{"id":99,"date":"2009-07-03T11:01:08","date_gmt":"2009-07-03T10:01:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wklegal.de\/wkblog\/2009\/07\/03\/verletzung-des-rechtlichen-gehors-bei-nichtberucksichtigung-des-erklarten-widerrufes-eines-fernabsatzgeschaftes\/"},"modified":"2009-07-03T11:01:08","modified_gmt":"2009-07-03T10:01:08","slug":"verletzung-des-rechtlichen-gehors-bei-nichtberucksichtigung-des-erklarten-widerrufes-eines-fernabsatzgeschaftes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.legalsmart.de\/blog\/verletzung-des-rechtlichen-gehors-bei-nichtberucksichtigung-des-erklarten-widerrufes-eines-fernabsatzgeschaftes\/","title":{"rendered":"Verletzung des rechtlichen Geh\u00f6rs bei Nichtber\u00fccksichtigung des erkl\u00e4rten Widerrufes eines Fernabsatzgesch\u00e4ftes"},"content":{"rendered":"<p>Ein Amtsgericht verletzt das rechtliche Geh&ouml;r, wenn es einen mit Schriftsatz  \t\t\t\t\t\t\t\tdes Prozessbevollm&auml;chtigten ausdr&uuml;cklich erkl&auml;rten Widerruf des Kaufvertrages  \t\t\t\t\t\t\t\tnicht ber&uuml;cksichtigt hat. Dies gilt um so mehr, wenn in dem Schriftsatz nicht  \t\t\t\t\t\t\t\tnur der Widerruf erkl&auml;rt, sondern dar&uuml;ber hinaus Umst&auml;nde vorgetragen worden  \t\t\t\t\t\t\t\tsind, nach denen ein wirksamer Widerruf nach den f&uuml;r Fernabsatzvertr&auml;ge  \t\t\t\t\t\t\t\tgeltenden Bestimmungen der <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/312b.html\" title=\"&sect; 312b BGB: Au&szlig;erhalb von Gesch&auml;ftsr&auml;umen geschlossene Vertr&auml;ge\">&sect;&sect;&nbsp;312b<\/a>&nbsp;ff., <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/355.html\" title=\"&sect; 355 BGB: Widerrufsrecht bei Verbrauchervertr&auml;gen\">&sect;&nbsp;355 BGB<\/a> sowie ein  \t\t\t\t\t\t\t\tR&uuml;ckzahlungsanspruch gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;357 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 in Verbindung mit  \t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/346.html\" title=\"&sect; 346 BGB: Wirkungen des R&uuml;cktritts\">&sect;&nbsp;346 Abs.&nbsp;1 BGB<\/a> in Betracht gekommen ist.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Gr&uuml;nde<\/p>\n<p>I.<\/p>\n<p>Die Verfassungsbeschwerde betrifft einen wegen der R&uuml;ckabwicklung eines Vertrages &uuml;ber eine Warenlieferung gef&uuml;hrten Zivilprozess. Der Beschwerdef&uuml;hrer bestellte am 25. Juni 2008 bei der Beklagten des Ausgangsverfahrens per E-Mail eine Playstation mit verschiedenen Zubeh&ouml;rteilen zu einem Preis von 522,97 &euro; inklusive Porto. Am selben Tag nahm die Beklagte die Bestellung an, und der Beschwerdef&uuml;hrer &uuml;berwies den vorgenannten Betrag auf ein Konto der Beklagten. Nach dem Vertragsschluss kam es zu Auseinandersetzungen der Vertragsparteien &uuml;ber die ordnungsgem&auml;&szlig;e Lieferung der bestellten Waren und M&auml;ngel. Der Beschwerdef&uuml;hrer verweigerte schlie&szlig;lich die Annahme und verlangte von der Beklagten die R&uuml;ckzahlung des &uuml;berwiesenen Kaufpreises. In dem deshalb vom Beschwerdef&uuml;hrer angestrengten Ausgangsverfahren hat der Beschwerdef&uuml;hrer mit einem Schriftsatz vom 27. Oktober 2008 unter anderem erkl&auml;rt, der Kaufvertrag werde hiermit h&ouml;chstvorsorglich widerrufen. Im &Uuml;brigen hat er sich auf die nicht ordnungsgem&auml;&szlig;e Lieferung der bestellten Waren und M&auml;ngel berufen.<\/p>\n<p>Mit dem angegriffenen Urteil hat das Amtsgericht die Klage abgewiesen und zur Begr&uuml;ndung ausgef&uuml;hrt, dass es f&uuml;r das Wandlungsbegehren ungeachtet der mangelnden R&uuml;cktrittserkl&auml;rung an einem Sachmangel fehle. Der Beschwerdef&uuml;hrer habe insofern zwar ausgef&uuml;hrt, die gelieferte Ware sei stark besch&auml;digt und nicht funktionst&uuml;chtig. Jedoch habe er nicht in geeigneter Weise Beweis anzubieten vermocht. Die Voraussetzungen einer ungerechtfertigten Bereicherung l&auml;gen ebenso wenig vor.<\/p>\n<p>Mit dem angegriffenen Beschluss hat das Amtsgericht eine unter anderem auf den Gesichtspunkt des Widerrufs des Vertrages als Fernabsatzgesch&auml;ft gest&uuml;tzte Anh&ouml;rungsr&uuml;ge des Beschwerdef&uuml;hrers zur&uuml;ckgewiesen. Die Anh&ouml;rungsr&uuml;ge sei zwar zul&auml;ssig, aber nicht begr&uuml;ndet. Entgegen den Ausf&uuml;hrungen des Beschwerdef&uuml;hrers sei der Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r nicht verletzt worden. Vielmehr habe sich das Gericht nur an dem vom Beschwerdef&uuml;hrer selbst eingebrachten Sachverhalt orientiert. Der Beschwerdef&uuml;hrer habe sich indessen nicht auf einen Widerruf nach den Bestimmungen &uuml;ber Fernabsatzvertr&auml;ge, sondern auf ein Wandlungsbegehren gest&uuml;tzt und behauptet, die gelieferte Ware sei mangelhaft gewesen. Dass er den Vertrag widerrufen habe, werde erstmals mit der Anh&ouml;rungsr&uuml;ge behauptet.<\/p>\n<p>II.<\/p>\n<p>Der Beschwerdef&uuml;hrer r&uuml;gt die Verletzung seiner Rechte aus <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/GG\/3.html\" title=\"Art. 3 GG\">Art. 3 Abs. 1 GG<\/a> in seiner Auspr&auml;gung als Verbot objektiver Willk&uuml;r und aus <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/GG\/103.html\" title=\"Art. 103 GG\">Art. 103 Abs. 1 GG<\/a>.<\/p>\n<p>Das Amtsgericht habe den bereits mit der Anspruchsbegr&uuml;ndungsschrift erkl&auml;rten Widerruf des Kaufvertrages als Fernabsatzvertrag nicht ber&uuml;cksichtigt. Da nach dem Sach- und Streitstand die Voraussetzungen eines Widerrufsrechts vorl&auml;gen, habe der rechtzeitige Widerruf den mit der Klage geltend gemachten Anspruch begr&uuml;ndet. Das Amtsgericht habe au&szlig;erdem das materielle Recht willk&uuml;rlich falsch angewendet, indem es die Regeln f&uuml;r Fernabsatzvertr&auml;ge &uuml;bergangen habe.<\/p>\n<p>III.<\/p>\n<p>Die Regierung des Landes Brandenburg und die Beklagte haben Gelegenheit zur Stellungnahme gehabt.<\/p>\n<p>Die Beklagte meint, die Verfassungsbeschwerde sei hinsichtlich des angegriffenen Urteils unzul&auml;ssig und im &Uuml;brigen unbegr&uuml;ndet. Der anwaltlich vertretene Beschwerdef&uuml;hrer habe im Ausgangsverfahren nicht vorgetragen, dass er den Kaufvertrag nach den Vorschriften &uuml;ber Fernabsatzvertr&auml;ge widerrufen habe. Ferner habe er lediglich Anspr&uuml;che wegen Sachm&auml;ngelgew&auml;hrleistung geltend machen wollen. Die anschlie&szlig;ende Anh&ouml;rungsr&uuml;ge habe nicht dazu missbraucht werden d&uuml;rfen, Fehler der Prozessf&uuml;hrung zu korrigieren. Schlie&szlig;lich l&auml;gen die Voraussetzungen eines wirksamen Widerrufs nicht vor.<\/p>\n<p>IV.<\/p>\n<p>1. Die Kammer nimmt die Verfassungsbeschwerde zur Entscheidung an und gibt ihr statt, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BVerfGG\/93a.html\" title=\"&sect; 93a BVerfGG\">&sect; 93a Abs. 2<\/a> Buchstabe b, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BVerfGG\/93b.html\" title=\"&sect; 93b BVerfGG\">&sect; 93b<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BVerfGG\/93c.html\" title=\"&sect; 93c BVerfGG\">&sect; 93c Abs. 1 Satz 1 BVerfGG<\/a>. Die Verfassungsbeschwerde ist zul&auml;ssig sowie unter Ber&uuml;cksichtigung der in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts bereits hinreichend gekl&auml;rten verfassungsrechtlichen Ma&szlig;st&auml;be des als verletzt ger&uuml;gten Anspruchs auf Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs aus <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/GG\/103.html\" title=\"Art. 103 GG\">Art. 103 Abs. 1 GG<\/a> offensichtlich begr&uuml;ndet. Ob das Amtsgericht mit seinen angegriffenen Entscheidungen dar&uuml;ber hinaus gegen das als verletzt ger&uuml;gte Verbot objektiver Willk&uuml;r versto&szlig;en hat, kann danach offen bleiben. Beide Entscheidungen sind aufzuheben und die Sache ist an das Amtsgericht zur&uuml;ckzuverweisen, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BVerfGG\/95.html\" title=\"&sect; 95 BVerfGG\">&sect; 95 Abs. 2 BVerfGG<\/a>.<\/p>\n<p>a) Der Anspruch auf Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs gem&auml;&szlig; <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/GG\/103.html\" title=\"Art. 103 GG\">Art. 103 Abs. 1 GG<\/a> verpflichtet das zur Entscheidung berufene Gericht zwar, die Ausf&uuml;hrungen der Prozessbeteiligten zur Kenntnis zu nehmen und in Erw&auml;gung zu ziehen, gew&auml;hrt jedoch keinen Schutz dagegen, dass der Sachvortrag der Beteiligten aus Gr&uuml;nden des formellen oder materiellen Rechts ganz oder teilweise unber&uuml;cksichtigt bleibt. Dabei ist grunds&auml;tzlich davon auszugehen, dass ein Gericht das ihm unterbreitete Vorbringen der Parteien auch zur Kenntnis genommen und erwogen hat. Die Gerichte brauchen nicht jedes Vorbringen der Parteien in den Gr&uuml;nden der Entscheidung ausdr&uuml;cklich zu bescheiden. Das Bundesverfassungsgericht kann nur dann feststellen, dass ein Gericht seine Pflicht, den Vortrag der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und zu erw&auml;gen, verletzt hat, wenn sich dies aus den besonderen Umst&auml;nden des Falles ergibt (vgl. <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=BVerfGE%2096,%20205\" title=\"BVerfG, 08.07.1997 - 1 BvR 1621\/94: Hochschullehrer\">BVerfGE 96, 205<\/a> &lt;216 f.&gt;).<\/p>\n<p>b) aa) Mit dem angegriffenen Urteil hat das Amtsgericht das rechtliche Geh&ouml;r verletzt, indem es den bereits mit dem Schriftsatz vom 27. Oktober 2008 durch den Beschwerdef&uuml;hrer ausdr&uuml;cklich erkl&auml;rten Widerruf des Kaufvertrages nicht ber&uuml;cksichtigt hat. In dem genannten Schriftsatz hat der Beschwerdef&uuml;hrer nicht nur den Widerruf erkl&auml;rt, sondern dar&uuml;ber hinaus Umst&auml;nde vorgetragen, nach denen ein wirksamer Widerruf nach den f&uuml;r Fernabsatzvertr&auml;ge geltenden Bestimmungen der <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/312b.html\" title=\"&sect; 312b BGB: Au&szlig;erhalb von Gesch&auml;ftsr&auml;umen geschlossene Vertr&auml;ge\">&sect;&sect; 312b<\/a> ff., <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/355.html\" title=\"&sect; 355 BGB: Widerrufsrecht bei Verbrauchervertr&auml;gen\">&sect; 355 BGB<\/a> sowie ein R&uuml;ckzahlungsanspruch gem&auml;&szlig; <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/357.html\" title=\"&sect; 357 BGB: Rechtsfolgen des Widerrufs von au&szlig;erhalb von Gesch&auml;ftsr&auml;umen geschlossenen Vertr&auml;gen und Fernabsatzvertr&auml;gen mit Ausnahme von Vertr&auml;gen &uuml;ber Finanzdienstleistungen\">&sect; 357 Abs. 1 Satz 1<\/a> in Verbindung mit <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/346.html\" title=\"&sect; 346 BGB: Wirkungen des R&uuml;cktritts\">&sect; 346 Abs. 1 BGB<\/a> in Betracht gekommen ist. Dementsprechend h&auml;tte das Amtsgericht unter Ber&uuml;cksichtigung dieses Vorbringens des Beschwerdef&uuml;hrers der Klage stattgeben, jedenfalls aber nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/139.html\" title=\"&sect; 139 ZPO: Materielle Prozessleitung\">&sect; 139 Abs. 2 Satz 1 ZPO<\/a> auf den Gesichtspunkt des Widerrufs nach den f&uuml;r Fernabsatzvertr&auml;ge geltenden Bestimmungen hinweisen sowie nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/139.html\" title=\"&sect; 139 ZPO: Materielle Prozessleitung\">&sect; 139 Abs. 1 Satz 2 Alt. 1<\/a> und 2 ZPO eventuell auf die Vervollst&auml;ndigung und Konkretisierung des das Widerrufsrecht betreffenden Vorbringens hinwirken m&uuml;ssen. In den Entscheidungsgr&uuml;nden des angegriffenen Urteils ist das Amtsgericht auf den Gesichtspunkt eines Widerrufs nach den f&uuml;r Fernabsatzvertr&auml;ge geltenden Bestimmungen dennoch nicht eingegangen, sondern hat sich nur mit Anspr&uuml;chen wegen Sachm&auml;ngelgew&auml;hrleistung und ungerechtfertigter Bereicherung auseinandergesetzt. Auch auf Ausf&uuml;hrungen eines f&uuml;r den Beschwerdef&uuml;hrer in der m&uuml;ndlichen Verhandlung aufgetretenen Unterbevollm&auml;chtigten zu den <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/355.html\" title=\"&sect; 355 BGB: Widerrufsrecht bei Verbrauchervertr&auml;gen\">&sect;&sect; 355<\/a>, <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/357.html\" title=\"&sect; 357 BGB: Rechtsfolgen des Widerrufs von au&szlig;erhalb von Gesch&auml;ftsr&auml;umen geschlossenen Vertr&auml;gen und Fernabsatzvertr&auml;gen mit Ausnahme von Vertr&auml;gen &uuml;ber Finanzdienstleistungen\">357 BGB<\/a> ist das Amtsgericht nicht eingegangen.<\/p>\n<p>Dieses Vorgehen des Amtsgerichts findet weder im materiellen Recht noch im Prozessrecht eine St&uuml;tze. Insbesondere kann sich das Amtsgericht nicht auf die objektiven Grenzen des Streitgegenstandes berufen. Denn ma&szlig;gebend sind insofern der Sachantrag des Kl&auml;gers und der von diesem zur Begr&uuml;ndung desselben vorgetragene Sachverhalt (vgl. etwa <a href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=BGHZ%20117,%201\" title=\"BGH, 19.12.1991 - IX ZR 96\/91: Proze&szlig;hindernis der Rechtskraft bei vorausgegangener Zug-um-Zug-...\">BGHZ 117, 1<\/a> &lt;5&gt;). Hier hatte der Beschwerdef&uuml;hrer &#8211; der Rechtsfolge des <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BGB\/346.html\" title=\"&sect; 346 BGB: Wirkungen des R&uuml;cktritts\">&sect; 346 Abs. 1 BGB<\/a> entsprechend &#8211; R&uuml;ckzahlung des der Beklagten &uuml;berwiesenen Kaufpreises begehrt und sich zur Begr&uuml;ndung nicht nur auf Sachm&auml;ngelgew&auml;hrleistung und ungerechtfertigte Bereicherung berufen, sondern au&szlig;erdem h&ouml;chstvorsorglich den Widerruf erkl&auml;rt und Umst&auml;nde vorgetragen, nach denen ein Fernabsatzvertrag vorlag, jedenfalls aber in Betracht kam. Das Amtsgericht hat das Vorbringen des Beschwerdef&uuml;hrers auch nicht ohne weiteres so auslegen d&uuml;rfen, dass in der Erkl&auml;rung, der Kaufvertrag werde h&ouml;chstvorsorglich widerrufen, kein Widerruf zu sehen ist. Zum einen steht dem der Wortlaut der Erkl&auml;rung entgegen. Zum anderen entspricht eine L&ouml;sung vom Vertrag im Wege eines Widerrufs dem erkl&auml;rten Interesse des Beschwerdef&uuml;hrers ebenso wie der vom Amtsgericht allein erwogene R&uuml;cktritt nach den Bestimmungen &uuml;ber die Sachm&auml;ngelgew&auml;hrleistung. Mit R&uuml;cksicht hierauf h&auml;tte das Amtsgericht die Erkl&auml;rung des Beschwerdef&uuml;hrers entweder dem Wortlaut und dem dahinter stehenden Interesse folgend als Widerruf auslegen oder hinsichtlich der Bedeutung der Erkl&auml;rung von seinem Fragerecht nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/139.html\" title=\"&sect; 139 ZPO: Materielle Prozessleitung\">&sect; 139 Abs. 1 Satz 2 Alt. 1 ZPO<\/a> Gebrauch machen m&uuml;ssen.<\/p>\n<p>Im Hinblick auf diese besonderen Umst&auml;nde ist hier davon auszugehen, dass das Amtsgericht bei der Abweisung der Klage mit dem angegriffenen Urteil nicht nur auf eine ausdr&uuml;ckliche Auseinandersetzung mit dem Vorbringen des Beschwerdef&uuml;hrers zum Widerruf des Kaufvertrages in den Entscheidungsgr&uuml;nden verzichtet hat, sondern das betreffende Vorbringen nicht in Erw&auml;gung gezogen hat.<\/p>\n<p>Das angegriffene Urteil beruht auf der festgestellten Geh&ouml;rsverletzung: Das Amtsgericht h&auml;tte die Klage unter Ber&uuml;cksichtigung der Bestimmungen &uuml;ber den Widerruf von Fernabsatzvertr&auml;gen sowie des diesbez&uuml;glichen Vorbringens des Beschwerdef&uuml;hrers nicht ohne weiteres abweisen d&uuml;rfen. Es h&auml;tte jedenfalls nach <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/139.html\" title=\"&sect; 139 ZPO: Materielle Prozessleitung\">&sect; 139 Abs. 2 Satz 1 ZPO<\/a> auf den Gesichtspunkt des Widerrufs nach den f&uuml;r Fernabsatzvertr&auml;ge geltenden Bestimmungen hinweisen und gem&auml;&szlig; <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/139.html\" title=\"&sect; 139 ZPO: Materielle Prozessleitung\">&sect; 139 Abs. 1 Satz 2 Alt. 1 ZPO<\/a> eventuell auf die Vervollst&auml;ndigung des betreffenden Tatsachenvortrages hinwirken m&uuml;ssen.<\/p>\n<p>Der Geh&ouml;rsversto&szlig; ist hier auch nicht im Verfahren der Anh&ouml;rungsr&uuml;ge geheilt worden, weil das Amtsgericht den mit der Klagebegr&uuml;ndung ausdr&uuml;cklich erkl&auml;rten Widerruf erneut unber&uuml;cksichtigt gelassen hat. So hat es die Zur&uuml;ckweisung der Anh&ouml;rungsr&uuml;ge auf die offensichtlich falsche Annahme gest&uuml;tzt, dass der Beschwerdef&uuml;hrer den Widerruf des Vertrages erstmals im Rahmen der Anh&ouml;rungsr&uuml;ge behauptet habe, und sich mit der vom Beschwerdef&uuml;hrer zitierten Passage des Schriftsatzes vom 27. Oktober 2008 nicht auseinandergesetzt.<\/p>\n<p>bb) Mit dem die Anh&ouml;rungsr&uuml;ge zur&uuml;ckweisenden Beschluss hat das Amtsgericht ebenfalls gegen <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/GG\/103.html\" title=\"Art. 103 GG\">Art. 103 Abs. 1 GG<\/a> versto&szlig;en. Das Amtsgericht hat den Inhalt der R&uuml;geschrift des Beschwerdef&uuml;hrers insofern nicht ber&uuml;cksichtigt, als es die Anh&ouml;rungsr&uuml;ge ungeachtet des zutreffenden Hinweises auf die hinsichtlich der Widerrufserkl&auml;rung ma&szlig;gebende Textstelle in dem Schriftsatz vom 27. Oktober 2008 mit der offensichtlich falschen Begr&uuml;ndung zur&uuml;ckgewiesen hat, der Beschwerdef&uuml;hrer habe den Widerruf des Vertrages erstmals im Verfahren der Anh&ouml;rungsr&uuml;ge behauptet. In der R&uuml;geschrift hatte der Beschwerdef&uuml;hrer zutreffend das Gegenteil dargetan. Dies hat das Amtsgericht unber&uuml;cksichtigt gelassen.<\/p>\n<p>Die Entscheidung &uuml;ber die Anh&ouml;rungsr&uuml;ge beruht auf dem festgestellten Geh&ouml;rsversto&szlig;. Denn unter Ber&uuml;cksichtigung des Vorbringens des Beschwerdef&uuml;hrers in der R&uuml;geschrift h&auml;tte das Gericht das Ausgangsverfahren fortsetzen m&uuml;ssen.<\/p>\n<p>2. Die Entscheidung &uuml;ber die Auslagenerstattung beruht auf <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/BVerfGG\/34a.html\" title=\"&sect; 34a BVerfGG\">&sect; 34a Abs. 2 BVerfGG<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Amtsgericht verletzt das rechtliche Geh&ouml;r, wenn es einen mit Schriftsatz des Prozessbevollm&auml;chtigten ausdr&uuml;cklich erkl&auml;rten Widerruf des Kaufvertrages nicht ber&uuml;cksichtigt hat. 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