00adhalt &#8211; ge\u00adra\u00adde nicht auf be\u00adstimm\u00adte Do\u00admains oder gar ein\u00adzel\u00adne T\u00e4\u00adtig\u00adkeits\u00adfor\u00admen. Im Gegen\u00adteil wird aus der Re\u00adge\u00adlung unter A. 2. des mit T ge\u00adschlos\u00adse\u00adnen Ver\u00adtra\u00adges mehr als deut\u00adlich, dass der\u00adlei Ein\u00adschr\u00e4n\u00adkun\u00adgen ge\u00adra\u00adde nicht gel\u00adten soll\u00adten. Denn das sog. \u201eT-Netz\u00adwerk\u201d um\u00adfasst da\u00adnach s\u00e4mt\u00adli\u00adche eige\u00adnen sowie frem\u00adde Web\u00adsites und auch sons\u00adti\u00adge Me\u00addien und Diens\u00adte, unter denen T dem Ver\u00adbrau\u00adcher seine Leis\u00adtun\u00adgen an\u00adbie\u00adtet. Hier\u00advon ist auch die streit\u00adgegen\u00adst\u00e4nd\u00adli\u00adche Goo\u00adgle-Ad\u00adwords-An\u00adzei\u00adge der Firma T um\u00adfasst, die dem Ver\u00adbrau\u00adcher die M\u00f6g\u00adlich\u00adkeit er\u00ad\u00f6ff\u00adnet, durch einen Link auf die von ihr zur Ver\u00adf\u00fc\u00adgung ge\u00adstell\u00adte Such\u00adlis\u00adte zu ge\u00adlan\u00adgen.<\/p>\n<p>3.<br \/>Die Wie\u00adder\u00adho\u00adlungs\u00adge\u00adfahr wird auf\u00adgrund des be\u00adreits ver\u00adwirk\u00adlich\u00adten Ver\u00adsto\u00ad\u00dfes tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich prin\u00adzi\u00adpiell ver\u00admu\u00adtet (Fezer, 4. Aufl., \u00a7 14 Mar\u00adkenG, Rn. 996). Eine Unter\u00adwer\u00adfungs\u00aderkl\u00e4\u00adrung liegt hin\u00adsicht\u00adlich des (noch) streit\u00adgegen\u00adst\u00e4nd\u00adli\u00adchen Vor\u00adwurfs nicht vor.<\/p>\n<p>II.<br \/>Der Kl\u00e4\u00adge\u00adrin steht da\u00adr\u00fc\u00adber hi\u00adnaus ein An\u00adspruch auf Er\u00adsatz der be\u00adan\u00adspruch\u00adten Ab\u00admahn\u00adkos\u00adten, die der H\u00f6he nach nicht in Streit ste\u00adhen, nach den Grund\u00ads\u00e4t\u00adzen der Ge\u00adsch\u00e4fts\u00adf\u00fch\u00adrung ohne Auf\u00adtrag aus\u00a0<a title=\"\u00a7 683 BGB: Ersatz von Aufwendungen\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/683.html\" target=\"_blank\">\u00a7\u00a7 683 S. 1<\/a>,\u00a0<a title=\"\u00a7 677 BGB: Pflichten des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/677.html\" target=\"_blank\">677<\/a>,\u00a0<a title=\"\u00a7 670 BGB: Ersatz von Aufwendungen\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/670.html\" target=\"_blank\">670 BGB<\/a>\u00a0zu.<\/p>\n<p>C.<br \/>Die Ent\u00adschei\u00addun\u00adgen zur Kos\u00adten\u00adtra\u00adgung und vor\u00adl\u00e4u\u00adfi\u00adgen Voll\u00adstreck\u00adbar\u00adkeit be\u00adru\u00adhen auf den\u00a0<a title=\"\u00a7 97 ZPO: Rechtsmittelkosten\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/97.html\" target=\"_blank\">\u00a7\u00a7 97 Abs.1<\/a>,\u00a0<a title=\"\u00a7 708 ZPO: Vorl\u00e4ufige Vollstreckbarkeit ohne Sicherheitsleistung\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/708.html\" target=\"_blank\">708 Nr. 10<\/a>,\u00a0<a title=\"\u00a7 711 ZPO: Abwendungsbefugnis\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/711.html\" target=\"_blank\">711 ZPO<\/a>.<\/p>\n<p>Die Re\u00advi\u00adsion war nicht zu\u00adzu\u00adlas\u00adsen, da Gr\u00fcn\u00adde gem\u00e4\u00df\u00a0<a title=\"\u00a7 543 ZPO: Zulassungsrevision\" href=\"http:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/543.html\" target=\"_blank\">\u00a7 543 Abs. 2 ZPO<\/a>\u00a0nicht vor\u00adlie\u00adgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oberlandesgericht Hamm Urteil Die Be\u00adru\u00adfung der Be\u00adklag\u00adten gegen das am 14.02.2012 ver\u00adk\u00fcn\u00adde\u00adte Urteil der 12. Zi\u00advil\u00adkam\u00admer &#8211; Kam\u00admer f\u00fcr Han\u00addels\u00adsa\u00adchen &#8211; des Land\u00adge\u00adrichts Bo\u00adchum wird mit der Ma\u00df\u00adga\u00adbe zu\u00adr\u00fcck\u00adge\u00adwie\u00adsen, dass die W\u00f6r\u00adter \u201ezur Be\u00adwer\u00adbung von Elekt\u00adro\u00admo\u00adbi\u00adlen zu ver\u00adwen\u00adden, ins\u00adbe\u00adson\u00adde\u00adre das Zei\u00adchen\u201d eben\u00adso in dem land\u00adge\u00adricht\u00adli\u00adchen Unter\u00adlas\u00adsungs\u00adte\u00adnor ent\u00adfal\u00adlen wie die W\u00f6r\u00adter \u201ezu be\u00adnut\u00adzen und\/oder\u201d. 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